• Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.

    Der Stepnwolf

    Wort: Hund

    Werk: Hund und Baum (Pasing, 12.11.21)

    Worte zum Werk: Da ich ohnehin zu spät bin, nur in aller Kürze. Dieser Hund hat sich wie extra für mich genau in Pose gestellt vor den Baum, den ich fotografieren wollte. Ich konnte in Ruhe das Foto schießen, und erst dann lief er weiter. 2021 habe ich meine Fotos noch nicht wirklich bearbeitet (heute würde ich das Foto noch etwas aufhellen), aber so fängt das Bild auch ein wenig die graue Abendstimmung von damals ein.

    Nächstes Wort: Orkan

  • Vor zwei Wochen sind wir über den Pasinger Friedhof gelaufen und ich habe ein Pfützenbild mit Grabsteinen gemacht – allerdings hatte ich da das heutige Thema VERGÄNGLICHKEIT gar nicht im Kopf. So habe ich mich dazu entschieden – nach unserem kurzen Spaziergang heute – ein frischeres Foto herzunehmen.

    In der Heide Volm am Planegger Bahnhof hat unsere Schule vor ca. 10 Jahren noch Abifeiern durchgeführt. Als wir dann 2022 nach Krailling zogen und ich das erste Mal an dem zunächst mit Maschendrahtzaun abgesperrten Areal vorbeiging, war ich einigermaßen schockiert, dass die Gebäude nicht nur leer standen, sondern vollkommen heruntergekommen aussahen. Vor ein paar Monaten nun wurde ein Bauzaun aus Holz um das Gelände gezogen; wir dachten, nun würde etwas geschehen (Abriss, Neubau…). Bis heute ist die Heide Volm – und ihr Parkplatz – aber einfach nur ein abandoned place. Für mich ein Zeichen der Vergänglichkeit – wie schon in nur wenigen Jahren so viel Verfall entstehen kann, dass mein Foto schon nahezu eine (post-)apokalyptische Stimmung zeigen kann.

    Schaut auch gerne bei blaupause und dem Initiator Norbert Eder vorbei!

  • Heute wieder mit richtiger Überschrift – habe ich doch tatsächlich die letzten Male die zwei W-Wörter vertauscht… 😳

    Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.

    Der Stepnwolf

    Wort: Strand

    Werk: Baltic Sea Sunset with a Puddle (September 2023, Łeba, Ostsee)

    Hach, das Thema erinnert mich schmerzlich daran, dass ich mit meinen Fotobeiträgen zu unserem letztjährigen Sommerurlaub wahrlich nicht weit gekommen bin… Spätestens in den Osterferien muss ich unbedingt mal tätig werden. Und allerspätestens sollte ich vor unserer USA-Reise im August fertig sein! 😳

    Worte zum Werk: Es war eine magische Stunde, als wir am Strand entlangliefen und auf den Sonnenuntergang warteten. Es war zwar sehr windig und frisch (und ich tatsächlich zu dünn angezogen – wir wollten danach noch Essen gehen), aber ich fühlte mich berauscht von dieser Stimmung. Strände zum Sonnenuntergang (vor allem, wenn die Sonne auch „im Meer untergeht“) sind ohnehin mit das Schönste, was man sich so vorstellen kann. Das erste Mal sah ich aber nun nicht nur auf die Wellen des Meeres, sondern auch auf die Pfützen, die sich auf bzw. zwischen den Sandbänken gebildet hatten. Doppel- und Dreifachbonus also: Sonnenuntergang, Meer UND Pfützen. Dazu die Geräusche der rauschenden Wellen, des pfeifenden Windes und der schreienden Möwen. Und unterwegs mit dir. ❤

  • Der Zwetschgenmann führt seit 2020 ein Twitter-Fotoprojekt weiter, das 2014 von dem Twitter-Account @quergerade ins Leben gerufen worden war, später von @kermitnrw weitergeführt wurde, bis eben der Zwetschgenmann übernahm. Bei diesem Projekt bekommen die Teilnehmer*innen wöchentlich ein Thema auf Twitter (jetzt X) – und seit ein paar Monaten auch auf BlueSky (bsky.social) – gestellt, zu dem sie dann ein Foto schießen können, was sie dann unter dem Hashtag #JedeWocheEinFoto mit der Angabe der Kalenderwoche und dem Thema auf den beiden Plattformen posten. Archivbilder sind verboten (mit Ausnahmen, siehe KW 01), es ist wirklich als Anregung d azu gedacht, sich zu einem neuen Foto inspirieren zu lassen.

