• Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 30: Rivendell & Lothlórien)

    Heute war der Tag der Elben. Erst war ich im Kaitoke Regional Park dort, wo Rivendell damals aufgebaut war. Hier wurden sogar Tafeln aufgestellt, auf denen der Plan gedruckt war, welches Gebäude wo stand, welche Bäume man heute noch sehen kann usw. Ich konnte mir das trotzdem schwer vorstellen, weil die Pflanzen und Bäume einfach in 25 Jahren ihr Bestes gegeben haben, sich den Ort zurückzuholen.

    Deswegen lieber ein Foto aus den Fernside Gardens, wo u.a. die Gefährten in Lothlórien in die Boote stiegen. Auch Sméagol und Déagol haben hier geangelt – und gerangelt. So eine Oase der Ruhe! Ein wunderschöner Ort.

    Ich glaube, mein Foto ist nicht von einer Stelle aus, von der auch gefilmt wurde, aber hier gab es die schönste Spiegelung. 😉☺️ Die Brücke wurde natürlich durch eine aufwändigere für die Dreharbeiten ersetzt, war aber an derselben Stelle.

    Heute mache ich Zwischenstation in Whanganui, bevor es morgen für zwei Nächte nach New Plymouth geht, um Mount Taranaki in Augenschein zu nehmen.

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 29: Wētā² – Kopie und Original)

    So unterschiedliche Dinge heute gesehen: Nerd-Stuff bei Wētā Workshop (= Kopie, weil Name des Insekts übernommen), Videoinstallationen der Ausstellung BREATHE und Dauerausstellungen im Te Papa Museum (leider nicht alles geschafft), nachtaktive Tiere in Zealandia, darunter eben auch das Original: Wētā. Deswegen gibt es heute zwei Bilder, konkret ein albernes Nerd-Foto (just for fans):

    und eine Collage mit ein paar der Tiere, die wir nachts entdeckt haben (und die ich tatsächlich auch mit der Kamera einigermaßen erwischt habe – wir hatten ja nur Rotlicht, das sind schon sehr erschwerte Bedingungen).

    Und als Bonus……………………………………… gibt es ein Video von einem Kiwi! 🙂 ❤

    Ich weiß jetzt auch, warum ich so „scharf“ darauf bin, so viele Vögel etc. wie möglich zu entdecken: Es gibt einfach so viele Spezies, die es nur hier in Neuseeland gibt. Die Tuatara z. B. – die werden auch als lebende Fossilien bezeichnet, weil sie Überlebende der Sphenodontia sind, deren Blütezeit mehr als 150 Millionen Jahre zurückliegt. 😮 Da wird es später auf jeden Fall einen Beitrag zu all den Tieren geben. 🙂

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 28: Rainy Middle-earth in Wellington)

    Da die Regenwarnung von Rot auf Orange abgemildert wurde und beim Wind immer noch nur „Watch“ stand (keine Warnung), hab ich mich in den Mount Victoria Town Belt aufgemacht, um ein paar Drehorte aus THE FELLOWSHIP OF THE RINGS aufzusuchen. Nach 25 Jahren sieht natürlich nicht alles mehr ganz so 100-prozentig so aus wie damals (am Baum links sind offenbar recht frisch Äste abgeschnitten worden, ganz abgesehen vom Geländer), aber ich habe mal versucht, mit der Fischaugenfunktion meiner CANON ein wenig den Effekt aus dem Film nachzuahmen. Stehe, glaub ich, nicht ganz an der richtigen Stelle, aber ich finde it’s close enough. Witzig ist ja übrigens, dass der Zoom im Film auf diesen Weg, an einer ganz anderen Stelle gefilmt wurde, als der Shot auf Frodo und die Hobbits im Hintergrund. Insgesamt wirkte der ganze Wald schon sehr so wie im Film. Durch den Regen sehr düster alles.

    Tja, für die Nicht-LotR-Kenner*innen ist das jetzt nicht so das Hammerbild… Aber ist ja einer der Gründe gewesen, warum ich in dieses schöne Land reisen wollte – SEIT (FAST) FUCKING 25 JAHREN!!! 🙂

    Morgen um 10 Uhr ist dann meine verschobene Tour im Wētā Workshop – ich freu mich schon SEHR drauf!!!

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 27: Wellington in a State of Emergency)

    Starkregen, Sturm, State of Emergency.

    So fängt mein Trip auf der Nordinsel an. Das Te Papa Museum war am Nachmittag geschlossen (mein Plan A und B (= bei Regen) für den ersten halben Tag), etliche Restaurants haben ebenso geschlossen. Oben drauf kam dann noch die E-Mail von Wētā Workshop, dass meine Tour morgen Nachmittag nicht stattfindet. 🥺 Als ich dort anrief, war aber niemand mehr zu erreichen. Ich hoffe, ich kann einen Tag später noch einen Slot kriegen.

    Was also tun? Ich bin hauptsächlich die Cuba St hoch- und runtergelaufen, weil da viel überdacht ist, und habe Pfützen unter Dächern gesucht. Was man halt so als Pfützenjägerin macht. 😇😎

    Hier also das Symbolbild für diesen Tag:

    Und als Bonusfoto für euch noch mein Friseursalon ☺️:

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 26: Queen Charlotte Drive / letzter Tag auf der Südinsel)

    Waaas? Drei Wochen in Neuseeland sind schon vorbei? 😮 Das ging ja doch schneller als gedacht. Heute bin ich erst um die Mittagszeit rum losgefahren, weil es vorher einfach nur geschüttet hat. Das wäre für den kurvigen Queen Charlotte Drive nicht das Richtige gewesen. Dann riss es endlich auf und ich konnte mich auf diesen wunderschönen Weg machen, auf dem ich weitgehend höchstens 40 km/h gefahren bin, weil hier wirklich eine Kurve nach der nächsten kommt. Zum Glück gab es fast keinen Verkehr, sodass ich auch mal vor einem Weka anhalten konnte, das sich einfach nicht von der Straße bewegen wollte. Ich hab nur ein sehr schlechtes Foto durch die Windschutzscheibe machen können, denn dann kam Gegenverkehr und das Weka bequemte sich doch mal, die Fahrbahn zu verlassen. Das Bild bekommt ihr als Bonus:

    Aber der bisher selten zu Tage getretene bird watcher in mir wurde ganz hibbelig, als ich einen Kingfisher (Kōtare) auf einer Stromleitung entdeckte! Deswegen ist das auch mein Bild des Tages (plus Collage als Zugabe). ❤

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 25: Robben in Kaikōura)

    Letzte Nacht habe ich ja in einem Bed & Breakfast verbracht, und die Gastgeberin Judy hatte mir für heute einen Rundgang auf der Kaikōura peninsula vorgeschlagen, da es dort auch eine große Robbenkolonie gibt. Es war wirklich ein tierisches Vergnügen. Ich habe auch noch verschiedene Vögel erwischt (Keas und Kiwi habe ich dagegen auf meiner Reise noch nicht gesehen, bei Letzteren ist das ja auch etwas schwierig, weil sie nachtaktiv sind. Ich habe aber gerade eine Nighttime-Tour in Zealandia bei Wellington gebucht, vielleicht habe ich ja Glück!), aber dieses Portrait einer jungen Robbe, an der ich sehr nah vorbeigehen musste (durfte 😉 ), ist dann doch mein Bild des Tages.

    Und als Bonus gibt es auch noch ein Video:

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 24: Von Arthur’s Pass nach Kaikōura)

    Also. Erstmal muss ich zu Tag 23 noch nachtragen, dass ich dann in der Nacht von meinem Campingplatz in der Wildnis noch viel, viel, VIEL mehr Sterne gesehen habe als in Wānaka. 😮 So einen Sternenhimmel habe ich wirklich noch nie gesehen. Das war eine echte Entschädigung dafür, dass die Stargazing-Tour in Lake Tekapo ausgefallen war. Hammer.

    Aber das nur als Bonus-Bild.

    Heute früh (manche würden sagen, gegen Mittag) bin ich dann im Regen losgefahren, der sich aber bald gelegt hat. Ich bin durch sehr viele unterschiedliche Landschaften gefahren. Aber der Höhepunkt kam dann erst kurz vor Kaikōura. Da sah ich vom Auto aus über dem Meer Gegendämmerungsstrahlen (ohne zu diesem Zeitpunkt den genauen Begriff für das Phänomen gekannt zu haben) und konnte zum Glück auf einem Rastplatz mit Zugang zum Strand anhalten. Was ich in der nächsten halben Stunde oder so am Himmel sehen konnte, war atemberaubend. So viele Wolken in verschiedenen Formen, mal dramatisch, mal locker-flockig – und dazu entweder das rauschende Meer, oder: zwei große Pfützen am Strand, in denen ich eben auch die Gegendämmerungsstrahlen (auf Englisch anticrepuscular rays) spiegeln konnte:

    Links, rechts und gegenüber (also, da, wo die Sonne sich anschickte, unterzugehen) waren die Wolken viel dramatischer, und da habe ich auch einige tolle Pfützen- und Meerbilder gemacht, aber da diese Strahlen mich hergelockt hatten, haben sie sich auch den Platz verdient. ❤ 🙂

    Für diejenigen unter euch, die lieber das Meer als „mal wieder eine olle Pfütze“ sehen wollen, hier noch ein Bonusfoto 😉 :

    Morgen schaue ich mir noch etwas Kaikōura an und fahre dann nach Picton, wo ich nochmal zwei Nächte bleibe (für die Marlborough Sounds), bevor ich dann der Nordinsel den Rücken zukehre.

