• Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 34: Ruakuri Cave & Waitomo Glowworm Caves)

    Ich hab extra beides gebucht, weil man in den Waitomo Caves nicht fotografieren darf. Trotzdem wollte ich diese Bootsfahrt dort machen – und es war magisch! Es war auch schön, einfach mal nur staunend an die Decke zu gucken, und nicht zu versuchen, das auch fotografisch festzuhalten (was aus der Hand geschossen eh nicht funktioniert hätte). Das hat voher in der Ruakuri Cave auch nur sehr rudimentär geklappt. Das Leuchten sieht man nur im Dunkeln – und zwar so richtig dunkel. Die Fäden sind dagegen nur mit Licht sichtbar, das wird aber nur punktuell durch die Guides gezeigt, weil die Glowworms* kein Licht mögen.

    * Ich nenne sie absichtlich nicht „Glühwürmchen“, weil sie mit unseren Glühwürmchen überhaupt nichts zu tun haben. Werde ich aber heute nicht erläutern, ich muss morgen früh raus, um das Tongariro Alpine Crossing anzugehen. 😮

    Die Höhlen selbst sind ja Tropfsteinhöhlen, die sind mir natürlich grundsätzlich bekannt. Aber faszinierend sind sie immer wieder und so bekommt ihr noch ein Bonusbild von Tropfsteinen – mit Pfütze! 🙂

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 33: The Forgotten World Highway)

    Musste wegen Straßensperrung auf State Highway 3 den Forgotten World Highway nach Waitomo Caves nehmen. Abenteuerlich und anstrengend, aber mit „Hobbit’s Hole“ (eigentlich Moki Tunnel). 🙂 Keinerlei Regelung, wer als erstes fahren darf. Und zappenduster, v.a. wenn man so schnell nicht von Sonnenbrille auf normale Brille wechseln kann. Dazu kamen am Ende des 180-Meter-langen, einspurigen Tunnels ein paar hübsche Schlaglöcher. Aber irgendwie cool. 🙂

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 32: Taranaki²)

    THE NEW ZEALAND GUIDEBOOK COVER SHOT: Taranaki gespiegelt in den Pouākai Tarns. 😎 Dafür bin ich (hin und zurück) 25.000 Schritte gegangen & hab 278 Stockwerke lt. meiner Uhr überwunden. 🥵💪🏼 Aber bei diesem Wetter SO was von lohnenswert! 😍 Der Wanderweg war in sofern einfach, weil man die meiste Zeit auf Holzstegen und -treppen unterwegs war. Und ich fand ihn leichter zu bewältigen als den Weg zu den Sealy Tarns im Aoraki/ Mount Cook National Park, weil es nicht so steil bergauf ging. Trotzdem war ich ganz schön platt, als ich oben und dann auch unten wieder angekommen war.

    Morgen geht’s nach Waitomo, Glühwürmchen gucken (erst für übermorgen früh gebucht).

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 31: Taranaki Maunga)

    Das Wifi im Bed & Breakfast in New Plymouth ist so unzuverlässig, dass gerade mein ganzer schon auf dem Laptop getippter Beitrag weg ist. Deswegen in Kürze: heute strahlend blauer Himmel mit klarer Sicht auf den Mount Taranaki (früher Mt. Egmont genannt), außer wenn ich beim Wandern durch einzigartigen Wald gegangen bin. Trotzdem ein Bild des Berges von New Plymouth aus gesehen von heute Abend, weil es morgen nochmal Taranaki mit Natur gibt – dann hoffentlich mit Spiegelung in den Pouākai Tarns.

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 30: Rivendell & Lothlórien)

    Heute war der Tag der Elben. Erst war ich im Kaitoke Regional Park dort, wo Rivendell damals aufgebaut war. Hier wurden sogar Tafeln aufgestellt, auf denen der Plan gedruckt war, welches Gebäude wo stand, welche Bäume man heute noch sehen kann usw. Ich konnte mir das trotzdem schwer vorstellen, weil die Pflanzen und Bäume einfach in 25 Jahren ihr Bestes gegeben haben, sich den Ort zurückzuholen.

    Deswegen lieber ein Foto aus den Fernside Gardens, wo u.a. die Gefährten in Lothlórien in die Boote stiegen. Auch Sméagol und Déagol haben hier geangelt – und gerangelt. So eine Oase der Ruhe! Ein wunderschöner Ort.

    Ich glaube, mein Foto ist nicht von einer Stelle aus, von der auch gefilmt wurde, aber hier gab es die schönste Spiegelung. 😉☺️ Die Brücke wurde natürlich durch eine aufwändigere für die Dreharbeiten ersetzt, war aber an derselben Stelle.

    Heute mache ich Zwischenstation in Whanganui, bevor es morgen für zwei Nächte nach New Plymouth geht, um Mount Taranaki in Augenschein zu nehmen.

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 29: Wētā² – Kopie und Original)

    So unterschiedliche Dinge heute gesehen: Nerd-Stuff bei Wētā Workshop (= Kopie, weil Name des Insekts übernommen), Videoinstallationen der Ausstellung BREATHE und Dauerausstellungen im Te Papa Museum (leider nicht alles geschafft), nachtaktive Tiere in Zealandia, darunter eben auch das Original: Wētā. Deswegen gibt es heute zwei Bilder, konkret ein albernes Nerd-Foto (just for fans):

    und eine Collage mit ein paar der Tiere, die wir nachts entdeckt haben (und die ich tatsächlich auch mit der Kamera einigermaßen erwischt habe – wir hatten ja nur Rotlicht, das sind schon sehr erschwerte Bedingungen).