    Ha, da ich gerade eben, am 29.02., den Beitrag für die KW 09 veröffentlicht habe, kann ich diese Woche auch noch zum Februar dazunehmen. Außerdem habe ich eine Woche ausfallen lassen („Rechtslastig“), so kann ich euch aber trotzdem vier Fotos zeigen.

    KW 05/24 „Bahn“tastisch

    Der Lift zur U-Bahnstation Brudermühlstraße in München.

    KW 07/24 Viel zu viel von immer dem gleichen

    Ich hatte als Bemerkung dazugeschrieben: (Deswegen haben sich Krokusse und Winterlinge unter die Schneeglöckchen gemischt. 🙂 )

    So sieht das Ende des Winters immer im Vorgarten meines Elternhauses aus. Hach!

    KW 08/24 Chaos

    Das ist von den Magischen Lichterwelten im Bergzoo Halle von letztem Freitag.

    KW 09/24 Aus ungewöhnlicher Perspektive

    Das habe ich beim Säubern des Ceran-Kochfelds entdeckt. Ich find’s cool! 😎

  • Das Thema ‚Rot‘ aus Norbert Eders Challenge war für mich weniger challenging. Da mir rote Dinge ohnehin immer auffallen, wäre es schon ein Leichtes gewesen, zum Beispiel einfach den roten Bagger, den ich letzten Sonntag in einer Pfütze fotografiert hatte (wo sonst?), herzunehmen.

    Da wir aber gestern auf der neuesten Ausgabe der Magischen Lichterwelten im Bergzoo Halle waren, wusste ich schon vorher, dass mir dort sicher noch etliche Objekte in rot vor die Linse kommen würden. Und so hatte ich tatsächlich heute die Qual der Wahl aus etlichen rotlastigen Fotos, habe mich aber letztlich für ein Foto entschieden, bei dem das Rot eher Gestaltungselement ist, der eigentliche Fokus aber auf dem (fast) Vollmond liegt, der nahezu unerwartet das i-Tüpfelchen bei unserem Besuch der Ausstellung war.

  • Das Wort zum Werk (7) – Schule

    Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.

    Der Stepnwolf

    Wort: Schule

    Werk: Stillleben mit Kreide, Lineal und Schwamm (2019)

    Worte zum Werk:

    Auch wenn das Foto aus der Zeit vor Corona und der „großen Digitalisierungswelle an deutschen Schulen“ stammt – es gibt auch heute noch an unserer Schule Tafeln, Kreide und den guten alten Tafelschwamm. Als ich „damals“ (also vor 2020) Fotos für die neue Schul-Homepage schießen sollte, habe ich einige Stillleben fotografiert, z. Tl. auch schon mit iPads, denn wir hatten schon iPad-Klassen und etliche Kolleg*innen arbeiteten schon viel damit im Unterricht. Durch Corona waren wir dann gefordert, vermehrt digital zu unterrichten – nicht nur während der Schulschließung, sondern auch in Präsenz. Und so haben alle Klassenzimmer inzwischen Beamer und Dokumentenkameras statt Overheadprojektoren, alle Lehrkräfte iPads. Dennoch wurden die Tafeln nicht abgeschafft – und das ist auch gut so. 🙂

  • 365 Tage #APuddleADay auf Pixelfed

    Ein Jahr lang habe ich nun auf Pixelfed jeden Tag ein Pfützenfoto gepostet. Naja, 100-prozentig genau habe ich das am Anfang nicht gehalten (Anmeldung am 10. Januar 2023), und ich hatte auch erst ein paar nicht-pfützige Fotos, die ich dann aber gelöscht habe, als ich mich dazu entschlossen hatte, dort ausschließlich der Pfützenfotografie zu frönen. Den Hashtag #APuddleADay habe ich auch nicht von Anfang an genutzt.

    Aber nun habe ich heute meinen 365. Beitrag gepostet und so wollte ich euch nun daran teilhaben lassen. Ich muss sagen, es ist selbst für mich unfassbar, wie viele Pfützenfotos ich in den letzten zwei Jahren (so richtig ging es ja im Frühjahr 2022 los) geschossen habe. Die 365 aus dem letzten Jahr sind da ja letztlich nur die Spitze des Eisbergs, the best of the best (mehr oder weniger). 😮 Ich sollte noch anmerken, dass ich nicht jeden Tag auch ein Pfützenfoto geschossen habe. Ich habe schon auch auf mein Archiv zugegriffen, aber wann immer ich „frisches“ Material hatte, habe ich das natürlich bevorzugt hergenommen.

