• Nachgedacht: 9/11 – 20 Jahre später

    Eigentlich habe ich schon vor sechs Jahren – nachdem ich das 9/11 Memorial besucht hatte – in einem Fotobeitrag einige meiner Gedanken zu 9/11, und wie mich dieser Tag und seine Folgen immer noch zutiefst berührte, aufgeschrieben und mit euch geteilt. Ich werde in dem heutigen Beitrag deswegen z. Tl. auch aus diesem Beitrag zitieren. Dennoch ist es mir gerade nach den aktuellen Ereignissen in Afghanistan ein Bedürfnis, erneut ein paar Zeilen zum Thema zu schreiben. Das haben zwar auch gefühlt alle Zeitungsredaktionen der Welt getan, aber – wie bei mir üblich – wird mein Beitrag sehr wahrscheinlich emotionaler ausfallen. Wohin mich diese Zeilen führen werden, weiß ich noch nicht genau, ich bin also genauso gespannt wie ihr. Da ich gestern aus Jux und Tollerei den kleinen Dia-Scanner, den ich mal vor Jahren (mind. 10 – war für Windows XP und Windows 7) bei Aldi (oder so) erstanden hatte, an meinen Laptop angeschlossen habe, habe ich auch ein paar Dias von meiner ersten NYC-Reise 1992 eingescannt. Die Qualität ist eher schlecht als recht, aber trotzdem möchte ich sie mit euch teilen.

    Vielleicht ein paar Worte zu meinen damaligen Eindrücken, auch denjenigen von 1994, als ich noch einmal kurz dort war (als Sprungbrett zu meinem Sommerjob im Mt. Rainier NP). New York war zu Beginn der 90er Jahre ein durchaus gefährliches Pflaster, die Kriminalität war in den 80er Jahren enorm gestiegen (die Droge Crack gilt als eine der Ursachen), und so haben mein Freund und ich Manhattan nur bei Tag erlebt – wenn es dunkel wurde, gingen wir zurück ins Hotel. Wir beide (20 und 22) kamen außerdem vom Land, da fühlten wir uns schon etwas overwhelmed von der city that never sleeps. Wir haben auch keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt, die Subway schien uns zu gefährlich, bei den Bussen musste man passend zahlen. So sind wir den ganzen Tag rumgelaufen. Was für eine anstrengende Stadt. Aber als wir dann erst vor den Twin Towers und dann auf ihnen standen, spürten wir auch die Faszination, die von Manhattan ausgeht.

    Ähnlichen Eindruck hinterließ auch die Fahrt mit einer Ferry auf dem Hudson River – mit etwas Abstand von den Wolkenkratzern wirkten sie attraktiver, wie eine fantastische Kulisse.

    Als ich 1994 über NYC fliegen musste, weil dort noch eine Veranstaltung des Council on International Educational Exchange zur Vorbereitung auf das Arbeiten in den USA stattfand, hat mich die Stadt noch mehr eingeschüchtert, denn ich war das erste Mal ganz alleine unterwegs. Schön war es allerdings, dass auch meine Schwester und ihr frisch angetrauter Mann auf dem Weg in ihre Flitterwochen in Venezuela, einen Stopp in NYC gemacht hatten – und so war ich auch mit ihnen nochmals auf dem World Trade Center. Es blieb das letzte Mal…

    Nun der Blick zurück darauf, wie ich den 11. September 2001 erlebt habe. Ich zitiere aus dem oben erwähnten Beitrag:

    Obwohl ich keine Angehörigen, Freunde oder Bekannte am 11. September 2001 verloren habe, ging mir dieser Anschlag damals unglaublich unter die Haut. Es ist eines dieser Welt-Ereignisse, bei denen (fast) jeder, der das bewusst miterlebt hat, weiß, wo er war, als er davon erfahren hat. Ich kam nach dem ersten Schultag nach Hause und schaltete erstmal – zum Abschalten – den Fernseher an. Damals habe ich tatsächlich noch „random TV“ geschaut, in dem Fall irgendeine Nachmittags-Talk-Show. Plötzlich wurde das Programm unterbrochen – das erste Flugzeug war in den North Tower geflogen, man zeigte Bilder des brennenden Turms. Wenn ich mich nicht ganz täusche, habe ich dann den Aufprall des zweiten Flugzeuges in den South Tower schon live im Fernsehen gesehen. Ich war entsetzt, konnte mich nicht mehr vom Fernseher weg bewegen. Irgendwann kam mein damaliger Mann nach Hause, auch er war mit mir zusammen schon auf dem World Trade Center gestanden… Als dann der erste Turm – und später noch der zweite – in sich zusammenfiel, habe ich zehntausende Tote erwartet. Dann auch noch der Anschlag auf das Pentagon und der Absturz von United Airlines Flight 93… Der Schock saß tief. Und dann war da die Angst: Wie würde Bush darauf reagieren? Welche Folgen würde dieser Anschlag auf die ganze Welt haben? Und so saß ich die nächsten Tage in jeder freien Minute vor dem Fernseher und verfolgte die Rettungs- und Aufräumarbeiten, die Reaktionen aus aller Welt. Ich fühlte mich numb, mir kamen auch immer wieder Tränen.

    Allein dies zu lesen, lässt mir die Tränen wieder in die Augen steigen und mein Herz schmerzen. Kein Ereignis aus der Weltgeschichte, das ich erlebt habe, hat mich wohl nachhaltiger getroffen und so lange beschäftigt.

    Als ich dann 2015 am Memorial stand und durch das dazugehörige Museum ging, habe ich eine wahre Achterbahn der Gefühle erlebt. In die Trauer um die dort gestorbenen Menschen mischte sich eine körperlich spürbare Wut auf diejenigen Touristen, die meinten, überall lachende Selfies machen zu müssen (eher draußen am Memorial, nicht im Museum), und dann im Museum noch eine tiefe Dankbarkeit für die Arbeit der Feuerwehrleute (u.a.) an diesem Tag – und an den folgenden, an denen nach Verletzten und Toten in den Trümmern gesucht wurde.

    Das Gefühl, das ich am 11. September 2001 hatte, nämlich, dass nichts mehr so sein würde wie vorher, ist ja durchaus eingetroffen. Zwar fand ich damals den Krieg gegen den Terrorismus, der auf afghanischem Boden im Anschluss geführt wurde, tatsächlich irgendwie noch gerechtfertigt, den Krieg der „Koalition der Willigen“ gegen den Irak lehnte ich rigoros ab. All dies führte ja dann auch nicht zu weniger islamistischem Terrorismus, sondern er kam immer näher an mein eigenes Leben in Europa heran. (Auch wenn die weitaus meisten und schlimmsten Anschläge ja tatsächlich in der islamischen Welt passierten, wie später dann auch durch den sog. Islamischen Staat.) Ja, das machte schon auch Angst und verursachte zudem Gefühle von Wut gegenüber den Terroristen und Ohnmacht, aber gleichzeitig verabscheute ich die nun vermehrt grassierende, verallgemeinernde Dämonisierung von Muslimen, den Einsatz von Folter, wie in Guantanamo und anderswo, die abscheulichen Bilder aus jenem Gefängnis in Irak, in dem amerikanische Soldaten die Gefangenen auf übelste Weise erniedrigten und quälten… Wie sollte man sich angesichts dieser Bilder auf der „guten Seite“ des Westens verortet fühlen?

    Dennoch: Meine (westlichen?) Werte lassen mich nun sehr in Sorge sein um die Menschen in Afghanistan; um die Frauen, die Mädchen, die in den letzten 20 Jahren tatsächlich nach und nach mehr Rechte, wie z. B. Bildung, erhalten haben. Was hat der lange Einsatz von westlichen Truppen in Afghanistan gebracht, wenn nun doch die Taliban das Land beherrschen? Wenn zahlreiche Menschen bei Anschlägen einer anderen islamistischen Gruppe nun dort am Flughafen ihr Leben lassen mussten? Das Leben ändert sich in Afghanistan von einem Tag auf den anderen: Neun von zehn Afghanen haben nicht genug zu essen, westliche Kleidung ist aus dem Straßenbild verschwunden,

    Demonstrationen gegen die Taliban-Regierung und die neuen Regeln für den Alltag, sind verboten. Auch Berichte über Proteste, die es trotz Verbot immer wieder gibt, werden bestraft. Zahlreiche Journalisten wurden bereits geschlagen und gefoltert. Alle Appelle der Vereinten Nationen, auf Gewalt gegen die Bevölkerung zu verzichten, blieben bislang ungehört.

    (Quelle: Tagesschau)

    Gleichzeitig widert es mich geradezu an, wie nun manche Parteien skandieren, es dürfe keine Wiederholung von 2015 geben. Mal ganz davon abgesehen, wie die Regierung noch in diesem Jahr auf Abschiebungen nach Afghanistan gepocht hatte und wie groß ihr Versagen beim Ausfliegen von Ortskräften war. Es kann sich einfach niemand von uns aus den westlichen Nachkriegsgenerationen vorstellen, wie das ist, mit täglicher Bedrohung zu leben. Wie das sein muss, den Entschluss zu fassen: „Ich muss mein Heimatland verlassen“. Das ist keine Reality-Show wie Goodbye Deutschland (zugegebenermaßen nie angeschaut), selbst wenn Leib und Leben nicht durch die Taliban direkt bedroht wäre – „Neun von zehn Afghanen haben nicht genug zu essen“! Die Flucht vor Verhungern gilt offenbar für viele, die jetzt befürchten, Deutschland könne wieder von einer Flüchtlingswelle heimgesucht werden, nicht zu einem gerechtfertigten Grund…

    Irgendwie habe ich gerade das Gefühl, dass sich die Welt in den letzten 20 Jahren kein bisschen in einem positiven Sinn weiterentwickelt hat. Selbst die Erleichterung, dass Trump politisch nicht mehr am Hebel sitzt, wird zur Ernüchterung, wenn Präsident Biden nach dem Anschlag in Kabul sagt: „We will hunt you down and make you pay.“ (Quelle z. B. CNN) Die selbe amerikanische rachsüchtige Rhetorik wie immer.

    20 Jahre nach 9/11 – haben wir wirklich nichts gelernt?

  • Fotografie: Lieblingsorte #36

    Der heutige Lieblingsort liegt in einer Stadt, die ich ohne meine Freundin Adoring Audience wahrscheinlich nie besucht hätte, nämlich in Basel (Schweiz). Ich habe schon in einem Mit-dem-Fotoapparat-unterwegs-Beitrag darüber berichtet, dass wir wegen eines bestimmten Schauspielers (Michael Wächter, jetzt am Residenztheater München) nach Basel gekommen waren – und uns dabei auch etwas in diese Stadt am Rhein verliebt haben.

    Und so ist mein heutiger Lieblingsort in Basel auch das Rheinufer. Die Fotos stammen von zwei Theatertrips, einmal im Spätherbst und einmal im Frühling. Immer wieder – oft mehrmals pro Aufenthalt – zog es uns an den Rhein. Vor allem (aber nicht nur) die eng an eng gebauten und dabei so individuell gestalteten Häuser an beiden Rheinufern haben es mir angetan.

    Im November

    Im April

    Was unsere Liebe – denn ich denke, ich kann da für Adoring Audience mitsprechen 😉 – zum Rheinufer noch verstärkt hat, das war die ganz besondere Theatererfahrung, als uns Michael Wächter bei seinem Monolog „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ mit durch die Stadt nahm. Unter anderem eben auch an den Rhein, z. B. an diese beiden Orte (Fotos von Adoring Audience – am Tag danach nachgestellt):

    Seitdem Michael Wächter mitsamt dem Intendanten der Theater Basel nach München gekommen ist, war ich nicht mehr in Basel. Eigentlich schade, und darum noch ein letztes Bild (wiederum geschossen von Adoring Audience), auf dem ich sehnsüchtig auf den Rhein blicke…

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs im Harz #1 (Altarklippen-Wanderung)

    Mein Freund und ich waren von Montag bis Freitag im (West-)Harz zu einem Kurzurlaub. Am Dienstag brachen wir auf unsere erste Rundwanderung von unserem Quartier in Wolfshagen im Harz auf. Ich hatte uns über komoot die Route rausgesucht und bis auf eine Stelle, zu der wir laut Navigation laufen sollten (und wieder zurück), die aber absolut nichts zu bieten hatte, funktionierte die Streckenführung über die komoot App hervorragend. Von bullion hatte ich den Tipp, dass die Offline-Karten weltweit gerade für 19,99 zu erwerben waren, sodass mein Handy auch nicht schlapp gemacht hat. Natürlich war es eh einfacher beim Wandern, Akku-Laufzeit zu sparen, weil man ja das Display – anders als bei Fahrradtouren – nicht ständig anhaben muss.

    Die oben angegebene Zeit von 4 Std. 18 Min. bezieht sich auf die komplette Zeit, die wir auf der Strecke verbracht haben, also inklusive Erholungs- und Fotopausen. Sehr viel habe ich gar nicht fotografiert, aber ein paar Fotos kann ich trotzdem mit euch teilen.

    Den ersten hübschen Blick über Wolfshagen gab es vom Schäderpavillon aus.

    Bevor wir gänzlich im Wald verschwanden, gab es noch den Nachbau einer Köhlerei am Wegesrand – allerdings war die Hütte verschlossen, sodass wir letztlich nicht so richtig verstanden haben, wie das Ganze funktioniert hatte.

    Da es danach ziemlich stetig bergauf ging (wenn auch nicht annähernd so steil wie am Wendelstein), habe ich nicht viele Bilder geschossen, dafür habe ich aber immerhin das erste Mal mit der Belichtungszeit bei der Aufnahme eines Mini-Wasserfalls gespielt – ihr seht einmal ein Foto mit kompletter Automatikeinstellung und eins mit manueller Belichtungszeit von 2/5 Sek. Ohne Stativ in der Hocke war es allerdings gar nicht so einfach, die Kamera still zu halten…

    Irgendwann waren wir dann auf den Altarklippen angelangt, von denen aus man zum einen wieder einen Blick auf Wolfshagen hatte.

    Und dann gab es noch den Blick auf die Granetalsperre, die wir uns dann am nächsten Tag noch aus der Nähe angeguckt haben.

    Panoramabild inkl. Wolfshagen und Talsperre

    Auf dem Rückweg ging es ein wenig bergab und bergauf, und so habe ich bei einer steilen Stelle meine Augen strikt auf den Boden gerichtet, um nicht immer vor mir zu sehen, wie weit und wie steil es ist. Andernfalls wäre mir dieses Tier hier wohl nicht aufgefallen:

    Na, gefunden? 😉 Als Hilfe dem Finger folgen:

    Ich hatte noch nie zuvor so einen kleinen Frosch gesehen! ❤ Hach, ich war gleich verliebt und hab mich auf Augenhöhe begeben:

    Hier habe ich mich mal wieder der Einstellung „Toy Pop“ bedient, um das Grün in Szene zu setzen..

    Nach diesem Schild haben wir eine „stumme Leiche“ gesucht…

    … aber dann doch eine „Stummel-Eiche“ gefunden. 😉 Offenbar hatte sie in der Vergangenheit der Blitz getroffen. Leider gab es keine weiteren Informationen zum Baum vor Ort.

    Große Waldtiere ließen sich nicht blicken, dafür hat eine gelbe Spinne Photobombing gemacht, als ich eigentlich eine Blüte (von weitem mit Tele) fotografieren wollte (ich habe sie erst zu Hause beim Ansehen und Zuschneiden der Bilder bemerkt). Außerdem lag noch eine Raupe recht geschwächt mitten auf dem Weg.

    An Holzstößen mit Baumstämmen kann ich ja auch selten vorbeigehen, ohne nicht mindestens ein Bild zu machen – hier habe ich drei verschiedene Einstellungen genutzt (normal Automatik – monochrom – dynamisch monochrom). Welches Bild von den dreien gefällt euch am besten?

    Eine schöne Wanderung! 🙂

  • Fotografie: Lieblingsorte #35

    Der heutige Lieblingsort klingt zunächst etwas morbide, und ich habe auch lange gezögert, ob ich einen Friedhof als Lieblingsort nennen darf/soll. Aber ich habe nun den alten jüdischen Friedhof in Prag schon so oft angesehen (immer wieder auch mit Schulklassen) – er hat für mich irgendwie etwas magisches. Er ist angegliedert an die Pinkas Synagoge, die als Gedenkstätte für die ermordeten tschechischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus dient (dort sind alle Namen der Toten eingraviert und man findet dort außerdem eine ständige Ausstellung von Zeichnungen von Kindern, die in Theresienstadt eingesperrt waren). Nach dem Besuch der Synagoge bin ich immer ziemlich gedrückter und nachdenklicher Stimmung – ein Besuch des Friedhofs, der ca. 12.000 Grabsteine (!!!) von 1439 bis 1787 heute noch zeigt (zum Teil wurde in zehn Lagen übereinander begraben), gibt eine Vorstellung davon, welch große jüdische Gemeinde einst in Prag gelebt hat. In diesem Fall ist sozusagen ein Gang durch die noch weiter zurückliegende Geschichte ein Stück weit tröstlich. Der Friedhof zeugt von einer Zeit, in der das jüdische Leben in Prag blühte.

    Um Fotos machen zu dürfen, muss man ein paar Kronen bezahlen – bei meinem letzten Besuch mit einer Klasse (2016) habe ich das endlich getan und habe reichlich Fotos geschossen während die Klasse ihre Führung bekam. Hier nun also eine Auswahl.

    Natürlich gibt es bei 12.000 Grabsteinen auch viele Details zu entdecken – ein Besuch reicht dazu gar nicht aus.

    Ich bin sicher nicht das letzte Mal in Prag gewesen – und auch ohne Schulklasse im Schlepptau würde ich den Friedhof wieder besuchen. Ich mag ja Friedhöfe durchaus auch generell als Fotoobjekt, aber der alte jüdische Friedhof in Prag rührt mich schon besonders an.

  • Fotografie: Lieblingsorte #34

    Es geht wieder einmal nach London. Also, in der Erinnerung… Meine europäische Lieblingsstadt hat ja etliche Parks, von denen ich euch bisher nur Primrose Hill als Lieblingsort vorgestellt habe. Der Park, der mir 2015 von einem Londoner als „Geheimtipp“ gegeben wurde, ist weniger frequentiert von Touristen, was ihn für mich immer wieder zu einer Oase der Ruhe gemacht hat. Und so unternahm ich gerne, wenn ich mein Quartier im Londontown Hotel an Earl’s Court aufgeschlagen hatte, einen Abstecher in den Holland Park.

    Die folgenden Bilder stammen aus dem Spätherbst 2015 (Anfang November) und dem beginnenden Frühling 2019 (Anfang März). Ich hätte schwören können, dass ich noch häufiger dort war, aber ich habe tatsächlich keine weiteren Fotos gefunden. Ich glaube, ich war noch zweimal mit Begleitung dort; vielleicht habe ich deswegen in jenen Fällen keine Fotos gemacht. Bei richtig strahlendem Wetter war ich noch nicht im Holland Park – das muss ich irgendwann mal nachholen, schon allein für den japanischen Garten (Fukushima Memorial Garden), der u. a. mit seinen roten Federahornen wunderschönes Farbenspiel bietet.

    Der Wikipedia-Eintrag zu Holland Park listet zusätzlich zu den verschiedenen Teilen und Bauwerken des Parks auch Pfaue und Eichhörnchen auf – ich glaube, ich habe noch nie so viele Eichhörnchen an einem Ort gesehen!