    Und als Bonus……………………………………… gibt es ein Video von einem Kiwi! 🙂 ❤

    Ich weiß jetzt auch, warum ich so „scharf“ darauf bin, so viele Vögel etc. wie möglich zu entdecken: Es gibt einfach so viele Spezies, die es nur hier in Neuseeland gibt. Die Tuatara z. B. – die werden auch als lebende Fossilien bezeichnet, weil sie Überlebende der Sphenodontia sind, deren Blütezeit mehr als 150 Millionen Jahre zurückliegt. 😮 Da wird es später auf jeden Fall einen Beitrag zu all den Tieren geben. 🙂

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 28: Rainy Middle-earth in Wellington)

    Da die Regenwarnung von Rot auf Orange abgemildert wurde und beim Wind immer noch nur „Watch“ stand (keine Warnung), hab ich mich in den Mount Victoria Town Belt aufgemacht, um ein paar Drehorte aus THE FELLOWSHIP OF THE RINGS aufzusuchen. Nach 25 Jahren sieht natürlich nicht alles mehr ganz so 100-prozentig so aus wie damals (am Baum links sind offenbar recht frisch Äste abgeschnitten worden, ganz abgesehen vom Geländer), aber ich habe mal versucht, mit der Fischaugenfunktion meiner CANON ein wenig den Effekt aus dem Film nachzuahmen. Stehe, glaub ich, nicht ganz an der richtigen Stelle, aber ich finde it’s close enough. Witzig ist ja übrigens, dass der Zoom im Film auf diesen Weg, an einer ganz anderen Stelle gefilmt wurde, als der Shot auf Frodo und die Hobbits im Hintergrund. Insgesamt wirkte der ganze Wald schon sehr so wie im Film. Durch den Regen sehr düster alles.

    Tja, für die Nicht-LotR-Kenner*innen ist das jetzt nicht so das Hammerbild… Aber ist ja einer der Gründe gewesen, warum ich in dieses schöne Land reisen wollte – SEIT (FAST) FUCKING 25 JAHREN!!! 🙂

    Morgen um 10 Uhr ist dann meine verschobene Tour im Wētā Workshop – ich freu mich schon SEHR drauf!!!

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 27: Wellington in a State of Emergency)

    Starkregen, Sturm, State of Emergency.

    So fängt mein Trip auf der Nordinsel an. Das Te Papa Museum war am Nachmittag geschlossen (mein Plan A und B (= bei Regen) für den ersten halben Tag), etliche Restaurants haben ebenso geschlossen. Oben drauf kam dann noch die E-Mail von Wētā Workshop, dass meine Tour morgen Nachmittag nicht stattfindet. 🥺 Als ich dort anrief, war aber niemand mehr zu erreichen. Ich hoffe, ich kann einen Tag später noch einen Slot kriegen.

    Was also tun? Ich bin hauptsächlich die Cuba St hoch- und runtergelaufen, weil da viel überdacht ist, und habe Pfützen unter Dächern gesucht. Was man halt so als Pfützenjägerin macht. 😇😎

    Hier also das Symbolbild für diesen Tag:

    Und als Bonusfoto für euch noch mein Friseursalon ☺️:

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 26: Queen Charlotte Drive / letzter Tag auf der Südinsel)

    Waaas? Drei Wochen in Neuseeland sind schon vorbei? 😮 Das ging ja doch schneller als gedacht. Heute bin ich erst um die Mittagszeit rum losgefahren, weil es vorher einfach nur geschüttet hat. Das wäre für den kurvigen Queen Charlotte Drive nicht das Richtige gewesen. Dann riss es endlich auf und ich konnte mich auf diesen wunderschönen Weg machen, auf dem ich weitgehend höchstens 40 km/h gefahren bin, weil hier wirklich eine Kurve nach der nächsten kommt. Zum Glück gab es fast keinen Verkehr, sodass ich auch mal vor einem Weka anhalten konnte, das sich einfach nicht von der Straße bewegen wollte. Ich hab nur ein sehr schlechtes Foto durch die Windschutzscheibe machen können, denn dann kam Gegenverkehr und das Weka bequemte sich doch mal, die Fahrbahn zu verlassen. Das Bild bekommt ihr als Bonus:

    Aber der bisher selten zu Tage getretene bird watcher in mir wurde ganz hibbelig, als ich einen Kingfisher (Kōtare) auf einer Stromleitung entdeckte! Deswegen ist das auch mein Bild des Tages (plus Collage als Zugabe). ❤

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 25: Robben in Kaikōura)

    Letzte Nacht habe ich ja in einem Bed & Breakfast verbracht, und die Gastgeberin Judy hatte mir für heute einen Rundgang auf der Kaikōura peninsula vorgeschlagen, da es dort auch eine große Robbenkolonie gibt. Es war wirklich ein tierisches Vergnügen. Ich habe auch noch verschiedene Vögel erwischt (Keas und Kiwi habe ich dagegen auf meiner Reise noch nicht gesehen, bei Letzteren ist das ja auch etwas schwierig, weil sie nachtaktiv sind. Ich habe aber gerade eine Nighttime-Tour in Zealandia bei Wellington gebucht, vielleicht habe ich ja Glück!), aber dieses Portrait einer jungen Robbe, an der ich sehr nah vorbeigehen musste (durfte 😉 ), ist dann doch mein Bild des Tages.

    Und als Bonus gibt es auch noch ein Video: