• Mit dem Fotoapparat unterwegs #17: Shades of Green

    Nach meinem Fund „Blaue Plastikbank vor blauer Hauswand“ letzte Woche  im Schrebergarten, habe ich mich an die Postkartenbücher erinnert, die es zu kaufen gibt (u.a. mit dem Thema „Blau“), was mich wiederum dazu inspirierte, Fotos in verschiedenen Farben zu sammeln.

    Als ich nun gestern endlich mal wieder Laufen war ( ! ), ist mir aufgefallen, wie viele Grüntöne der Frühling gerade zu bieten hat, also habe ich mir heute in einer Regenpause den Fotoapparat geschnappt und bin losgezogen. Allerdings fing sehr bald der Regen auch wieder an, sodass ich irgendwann aufgegeben habe und durch das wenig kontrastreiche Licht auch die Unterschiede in den Grüntönen gar nicht so herauskommen, wie ich sie zum Teil wahrgenommen habe. Ich könnte jetzt natürlich etwas tricksen und die Fotos entsprechend nachbearbeiten, aber das ist ja nach wie vor etwas, das ich relativ ungern tue.

    Mal sehen, wie sich die Fotos nebeneinander machen! 🙂

     

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs #16: Schrebergärten

    Schrebergärten waren bisher für mich ein eher uninteressantes Phänomen, vielleicht weil ich in einem riesigen Garten rund ums Haus groß geworden bin (und halt vom Land bin). Heute hat mich mein Spaziergang am Nachmittag dann aber doch in die Anlagen in der Nähe geführt – wow, gibt es da viel zu entdecken! Natürlich ganz viele Pflanzen, Sträucher und Blumen, aber auch viel Kitsch, Kurioses, Buntes und Alltägliches. Ich hätte mich vermutlich stundenlang dort zum Fotografieren aufhalten können, aber da das Wetter so toll war, waren natürlich auch ein paar Schrebergärtner da – und da war ich mir zum Teil etwas unsicher, inwiefern ich da in die Privatsphäre eingreife mit meiner Kamera. Deswegen nur ein paar Fotos, thematisch gegliedert (heute mal ohne Blumen):

    Kitsch und Kurioses

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    Alltägliches

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    Buntes

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  • München & More #5: Nymphenburger Schlosspark

    Schon viel zu lange war ich nicht mehr in meinem ersten Lieblingspark in München gewesen – dadurch, dass der Westpark quasi direkt vor der Haustüre meines Freundes liegt, ist mir inzwischen der Westpark auch sehr ans Herz gewachsen. Doch der Schlosspark Nymphenburg hat zwei wesentliche Vorteile: Man darf dort nicht Fahrrad fahren – und Grillen ist absolut untersagt. Dafür besuchen ihn viel mehr Touristen – weswegen ich heute (= Sonntag) erst gegen 18:00 dorthin gefahren bin. Im Bereich direkt am Schloss war noch einiges los, aber während der eineinhalb Stunden, die ich dort verbracht habe, wurden es immer weniger.

    Ich habe festgestellt, dass Anfang/Mitte April noch etwas zu früh ist für diesen Park – etliche meiner Lieblingsbäume sind noch nicht grün. Ich werde also spätestens in ein paar Wochen wieder vorbeischauen… Die Lichtverhältnisse waren trotz des nahenden Sonnenuntergangs nicht so ideal wie ich gedacht hatte, aber ich nehme euch trotzdem mit auf meinem Rundgang.

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  • Innerhalb nur weniger Tage sind hier in München überall Bäume und Sträucher erblüht – die beherrschenden Farben sind also gelb (insbesondere Forsythien), rosa und weiß.

    GELB

    ROSA

    WEISS

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    GEMISCHT

    Bonusbild (GRÜN)

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  • Mit dem Fotoapparat unterwegs #14: Die Natur erwacht – Frohe Ostern!

