Dettifoss
Einer der größten Wasserfälle in Island: es fällt 20 m³ Wasser pro Sekunde 45 m tief bei 100 m Breite.



Und weil man diese Wucht kaum in Fotos vermitteln kann, hier ein Video (Link zu Twitter/X):
Mit dem Fotoapparat unterwegs – in der Heimat und in der Ferne
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Brúarfoss
Den kennt ihr schon durch A Picture A Day #2 und den Beitrag zum Golden Circle, aber da er so hübsch ist, darf er auch im Adventskalender nicht fehlen (und außerdem bekomme ich sonst nicht genügend Wasserfälle zusammen 😉 ).








Als ich in der Vorbereitung unserer Islandreise Fotos von diesem Ort sah, war es klar: Wir brauchen einen Mietwagen mit 4WD, um über eine F-Road, also eine unbefestigte „Mountain Road“ (Hochlandstraße), dorthin zu kommen. Das war ein Muss. Überhaupt war ich ja ganz gespannt darauf, auf solchen Straßen ins Landesinnere zu fahren, und hatte auch im Vorfeld mir schon einige Videos von Fahrten auf solchen F-Roads angesehen und Tipps durchgelesen (vor allem auf der Seite von EPIC ICELAND).
Schon am dritten Tag unserer Reise brachen wir von Reykjavík aus auf, um das Abenteuer F-Road zu wagen und nach Landmannalaugar zu gelangen. Kleine Manöverkritik gleich zu Beginn: An einem Tag von Reykjavík hin und zurück zu fahren, war keine besonders gute Idee, weil wir so eine weite An- und Rückreise hatten, dass wir vor Ort nur 2-3 Stunden Zeit hatten. Gut, wenn wir früh schon eher losgefahren wären, hätten wir vielleicht noch mehr Zeit gehabt, aber trotzdem: für das nächste Mal (ja, wir wollen da nochmal hin) planen wir mindestens eine Übernachtung vor Ort ein, notfalls einfach im Auto (es gibt einen Campingplatz in Landmannalaugar und weitere Übernachtungsmöglichkeiten etwas weiter entfernt in Landmannahellir).
Hier ging’s los auf der F 225 (auf der Landmannaleið) – ich bin hinwärts gefahren, deswegen gibt es von der Fahrt nicht viele Fotos. Wir wollten auch nicht allzu oft anhalten. Ich werde euch am Ende des Beitrags noch zwei Videos von der Rückfahrt zeigen.

Wir waren schon über eine Stunde durch absolut faszinierendes Terrain unterwegs, ich hatte unzählige Schlaglöcher um- und durchfahren, als wir an einen Fluss kamen. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich nicht nochmal kurz vorher überprüft hatte, ob es Flussüberquerungen auf dieser Strecke gab.

Wir sahen uns die Lage an…

… beobachteten, wie zwei andere Autos den Fluss durchquerten…

… und beschlossen, das nicht zu wagen, da Wasserschäden durch Flussüberquerungen nicht durch die Versicherung abgedeckt waren. 😥
Als wir umdrehten und wieder zurückfuhren, kam uns ein deutscher VW-Bus (mit Hamburger Kennzeichen) entgegen. Wir dachten noch so, „Na, der wird jetzt wohl auch umkehren.“ Dann aber sah der Stepnwolf im Seitenspiegel, dass der Bus an einer anderen Stelle den Fluss überquerte und auf einer anderen Straße (etwas höher gelegen) weiterfuhr. Was für ein Glück!!! Wir drehten wieder um, sahen uns die andere Furt an,…

… und ich trat zu meiner ersten Flussdurchquerung mit einem Auto an. 😎 Alles ging gut und wir waren super glücklich, dass der VW-Bus uns den Weg gewiesen hatte!
Die Landmannahellir, die wir jetzt befuhren, war von noch mehr Schlaglöchern „durchlöchert“, und so war die weitere Fahrt extrem anstrengend. Wir mussten dann noch einmal durch eine kleine Furt fahren, die war im Vergleich aber nicht viel größer als eine große Pfütze, sodass das gar kein Problem mehr war. Die allerletzte Flussdurchquerung direkt vor/bei Landmannalaugar haben wir uns dann einfach gespart, weil es einen Parkplatz davor gab und einen Fußweg, der uns trockenen Fußes auf die andere Seite brachte.
Und ab jetzt lasse ich die Fotos von unserem Rundwanderweg sprechen – wir fühlten uns wie in einer anderen Welt und konnten uns gar nicht satt sehen an den verschiedenen Farben und Gesteinsformen.

Das Capybara war auch mit dabei (#CapyOnTour).






Dann kam kurz wieder die Sonne raus…


Und schon war sie wieder weg…





Mountainbiking verboten!




In einem Moment hatten wir noch davon gesprochen, wie absolut still es hier war – und dann gingen wir um eine Kurve und hörten das Gurgeln eines Flusses.

Einen Troll haben wir auch gesehen…

Blick zurück…

Zuletzt ging es noch durch dieses wunderschöne Tal, am Flussbett entlang.

Das nächste Mal möchte ich dort oben wandern…


Leider mussten wir nun zur Rückfahrt aufbrechen, damit wir noch bei Tageslicht die F-Straßen hinter uns lassen konnten. Diesmal fuhr mein Freund und ich konnte zwei Videos machen. Fotos aus dem fahrenden Auto zu machen, war so gut wie unmöglich, weil die Alternativroute, die wir für die Rückfahrt nahmen (F 208), zwar keine Flussdurchquerung hatte, dafür aber gefühlte Millionen von Schlaglöchern. Immerhin kamen wir dann irgendwann auf eine normale Straße (26)…
Unser Abenteuer Landmannalaugar war definitiv eines DER Highlights unseres Island-Aufenthaltes, wenn nicht sogar wirklich DAS Highlight überhaupt.