    Ich führe ja #APuddleAday auch auf X/Twitter (da sind es sicher weit über 365 Pfützenfotos) und seit neuestem auch auf Bluesky durch, aber halt nicht ausschließlich und es gibt keinen Überblick der Medien, wie bei Pixelfed.

    Ich habe nun also – als Screenshots – einen Überblick von allen Bildern, die ich auf Pixelfed geteilt habe. Ich habe mich für die quadratische Ansicht entschieden, damit ich die Screenshots besser aneinanderreihen kann. Dadurch ist natürlich nicht immer das ganze Bild zu sehen.

    Es geht vom neuesten Beitrag von heute (links oben) bis zum ältesten Beitrag (rechts unten), so wie es mir im Profil angezeigt wird. Viel Spaß beim Durchscrollen! 🙂

  • Gerne wäre ich zu diesem Thema – gestellt von Norbert Eder – durch verwunschene Gärten oder Lost Places gestreift, um etwas Geheimnisvolles aufzuspüren. Jedoch stand ich in dieser Woche – trotz Ferien – etwas unter Zeitdruck und bin jetzt auch noch krank geworden. Deshalb habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und in der eigenen Wohnung durchs Schlüsselloch auf die „Chamber of Secrets“ geschaut.

  • Ein Jahr lang jede Woche ein Wort. Dazu ein passendes Werk. Musikalisch, filmisch, literarisch, fotografisch. Alles geht. Alles darf. Solange sich das Werk dem Wort widmet. Und einige Worte zum Werk entstehen. Mitmachen darf jeder. Eine Woche lang. Bis zum nächsten Wort. Einfach in den Kommentaren euer Werk zum Wort verlinken. Und hier jede Woche das nächste Wort erwarten.

    Der Stepnwolf

    Wort: Demokratie

    Werk: Lichtermeer für Demokratie an der Bavaria (11.02.2024)

    Ich zitiere aus meinem letzten Media Monday:

    Zuletzt habe ich mit zehntausenden (zwischen 75.000-100.000 laut Polizei und 300.000 laut Veranstalter) Menschen ein Lichtermeer auf der Theresienwiese gegen Hass und Rechtsextremismus gebildet, und das war ein bewegender und Mut machender Abend, weil diesmal weniger Reden gehalten wurden (die bei der ersten Demo in München teilweise stark über das Ziel hinausgeschossen hatten), dafür gab es passende Musik-Acts, wie Enno Bunger, der drei wundervolle Songs am Klavier präsentierte (ich hatte ihn bis dato gar nicht gekannt, nun würde ich gerne auf ein Konzert von ihm gehen), und von Maurice Conrad z. B. den Song „CSD in Sonneberg“. Hauptrednerin und Moderatorin war Düzen Tekkal. Schön, dass ich dort mit dem Stepnwolf und Adoring Audience war. ❤

    Nun haben Bilder von diesem Lichtermeer in den sozialen Medien vielfach Vergleiche mit den Fackelzügen der Nationalsozialisten geerntet, und ja, das war ein Stück weit zu erwarten, gerade auch in Verbindung mit der Bavaria und Ruhmeshalle. Das hätte den Nazis schon auch gut gefallen als Kulisse. Und so wird nun gerade aus der rechtsextremen Ecke der Vorwurf erbracht, dass „wir“ Richtung Faschismus marschieren (getrieben von den Grünen und den Linksextremen natürlich). Aber für mich war diese Stunde auf der Theresienwiese ein klares Statement gegen Hass, Faschismus, gegen Rassismus und Deportationsfantasien, dafür für Vielfalt, Liebe, Humanität – und Demokratie. #Lichtermeer #NieWiederIstJetzt

    Frühere Beiträge:

    Aufbruch

    Feder

    Idol

    Sonne

    Katze

    Das nächste Wort: Schule

  • Ich habe lang hin- und herüberlegt, welches Foto von gestern Abend ich letztlich auswählen soll. Hatte z. B. auch ein erleuchtetes Blumengeschäft, den Eingang des Circus Krone und das Cinema München im Rennen – alles sehr farbig. Letztlich aber habe ich mich für eine SW-Variante entschieden. Hier sind mir besonders die parallel angeordneten Stühle am Schreibtisch in den Fenstern aufgefallen.

    Gestehen muss ich an der Stelle noch, dass ich eigentlich das Foto mit dem Begriff „Erleuchtet“, nicht „Erleuchten“, im Kopf gemacht habe. Vielleicht hätte man das Thema dann doch noch anders angehen können oder sollen. Aber nun ist es so, wie es ist. Ich hoffe, es gefällt euch! 🙂

    Danke wie immer an Norbert Eder für die Anregungen.