    Ich kann doch nicht an Ostern bei Beitrag 666 stehen bleiben – irgendwie fühlt sich das seltsam an… 😉 (Wobei das ja auch nicht ganz stimmt, wenn man meine englischsprachigen Seiten dazu zählt, sind es mehr als 666.)

    Die letzten Tage lud das Wetter hier kaum zum Rausgehen an, was so richtig gut zu meiner Laune gepasst hat… :-/ Dafür schien heute richtig schön die Sonne – und so war ich endlich mal wieder knapp zwei Stunden draußen, immer mit der Kamera im Anschlag.

    Thema heute: Frühling, also das Erwachen, quasi die Wiederauferstehung der Natur, passend zum bevorstehenden Osterfest. Und das gab es wirklich zur Genüge zu beobachten.

    KNOSPEN / BLÄTTER /BLÜTEN an Sträuchern und Bäumen

     

    BLUMEN

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    Und nun folgen je ein Paar Bilder, bei denen ich unterschiedlich den Fokus gesetzt habe: entscheidet selbst, welches euch jeweils besser gefällt!

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    LICHT (auch das passt ja zu Ostern)

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    Frohe Ostern! 🙂

  • Ich habe eine Schreibblockade. Jetzt. In den Ferien. Ich wollte doch jeden Tag einen Artikel schreiben – und nun stecke ich an meiner Review zu The Master Builder fest und mir fällt für die 52-Schlüsselwörter-Film-Challenge (siehe Januar und Februar) nichts zum Schlüsselwort „Geheimnis“ ein. Was mach ich da?

    Richtig, ich veröffentliche (weitere) Fotos! Da muss ich nicht viel nachdenken und formulieren, das Aussuchen der Fotos kriege ich gerade so intellektuell noch hin. 😉 Und als ich gestern spätabends noch ein bisschen durch meine Fotos geklickt habe, ist mir eine neue Kategorie eingefallen: Lieblingsorte. Erst wollte ich Bilder meiner Lieblingsstädte veröffentlichen, aber als ich dann feststellte, wie viele Bilder ich allein von der Oper in Oslo habe, kam ich auf die Idee, das Thema etwas kleiner zu fassen. Dadurch habe ich gleichzeitig mehr Spielraum, denn ein Lieblingsort kann ja auch in der Natur sein.

    Und so geht es heute mit dem 2008 fertig gestellten Opernhaus (entwickelt von Snøhetta Arkitektur og Landskap, Projektleiter Tarald Lundevall) in Oslo los, das es mir so richtig angetan hat. Leider habe ich die Oper noch nicht in Action gesehen – irgendwann muss ich mir da auch mal eine Oper oder eine Ballettaufführung ansehen, wenn ich meine Freundin, die in der Nähe von Oslo lebt, besuche. Aber alleine das Gebäude und wie es sich in das Stadtbild einfügt, ja es im wahrsten Sinne des Wortes spiegelt, finde ich unglaublich faszinierend. Und das zeigen sogar die Fotos meiner alten Mini-Digitalkamera, die ich bei meiner letzten Oslo-Reise 2013 geschossen habe.

    Der erste Blick auf das Haus, dessen Fassade aus hochwertigem weißen Marmor, Granit und Glas besteht. Es ist einer treibenden Eisscholle nachempfunden.

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    Wie sieht es um die Oper herum aus?

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    Schon ganz hübsch, oder? Nun aber der Blick auf das Gebäude – von außen, bei dem man aber auch z. Tl. wieder die Umgebung im Glas gespiegelt sah. Ich liebe ja solche Spiegelungen!

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    Im Hafenbecken liegt die Skulptur Hun ligger/She lies von Monica Bonvicini, die den Eismassen auf dem Gemälde Das Eismeer von Caspar David Friedrich nachempfunden ist:

    Das Innere ist nun geprägt von dem Gegensatz des weißen Marmor, des Glases und viel, viel Holz. Leider durfte man bei der Führung, bei der man auch einen Blick ins Opernhaus werfen durfte, nicht fotografieren, weil schon das Bühnenbild zumindest Teile davon) aufgebaut war.

