Amon Hen
Wenn man von Queenstown aus am Lake Wakapitu entlang Richtung Glenorchy fährt, kommt man am Seven Mile Point Track vorbei. Das ist eine Mountain-Bike-/Wander-Strecke, die an der hügeligen Küste entlang durch Wald führt. Irgendwo dort sollte sich die Filmlocation für Amon Hen befinden. Eine Beschilderung gab es nicht, auf Google Maps war der Punkt zwar eingezeichnet, aber einen direkten Weg dorthin konnte es mir auch nicht bieten. Zunächst habe ich mal den Weg dorthin genossen.




Ich glaube aber, dass ich letztlich die richtige Stelle gefunden habe, und zwar ging es hinauf auf Storm’s Rock.


Oben angekommen habe ich etwas rumgesucht nach passenden Blickwinkeln… (und einfach auch die Aussicht genossen).




Aber so ganz die richtige Stelle habe ich nur annähernd mit dem folgenden Foto hinbekommen (ich gebe zu, ich war nicht gut genug vorbereitet und hatte die jeweiligen Szenen nicht als Screenshots dabei oder so).

Hier ein Screenshot aus der Szene auf Amon Hen zum Vergleich. Der Berg ganz rechts und die Bergkette im Hintergrund sind in meinem Bild auch zu sehen, wenn auch nicht ganz so viel davon.

Auf dem Weg habe ich noch eine Neuseeländische Gottesanbeterin (Orthodera novaezealandiae, Māori: whe) beim Verspeisen einer Biene (o.ä.) beobachten können. Leider war es so windig, dass es sehr schwer war, sie scharf zu bekommen – einmal ist die Beute scharf, einmal der Rumpf der Gottesanbeterin:


Die z. Tl. abgestorbenen Äste der Bäume machten den Wald leicht unheimlich – irgendwie passend!

Ithilien
Die nächsten zwei Drehorte waren in der Nähe des Campingplatzes „Twelve Mile Delta“. Am ersten Punkt – direkt noch am Rande des Campingplatzes – sollte das Camp von Frodo, Sam und Gollum („po-TAY-toes!“) gedreht worden sein.

Das fiel mir etwas schwer, das nachzuvollziehen…

Nun ja, irgendwie sieht keines meiner Fotos direkt nach derselben Ecke aus.



Auf dem Weg (dem Bob’s Cove Track & Nature Walk) zur Stelle, wo Sam Oliphaunts gesehen hat, gab es auch schöne Blicke auf den kleinen Fluss, der hier verläuft (leider ist auf Google Maps kein Name eingezeichnet).


Ich dachte eigentlich, dass auch hier vielleicht das Camp gewesen sein könnte…

Aber da vorn an der Kante irgendwo haben Frodo, Sam und Gollum gelegen und auf die Haradrim mit den Oliphaunts geguckt.

Wieder nicht 100%ig die richtige Stelle getroffen, aber zumindest der Blick grob in die richtige Richtung:

Hier sieht man zumindest die Berge im Hintergrund etwas:

Aber auf jeden Fall stand hier mal jede Menge Equipment rum… Deswegen noch ein paar Fotos in die verschiedenen Richtungen.



Isengard

Also, um das klarzustellen – Isengard wurde natürlich hier per CGI eingesetzt, bzw. ich denke, es gab bestimmt auch ein Modell davon. 😉 Die Szenerie außenrum wurde offenbar von oben aufgenommen, leider habe ich nicht ganz den selben Standpunkt dadurch hinbekommen. Ich hätte mehr in die Mitte des Flusses kommen müssen… Aber die Berge kann man dennoch erkennen.


Die Wolken waren schon cool…

Bonusbild:

Lothlorien
Ich wollte ja eigentlich nach meinem Ausritt am Rees River am Diamond Lake campen – quasi direkt bei Lothlorien, aber nachdem es mir ja am Ende des Ausritts so schlecht gegangen war, habe ich mir ein Hotelzimmer genommen und bin dann erst am nächsten Tag Richtung Diamond Lake gefahren. Hier war mal wieder Schotterpiste angesagt. Den ersten Stopp in Lothlorien konnte ich nicht verpassen, weil dort ein kleiner Tourbus stand. Zum Glück waren die aber gerade am Gehen, sodass ich die meiste Zeit den zauberhaften Wald für mich hatte.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welche Szenen genau hier gedreht wurden, aber es fühlte sich schon sehr nach Lothlorien an. ❤


Ich fand die Stimmung in diesem Waldstück wirklich magisch. ❤
Das i-Tüpfelchen war dann noch meine Begegnung mit einem kakaruai (South Island robin), der sehr neugierig war und mir sehr nahe kam. ❤





Dann ging es noch ein wenig weiter auf der Schotterpiste, inklusive einer kleineren Furtdurchquerung – da bin ich zwar seit Island Expertin 😀 , aber dort hatten wir auch ein Auto mit 4WD. 😉 Deswegen bin ich dann auch nach dem nächsten Stopp nicht mehr weiter gefahren (es hätte wohl noch einen weiteren Drehort gegeben), weil dann eine etwas schwierigere Furt (mit mehr Wasser) gekommen ist, Das wollte ich nicht riskieren.
Inzwischen hatte es außerdem zu regnen begonnen, sodass es auch etwas schwieriger war zu fotografieren. Falls ich die richtige Stelle gefunden habe, sollten bei dieser Baumgruppe die Gefährten in den Wald von Lothlorien reingelaufen sein. Wie ihr seht, hatte ich schon Tropfen auf dem Objektiv.

Vergleicht gerne selbst mit dem Ausschnitt aus DIE GEFÄHRTEN:
Im Wald selbst sah es dann ähnlich aus wie in dem anderen Waldstück.

Hier nochmal zwei Ansichten von außen:


Das waren jetzt nicht die spektakulärsten Drehorte, aber gerade dadurch, dass sich hier wenige Touristen/HdR-Fans tummelten, hatten sie wiederum ihren Reiz, auch weil sie teilweise gar nicht so leicht zu finden waren. Im Wald „in Lothlorien“ wäre ich zu gerne noch etwas umhergestreift, aber ich hatte noch ein gutes Stück zu fahren.
Danach ging es dann nämlich über Arrowtown nach Wānaka. In Arrowtown habe ich noch nach Ford Bruinen gesucht, aber wohl nicht ganz die richtige Stelle gefunden. Also werde ich die wenigen Fotos von dort lieber bei einem Beitrag zu Arrowtown und Lake Wānaka unterbringen – die herbstlichsten Orte auf der Südinsel.


















































































































































































