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 23: Von Franz Josef / Waiau zum Arthur’s Pass NP)

    Heute früh hatte ich eine Warnmeldung wegen Starkregens ab Mittag in den Westlands auf meinem Handy, weswegen ich mich dann doch gleich Richtung Arthur’s Pass aufmachte, statt noch zu Peters Pool zu wandern.

    In Hokitika habe ich kurz Station gemacht und mir den Strand und das „Zentrum“ angesehen. Dort habe ich mir jetzt doch etwas Jade-Schmuck mitgenommen, v.a. einen schlichten Ring, weil ich den am ehesten auch tragen werde.

    Dann gab es noch das Tankstellendebakel (Google hat mich zu zwei Tankstellen geschickt, die jeweils nur Diesel hatten; die eine davon war eh nur für LKW), was mich Zeit und Nerven gekostet hat…

    In Arthur’s Pass habe ich dann nur noch den Devils Punchbowl Waterfall „erwandert“ (waren wieder einige Treppen dabei), und bin nun hier zum Übernachten:

    Das ist aber nur das Bonusbild. 😉

    Hier kommt das Bild des Tages, stellvertretend auch für alle tollen Erlebnisse beim Autofahren, die ich nicht fotografisch festhalten kann:

    Otira Viaduct

    Inzwischen ist es nachts übrigens ganz schön frisch im Campervan. Ich habe mehrere Schichten an, um nachts schlafen zu können… Hab ja keinen großen Camper, der auch Standheizung hätte…

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 22: Von Wānaka an die West Coast)

    Heute früh musste ich nen ziemlichen Kaltstart hinlegen, weil ich nachts von der Milchstraße auf Trab gehalten wurde (bin erst nach 2 Uhr ins Bett, aber da ja das Sternegucken am Lake Tekapo ausgefallen war, musste ich die Chance wahrnehmen). Ihr kriegt als Bonus später auch noch zwei Ergebnisse.

    Naja, hab ich halt erst „ausgecheckt“ und bin dann zum Frühstücken nochmal an den See gefahren – und das erste Mal waren auch alle Berge zu sehen, ohne Wolken. Den Genuss von Bergen an riesigen Seen hatte ich dann auch nochmal, als ich am Lake Hāwea entlang fuhr. Solch fantastische Anblicke die ganze Zeit!

    Je näher ich der Westküste kam, desto nasser wurde es dann. Und (hoch-)neblig. Die richtig hohen Berge im Hintergrund blieben mal wieder versteckt. Trotzdem war die Fahrt durch den Regenwald wahnsinnig schön, und ich finde, es ist auch höchste Zeit, dass mal ein Wasserfall hier gezeigt wird. So viele hatte ich bisher tatsächlich gar nicht gesehen, aber an der Strecke habe ich bei drei Wasserfällen Halt gemacht. Als Foto des Tages sind es die Roaring Billy Falls geworden, weil da neben dem Wasserfall auch der Nebel / die Wolken und die Vegetation ganz schön zu sehen sind.

    Hier nun noch zwei Bilder von letzter Nacht. Zuerst ein CANON-Foto:

    Und dann zum Vergleich, was mein Google Pixel 8 im Astromodus daraus gemacht hat:

    Es war unfassbar, wie viele Sterne am Himmel standen, und wie klar die Milchstraße zu erkennen war. Ich war ganz aus dem Häuschen! 🙂

  • Sabbatical: 7 Weeks A Picture A Day (Day 21: Lake Wānaka)

    Ich habe heute mal einen ruhigeren Tag eingelegt, ausgeschlafen und Wäsche gewaschen. Und dann bin ich am Ufer des Sees entlang gegangen und habe einfach die Szenerie genossen. Zum Abschluss habe ich noch eine Pfütze direkt am Ufer gefunden! 😍

    Morgen geht’s weiter nach Franz Josef an der Westküste.