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    Den Norske Opera & Ballett ist für mich definitiv eines der beeindruckendsten modernen Gebäude, weswegen die Oper sich den ersten Eintrag zu diesem Thema redlich verdient hat!

  • Ich habe soeben meinen Flug nach Seattle gebucht! 🙂 Ja, mich zieht es schon wieder an die Westküste der USA. Normalerweise hätte ich mindestens ein Jahr USA-Pause eingelegt, aber da meine Freundin Ruth langsam in einem Alter ist, in dem man nicht mehr leichtfertig einen Besuch verschieben sollte (sie wird 87!), werde ich nun doch heuer schon wieder über den großen Teich fliegen.

    Ich habe Ruth 1994 auf Mount Rainier kennengelernt.

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    Das Bild habe ich damals noch mit meiner analogen Spiegelreflex aufgenommen und mir auf Foto-CD digitalisieren lassen. Erschreckend, was für eine schlechte Qualität dabei herausgekommen ist.

    In diesem Nationalpark in Washington State arbeitete ich einen Sommer lang in der Snack Bar des Paradise Inn (auf mehr als 1600 Meter Höhe). Als ich an einem freien Tag allein wandernd unterwegs war (ich wollte einmal über die Schneegrenze), traf ich Ruth, die auch alleine unterwegs war. Wir gingen von nun an zusammen weiter – und haben bis heute den Kontakt gehalten. Sie hat mich 2006 auch in München besucht, und zuletzt war ich 2011 mit ihr unterwegs – in Washington und in British Columbia, Canada (Vancouver Island und Vancouver).

    Sehr wahrscheinlich werden wir wieder einen Abstecher auf „meinen“ Mt. Rainier machen – schon damit ich für euch mit meiner Lumix ein paar tolle Fotos von meinem Berg schießen kann. Denn auch die Fotos, die ich 2011 mit meiner kleinen Digicam geschossen habe, bringen die ganze Schönheit nicht so ganz heraus.

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    Aber dann möchte ich auch endlich mal nach Oregon fahren, denn von Portland und Oregons Küste habe ich schon so vieles Gutes gehört. Und mit Mount Hood gibt es auch einen weiteren Vulkan in der Reihe der Cascade Range (geht von British Columbia bis Nordkalifornien; Mount Rainier ist mit fast 4400 m der höchste) zu bewundern:

    Quelle: Wikipedia

    Am 22. August geht es los – ihr könnt euch schon mal in Vorfreude üben! Was für ein reisefreudiges Jahr habe ich da vor mir… 🙂

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs #13: Struktur und Textur im Wald

    Ich habe heute am späten Nachmittag den Perlacher Forst von Taufkirchen nach München-Harlaching durchquert. Gesucht habe ich eigentlich nach Zeichen des Frühlings, gefunden habe ich viele Motive, die durch ihre Struktur interessant sind – etwa parallel stehende Bäume oder parallel liegende Baumstämme – oder durch Nahaufnahmen einen Blick auf die Textur gewähren – wie Moos oder Rinde.

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    Und hier noch ein Bonusbild, das nicht so recht in die Kategorien passt, das mir stimmungsmäßig aber trotzdem recht gut gefällt:

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  • Viel Zeit und Muße zum Fotografieren hatte ich bei meinem Kurztrip letztes Wochenende nicht, aber ein paar Bilder von unserem Spaziergang am Sonntag -, der uns nicht ganz dahin geführt hat, wo wir ursprünglich hinwollten, aber macht nichts – kann ich trotzdem mit euch teilen.

    Zuerst fiel mir einmal wieder auf – wie eigentlich in jeder Großstadt, in der ich in letzter Zeit war – , wie viel gebaut wird. Kräne überall:

    Ich bin ja durchaus für die Verknüpfung von alt und neu, was Architektur anbelangt, aber dieser Aufbau auf dem historischen Theater sieht nicht wirklich schön aus. Dann noch im Hintergrund das wirklich richtig hässliche Travelodge-Hotel – bäh!

