Also. Erstmal muss ich zu Tag 23 noch nachtragen, dass ich dann in der Nacht von meinem Campingplatz in der Wildnis noch viel, viel, VIEL mehr Sterne gesehen habe als in Wānaka. 😮 So einen Sternenhimmel habe ich wirklich noch nie gesehen. Das war eine echte Entschädigung dafür, dass die Stargazing-Tour in Lake Tekapo ausgefallen war. Hammer.
Aber das nur als Bonus-Bild.
Heute früh (manche würden sagen, gegen Mittag) bin ich dann im Regen losgefahren, der sich aber bald gelegt hat. Ich bin durch sehr viele unterschiedliche Landschaften gefahren. Aber der Höhepunkt kam dann erst kurz vor Kaikōura. Da sah ich vom Auto aus über dem Meer Gegendämmerungsstrahlen (ohne zu diesem Zeitpunkt den genauen Begriff für das Phänomen gekannt zu haben) und konnte zum Glück auf einem Rastplatz mit Zugang zum Strand anhalten. Was ich in der nächsten halben Stunde oder so am Himmel sehen konnte, war atemberaubend. So viele Wolken in verschiedenen Formen, mal dramatisch, mal locker-flockig – und dazu entweder das rauschende Meer, oder: zwei große Pfützen am Strand, in denen ich eben auch die Gegendämmerungsstrahlen (auf Englisch anticrepuscular rays) spiegeln konnte:

Links, rechts und gegenüber (also, da, wo die Sonne sich anschickte, unterzugehen) waren die Wolken viel dramatischer, und da habe ich auch einige tolle Pfützen- und Meerbilder gemacht, aber da diese Strahlen mich hergelockt hatten, haben sie sich auch den Platz verdient. ❤ 🙂
Für diejenigen unter euch, die lieber das Meer als „mal wieder eine olle Pfütze“ sehen wollen, hier noch ein Bonusfoto 😉 :
Morgen schaue ich mir noch etwas Kaikōura an und fahre dann nach Picton, wo ich nochmal zwei Nächte bleibe (für die Marlborough Sounds), bevor ich dann der Nordinsel den Rücken zukehre.

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