    Noch ein paar weitere Impressionen und Details aus dem Park:

    Zuletzt noch ein paar SW-Aufnahmen von dem, was von Holland House (errichtet 1605) nach der Bombardierung im Jahr 1940 noch übriggeblieben ist (Fotos zeigen nicht alle Bauteile; in einem noch bewohnten Flügel ist eine Jugendherberge untergebracht).

    Ein wirklich vielfältiger Park, obwohl er vergleichsweise klein ist. Für die Einheimischen bietet er außerdem einen Spielplatz, eine große Wiese, Tennisplätze, ein Café – und Toiletten, in denen es auch bei den Männern einen Wickeltisch gibt. 🙂

    Definitiv einer meiner Lieblingsorte in London! ❤

  • Fotografie: Lieblingsorte #33

    Da ich Norwegen in meinem Beitrag zum World Photography Day erwähnt habe, war es mir danach, euch einen weiteren Lieblingsort aus diesem wunderschönen Land vorzustellen (nach Vøringsfossen und dem Holmenkollbakken), genauer gesagt, zwei Orte an der Westküste, die sehr unterschiedlich sind, aber beide für mich einen ganz eigenen Charme ausstrahlten: Skudeneshavn und Bergen.

    Beide Städte habe ich 2008 mit meinem damaligen Freund und meiner norwegischen Freundin (lebt nahe Oslo) auf einer Reise von Oslo über Stavanger bis Bergen (an der Küste entlang) und zurück nach Oslo („über Land“) besucht, und beide haben mich sehr fasziniert. (Die Fotos habe ich mit meiner kleinen Kodak EasyShare C613 geschossen.)

    Skudeneshavn haben wir in strömendem Regen erkundet – es ist ein wunderhübsches kleines Hafenstädtchen mit 3334 Einwohnern. Ich habe mich trotz des schlechten Wetters sofort verliebt. ❤

    Bergen freilich ist um ein vielfaches größer (285.900 Einwohner), ist umgeben von sieben Hügeln und hat Zugang zu mehreren Fjorden – und wir lernten die Hafenstadt bei strahlendem Sonnenschein kennen. Der Blick von oben war schon atemberaubend!

    Im Hafen des Hanseviertels Bryggen lagen eine ganze Reihe von Segelschiffen – ein Traum!

    Ich weiß nicht, ob ich noch einmal zu diesen Städten zurückkehren werde, schließlich möchte ich beim nächsten Norwegen-Urlaub gerne etwas weiter hinauf in den Norden fahren – trotzdem haben beide Orte einen festen Platz in meinem Herzen. ❤

  • Fotografie meets Nachgedacht: World Photography Day

    Der Zwetschgenmann hat mich mit seinem Beitrag und seiner Galerie zum World Photography Day dazu inspiriert, mir ein paar Gedanken dazu zu machen, was Fotografie für mich bedeutet und wie aus einem Hobby, dem ich in der Regel nur auf Reisen nachging, eine alltägliche Leidenschaft geworden ist.

    Gehen wir erstmal weit zurück in die Zeit meiner Jugend. Auch aus dieser Zeit habe ich noch unzählige quadratische Fotos, die ich z. B. auf Klassenfahrten oder im Urlaub mit einer Kleinbildkamera (?) geschossen habe. Ich hätte aber niemals behauptet, dass Fotografie ein Hobby ist – sie war einfach eine Möglichkeit, Erinnerungen bildlich festzuhalten. Die „richtige“ Fotografie überließ ich denjenigen in meiner Familie, die das – auch handwerklich – besser konnten: meinem Vater und meinem älteren Bruder (ich habe euch unter Lieblingsorte #18 ein paar seiner Fotos von unserer gemeinsamen USA-Reise 1990 gezeigt, auf der ich überhaupt keine Fotos machte – er konnte das ja viel besser und hatte auch gutes Equipment).

    Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mir dann vor meinem Sommerjob im Mount Rainier National Park (1994), doch eine recht einfach zu bedienende (natürlich noch analoge) Spiegelreflexkamera gekauft und durch meinen etwas mehr als zweimonatigen Aufenthalt am Mt. Rainier nicht nur meine Liebe zum Wandern, sondern auch zum Fotografieren entdeckt. Ich habe in den folgenden Jahren dann auch immer vergleichsweise viel fotografiert, bei größeren Reisen dann auf Dia – schon allein weil diese günstiger in der Entwicklung waren. (Im Herbst werde ich mich mal schlau machen, wo ich die ganzen Dias mal digitalisieren lassen kann.) Und so fotografierte ich recht lange noch mit meiner analogen Spiegelreflex – vorwiegend im Automatikmodus, weil ich von Belichtung, Blende und Co. immer noch keine Ahnung hatte.Als ich dann 2005 – ein Jahr nach dem Ende meiner Ehe – nach München gezogen war und 2006 einen neuen Freund hatte, schenkte dieser mir eine kleine, einfache Digicam von Kodak, damit ich meine große, schwere Kamera nicht immer mitschleppen musste (z. B. auf die Klassenfahrten). Von nun an fotografierte ich noch einige Jahre parallel – so ganz wollte ich auf Tele- und Makroaufnahmen nicht verzichten. So gibt es z. B. von meinen Norwegen-Reisen 2007 und 2008 sowohl digitale, als auch analoge Fotos. Ich begann auch, meine neue Heimat fotografisch festzuhalten, wie z. B. meinen Lieblingsort #10.

    Erst 2015 dann kaufte ich mir meine erste digitale Bridge-Kamera in Vorbereitung auf die USA-Reise mit meiner Nichte/Patentochter. Seitdem hat sich die Fotografie zu einer echten Leidenschaft entwickelt, und ich muss mich manchmal dazu zwingen, die Kamera (seit einem Jahr die Panasonic Lumix DC-FZ10002) auch mal zu Hause zu lassen. Was mich sicherlich zusätzlich beflügelt hat, ist die Tatsache, dass ich über den Blog (und inzwischen auch über Twitter) auch Möglichkeiten habe, meine Fotos mit anderen zu teilen. Wem habe ich früher meine Fotos gezeigt? Höchstens der Familie und gegebenenfalls Freund*innen. Da ich auch nie gedacht hatte, dass meine Bilder über den Wert von Erinnerungsstücken für mich hinausgehen würden, hat mein Blog es nun plötzlich möglich gemacht, dass ich von völlig fremden Menschen Feedback bekommen konnte. So richtig ging das dann mit meiner A Picture a Day-Reihe „live“ vom USA-Trip los, durch die ich auch eine Reihe neuer Follower bekommen habe, die durch die Fotos auf meinen Blog gestoßen waren. Vorher hatte es ab 2014 nur ganz vereinzelt Beiträge gegeben, in denen auch Fotos zu sehen waren (z. B. Ein Fangirl in London oder Ein Fangirl im Ruhrpott).

    2015 jedoch brachte neben den Bildern aus den USA auch Beitragsreihen, die ich zum Teil immer noch fortführe: München & More und Mit dem Fotoapparat unterwegs (verlinkt ist jeweils der erste Beitrag). Das zeigt den Wandel hin zu einem auch alltäglichem Umgang mit der Kamera. Nun gerieten nicht mehr nur spektakuläre Naturwunder oder Architektur in meinen Fokus – ich begann immer mehr auch das Schöne im Alltäglichen, ja auch im vermeintlich Hässlichen zu sehen. Ich behaupte mal, dass ich seit 2015 mein Umfeld (wieder?) viel intensiver und staunender wahrnehme, schließlich kann der Stepnwolf bestätigen, dass es kaum ein Motiv gibt, dass ich nicht spannend finde:

    • klassische Landschafts- und Naturfotografie und Urban Photography,
    • Tiere und Alltagsgegenstände,
    • moderne Architektur und Lost Places,
    • Mond und Sonne,
    • Spiegelungen und Farben,
    • Türen und Brücken,
    • Berge und Meere,
    • Schlossparks und Friedhöfe,
    • Details und die Weite des Himmels…

    Dies sind nur ein paar Motiv-Kategorien, für die ich mich erwärmen kann… Etwas, in dem ich mich noch selten übe, ist das Fotografieren von Menschen. Allerdings habe ich nun doch auch schon zweimal bei Schultheaterstücken fotografiert und werde von der Schulleitung inzwischen auch angefragt, bei verschiedenen Veranstaltungen Aufnahmen zu machen. Und ich muss sagen, es tut schon sehr gut, wenn dann die stellvertretende Schulleiterin (ihres Zeichens Kunstlehrerin!) meine Ergebnisse in den höchsten Tönen lobt.

    Apropos Lob: Eine der höchsten Auszeichnungen war es ja, als mein älterer Bruder, der wirklich fantastische Fotos macht und durchaus mit Kritik nicht geizt, meine Fotos vom USA-Urlaub 2015 lobte! Ich glaube, das war so der Moment, in dem ich ein ganzes Stück selbstbewusster wurde, was das Fotografieren anbelangt – auch wenn ich nach wie vor nicht viel von der Technik verstehe.

    Und so hat die Fotografie auch immer mehr Raum auf meinem Blog bekommen, es kamen die Reihen „50 Shades of Bunt“, „Black & White“ und 2020 dann die wöchentliche Reihe „Himmel“ – und in diesem Jahr sind es die „Lieblingsorte“.

    Fotografieren hat mich durch die Corona-Lockdowns begleitet und mich in der Erschöpfungsphase des letzten Herbst/Winter wieder aufgebaut. Meine Kamera zwingt mich sanft dazu, rauszugehen, Schritte zu machen, auch wenn ich gerade keine Lust auf Bewegung habe. „Schau dir den Himmel an!“ ruft sie dann zum Beispiel leise… Zugegebenermaßen hilft das manchmal in sehr stressigen Zeiten (oder bei strömendem Regen) auch nicht, aber ohne dieses Hobby wäre ich sicher noch stärker in Gefahr, zum Couch Potato zu mutieren.

    Seitdem ich auf Twitter bin, habe ich noch eine weitere Plattform, um Fotos zu teilen (auch wenn die eigentliche Social-Media-Plattform dafür ja Instagram ist), und mache nun auch bei diversen täglichen Aktionen mit, habe auch schon an kleinen Wettbewerben teilgenommen, zwar ohne etwas zu gewinnen, aber immerhin wurden schon drei meiner Fotos beim „best of the rest“ des (seit Juli monatlichen) Wettbewerbs von Storm Hour zusammen mit der Royal Meteorological Society erwähnt (HIER habe ich über das erste Mal berichtet), und der Kreis derer, die meine Fotos sehen, hat sich noch stärker erweitert.

    Und dann war meine Fotoreihe „Lieblingsorte“ sogar Thema bei einem Foto-Podcast! 😎

    Ich gebe es zu, Fotografieren macht mir noch mehr Spaß, wenn ich Feedback dazu erhalte. Im Gegensatz zu vielen Fotograf*innen auf Twitter, die entweder schon hauptberuflich fotografieren oder es wollen, will ich keine meiner Fotos verkaufen, aber ja, es wäre ein Traum, mal einige Fotos richtig gut drucken zu lassen und irgendwo auszustellen. Aber andererseits erinnere ich mich dann wieder daran, dass ich sowohl im Automatikmodus fotografiere als auch – bisher – meine Fotos im Nachhinein so gut wie nicht nachbearbeite (Ausnahme: Zuschneiden, Helligkeit und Farbe anpassen) und mich manchmal sogar der Kreativmodi meiner Kamera bediene, um schon beim Fotografieren etwa sattere Farben zu bekommen. Darf ich mich so überhaupt als ernsthafte (Hobby-)Fotografin bezeichnen? Nun, einer der Veranstalter der go2know-Fototouren sagte zu mir vor dem Waldsanatorium Schwarzeck, dass das Auge fürs Motiv das Wichtigste sei. Manchmal sehe er Fotografen mit der besten Ausrüstung, die nichtssagende Fotos produzierten, und dafür fantastische Bilder, die andere mit dem iPhone gemacht haben…

    Ja, vielleicht bin ich einfach nur eine Hobby-Fotografin mit Blick für gute Motive, aber dies bin ich mit Leidenschaft!

  • Fotografie: Lieblingsorte #32

    Den heutigen Münchner Lieblingsort muss ich mir auch erstmal wieder ein Stück weit zurückerobern, nachdem dieser stark mit meinem Ex-Freund verbunden ist, der nur eine Fußgängerbrücke entfernt von ihm wohnt. Als ich noch mit ihm zusammen war, war ich mindestens einmal pro Woche im Westpark unterwegs – mal mit, mal ohne Kamera. Seit der Trennung war ich erst zweimal wieder dort, was allerdings auch mit daran liegt, dass er von mir aus einfach weiter weg ist, als beispielsweise der Pasinger Stadtpark.

    Eigentlich ist der ganze Park, der für die Internationale Gartenbauausstellung 1983 angelegt worden war, und seit Ende der IGA frei zugänglich ist, ein Lieblingsort, aber eine Ecke zieht mich immer wieder besonders an – die asiatischen Nationengärten der IGA, die auf Wunsch der Münchner Bevölkerung erhalten blieben. Hier wiederum bietet die thailändische Sala mit Buddha-Statue, die inmitten eines Teiches steht, ein nicht nur bei mir beliebtes Motiv zum Fotografieren.

    Im Herbst ähneln sich die Farben der umliegenden Bäume denjenigen des Heiligtums, weswegen diese Jahrestzeit sich besonders gut zum Fotografieren eignet.

    Wenn dann noch die Abendsonne das Gold zum Glitzern bringt…

    Aber auch ringsum und im angrenzenden japanischen Garten bietet der Herbst wundervolle Farben.

    Von Frühling habe ich gar nicht viele Bilder – hier eins von der Sala im Dunkeln und ein paar Blumen, die rund um den Teich wachsen.

    Wenn Schnee im Winter liegt, ergeben sich wundervolle Kontraste.

    Ein Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre! ❤

  • Ich habe schon im Media Monday einen kleinen Einblick in meine zwei Tage in der Region Bayrischzell gegeben, jetzt würde ich gerne noch mehr Bilder von meinem Kurzurlaub mit einer langjährigen Freundin mit euch teilen. Ursprünglich wollten wir unser Quartier am Schliersee aufschlagen, aber da gab es kurzfristig keine Unterkunft mehr, und so sind wir in Bayrischzell gelandet. Meine Freundin meinte gleich so: „Da können wir dann auf den Wendelstein wandern.“ 1000 Höhenmeter. Angeblich in 3 1/2 Stunden. Ich warnte sie schon mal vor, dass ich nicht gerade „im Training bin“, aber sie beschwichtigte, dass wir ja dann mit der Seilbahn runterfahren könnten.

    Auf den Wendelstein

    Also ging es am Montag Morgen los – von unten sah der Gipfel gar nicht so weit weg aus…

    Auf der ersten Etappe sind wir noch zwei kleine Umwege gegangen, um Wasserfälle zu bestaunen. Dabei hatten wir aber bei weitem nicht die besten Plätze – die bleiben denjenigen, die in den Badewannen Platz nehmen.

    Doch anschließend konzentrierten wir uns auf den Aufstieg. Ich muss sagen, die ersten 1 1/2 Stunden konnte ich auch noch ganz gut mithalten und wir brauchten nur wenige Pausen. Gleichwohl lohnte sich aber natürlich auch mal der Blick ins Umland…

    Bei einer ersten längeren Trink- und Erholungspause mit Snack habe ich diesen riesigen Ameisenhügel entdeckt, den ich aus respektvollem Abstand fotografiert habe. Mir graut es immer etwas von Ameisenansammlungen und ich kann es überhaupt nicht ausstehen, wenn welche auf mir herumlaufen!

    Weiter ging es, und es wurde immer schweißtreibender. Als es so aussah, als wäre der Gipfel bald erreicht, haben wir dann eine Mittagspause eingelegt. Diese Kuh allerdings hatte es relativ eilig, wohin sie genau wollte, wissen wir nicht.

    Auf ging es dann zum letzten Abschnitt – die Steilwand schon in Sichtweite. Die beiden Kühe auf dem rechten Bild wachten über den Pfad, der genau zwischen ihnen durchführte.

    Geschafft – sie haben mich durchgelassen! Obwohl ich das „social distancing“ nicht ganz einhalten konnte…

    Auf der letzten Etappe habe ich immer wieder kurze „Fotopausen“ (eigentlich: Verschnaufpausen) einlegen müssen…

    Immerhin hatten wir nun die Seilbahn schon im Blick…

    Die letzten Schritte (größtenteils auf Stufen) haben mir nochmal einiges abgefordert. Da half der Smiley am Wegesrand ein bisschen…

    So, endlich auf Höhe der Bergstation angekommen – nun noch Aussicht genießen. Allerdings war die Sicht nicht so klar, sodass ich keine spektakulären Bilder mitgebracht habe.

    Bei einem Foto habe ich ausprobiert, ob es in SW besser wirkt – was haltet ihr vom Ergebnis?

    So, und nun hinunter mit der Seilbahn – mit der Aussicht, dass wir nochmal 3 km zurück nach Bayrischzell laufen mussten. Das war aber dann eigentlich ein Klacks – es ging ja nur auf flachem Terrain.

    Einmal um den Spitzingsee

    Am Dienstag hieß es für mich schon wieder Abreise, meine Freundin traf sich dann noch mit ihrer Familie am Schliersee. So hatten wir uns nur einen kleinen Ausflug zum Spitzingsee vorgenommen, ein weiteres Skigebiet neben dem Sudelfeld und dem Wendelstein. Ich war zwar als Kind ein paar mal dort, hatte aber keine Erinnerungen mehr daran. Was für ein hübscher See!!!

    Zu Beginn unserer Runde lag der See so still zwischen den Bergen, dass es wunderbare Spiegelungen darin gab.

    Als wir im Ort Spitzingsee angekommen waren, war jedoch mehr Wind aufgekommen.

    Hach ja, das war ein wirklich schöner Kurztrip in die bayrischen Voralpen! ❤

  • Fotografie: Lieblingsorte #31

    Es ist schwierig. Ich habe mich zwar 2015 ziemlich Knall auf Fall in San Francisco als Gesamtpaket verliebt, kann aber gar nicht so viele Einzellieblingsorte innerhalb dieser Lieblingsstadt benennen. Klar, die Golden Gate Bridge habe ich schon hier in dieser Reihe genannt – aber ansonsten? Schwierig – dazu war mein bisher einziger Aufenthalt dort wohl doch zu kurz…

    Doch ein Ort – den meine Nichte und ich letztlich nicht mal ordentlich erreicht haben 😳 – gewährt einfach einen wunderschönen Blick auf San Francisco (eigentlich rundum, wenn man tatsächlich bis zu den peaks gelangt): Twin Peaks.

    Das Viertel, das den gleichen Namen trägt, war schon sehr hübsch – und eben mit diesem fantastischen Blick auf die ganze Stadt. Leider war es recht diesig, sodass z. B. die Golden Gate Bridge nur sehr schwach zu erkennen war – da müsste man wohl beim nächsten Mal entweder bei Sonnenaufgang oder -untergang hin, um stimmungsvollere Bilder einfangen zu können.

    Dieser Ausblick war wahrhaft atemberaubend, und nicht nur wegen des steilen Aufstiegs und der extremen Mittagshitze! 😉 Traumhaft! ❤