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    Was ich jedoch LIEBE, das sind Farben!

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    Irgendwann waren wir auf jeden Fall bei St. Paul’s Cathedral gelandet.

    Dann liefen wir bei wunderschönstem Sonnenschein (und ich hatte meine Sonnenbrille nicht mitgenommen!) ein Stück an der Themse entlang.

    Und dann flog ich auch schon wieder nach Hause – leider ließen wir dabei den Sonnenuntergang hinter uns:

     

  • Die geneigten Leser/innen haben es vielleicht gemerkt: Es ist sehr still geworden hier seit Sonntag. Nicht einmal am Media Monday habe ich teilgenommen. Ich bin etwas dunkler Stimmung, weil die Arbeit gerade sehr stressig ist und sich dies nicht gerade spannungslösend auf meinen ohnehin völlig „verklebten“ (O-Ton Physiotherapeutin) Schulter-Nacken-Bereich (wie ich heute bei der Massage festgestellt habe, ist eigentlich der ganze Rücken betroffen) auswirkt. Das führt wiederum dazu, dass ich mindestens (!) zweimal die Woche mit heftigen Kopfschmerzen aufwache, mit denen es eigentlich nicht möglich ist zu arbeiten. Entsprechend leer fühle ich mich auch dann, wenn die Schmerzen (mit oder ohne Hilfe von Tabletten) abgeklungen sind. Kreativität? Lust am Formulieren? Fehlanzeige. Gestern habe ich mich irgendwie  durch den Unterricht gehangelt – ich habe ja Glück im Unglück und muss an meiner Schulart nicht so den Dompteur geben wie das an anderen Schularten (und vielleicht auch noch mehr an staatlichen FOSen) der Fall ist. Trotzdem ist das dann alles andere als spritziger, motivierender Unterricht…

    Anyway, gegen Abend habe ich mich dann doch nochmal aufgerafft und bin zum Spaziergang aufgebrochen. Der Sonnenuntergang hat diesmal nicht mehr viel Farbe gebracht – da musste ich dann schon auf künstliche Lichtquellen „zurückgreifen“, um der anbrechenden Dunkelheit noch irgendetwas Schönes, Farbenfrohes abzugewinnen.

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    Bis Dienstag lest ihr hier voraussichtlich nicht wieder von mir – am Samstag fliege ich ja für eine Übernachtung, aber zwei Veranstaltungen (Ralph Fiennes in The Master Builder und noch unbekannte Künstler in Letters Live) nach London.

    Edit: Folgende Schauspieler etc. werden sicher bei mindestens einer Vorstellung (die Letters Live beginnen heute) dabei sein (fettgedruckt diejenigen, über die ich mich ganz besonders freuen würde!): Benedict Cumberbatch, Caitlin Moran, Dominic West, Emiliana Torrini, Geoffrey Palmer, Gillian Anderson,
    Hanif Kureishi, Ian McKellen, James Rhodes, Jarvis Cocker, John Bishop, Jude Law, Juliet Stevenson, Lemn Sissay, Louise Brealey, Mariella Frostrup, Matt Berry, Meera Syal, Nitin Sawhney, Olivia Colman, Omid Djalili, Rag ‘N’ Bone Man, Riz Ahmed, Russell Brand, Sanjeev Bhaskar, Shami Shakrabarti, Toby Jones and Tom Odell.

    Uiuiui, bin ich jetzt gespannt!

    Dort treffe ich auch Schauwerte, die den Auftrag hat mich aufzumuntern – mit ihrem Sarkasmus! 😀 Sie hat die Challenge schon akzeptiert! 😉

    So kann ich und könnt ihr auf eine etwas besser gelaunte Singende Lehrerin in der nächsten Woche (und allerspätestens dann in den Osterferien) hoffen!