• Prag 2016 #4: Der alte jüdische Friedhof

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    Auf dem alten jüdischen Friedhof im jüdischen Viertel Josefstadt wurden Juden vom 15. Jh. bis 1787 begraben – er enthält ca. 12.000 Grabsteine und vermutlich an die 100.000 Tote. Da das Areal relativ klein ist, wurden die Toten nicht nur nebeneinander, sondern auch übereinander (in bis zu 12 Schichten) begraben, was zu dieser einmaligen Anhäufung von Grabsteinen geführt hat. Mich fasziniert dieser Friedhof immer wieder aufs Neue – und endlich habe ich die Erlaubnis erworben, dort fotografieren zu dürfen. Da ich dadurch den Anschluss an meine Klasse und unseren Fremdenführer verlor, kann ich nicht auf Gräber mit besonderer Bedeutung hinweisen, sondern lasse einfach die Bilder sprechen.

    Natürlich gefielen mir auch wieder Details, so wie z. B. Blumen, die zwischen den Grabsteinen wuchsen. Bei dem Bild mit der gelben Blume weiß ich mal wieder nicht, welche Variante (Blume im Fokus vs. Grabstein im Fokus) mir besser gefällt. Entscheidet selbst!

     

  • Prag 2016 #3: Himmel über Prag

    Diese Bilder brauchen keine Worte.

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  • Prag 2016 #2: K(l)eine Sehenswürdigkeiten

    Wer meine Fotobeiträge etwas verfolgt hat, weiß, dass ich oft auch Dinge wie Alltagsgegenstände (Leitern, Plastikstühle, etc) fotografiere (, die man auch manches Mal als hässlich bezeichnen könnte,) und dass es mich außerdem reizt, Nahaufnahmen zu machen, die dann nur Ausschnitte eines Ganzen zeigen.

    Solche Aufnahmen folgen hier:

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    Lustig, in meinen USA-Einträgen habe ich euch einen VW Käfer in erbärmlichen Zustand präsentiert, im „Old Europe“ dagegen fand ich einen wunderbar gepflegten:

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    Der Zweck dieser Reihe von gelben Plastik-Pinguine erschloss sich erst am Abend:

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    Ein paar Statuen und Denkmäler habe ich jedoch auch fotografiert. Hier ein ganz neues Denkmal (eröffnet im Januar 2016) für Jan Palach, ein tschechoslowakischer Student, der sich aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und gegen das Diktat der Sowjetunion selbst verbrannte.  Die beiden Strukturen von John Hejduk heißen „House of the Suicide“ (silbern) und „House of the Mother of the Suicide“ (rostfarben). Dazu gibt es eine Platte, auf der das Gedicht „The Funeral of Jan Palach“ (David Shapiro) auf Tschechisch und Englisch zu lesen ist.

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    Mit dieser modernen Kunst konnte ich jetzt nicht so viel anfangen:

    Die folgenden Skulpturen gefielen mir schon besser:

    Im Goldenen Gässchen bin ich endlich auch mal in eins der kleinen Häuschen gegangen – und habe genau das richtige für mich erwischt!

    Zuletzt noch die schon angekündigten Bauarbeiter beim Schweißen – gar nicht so einfach auf dieses grelle Licht scharf zu stellen!

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  • FERIEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 🙂 😀 😉

    Und obwohl ich 23 Schüler/innen im Schlepptau hatte, hatten die vier Tage in Prag (von Montag bis Donnerstag) doch auch schon ein bisschen was von Urlaub. Nicht zuletzt, weil ich auch genügend Zeiten zur freien Verfügung eingeplant hatte (weniger für die Schüler als für meine Kollegin und mich, aber: psssst! 😉 ) und so auch ein bisschen fotografiert habe. Und so kann ich euch nach langer Bild-Abstinenz endlich mal wieder ein paar Fotos präsentieren. 🙂

    Da ich schon das vierte Mal in Prag war, ging es mir beim Fotografieren weniger darum, möglichst alle Sehenswürdigkeiten einzufangen, es gibt z. B. kein Bild von der astronomischen Uhr am Altstädter Ring oder vom Hus-Denkmal (an der Karlsbrücke und am Veitsdom bin ich allerdings nicht vorbeigekommen…), dafür z. B. von Bauarbeitern, die mitten auf der Straße an den Straßenbahnschienen Schweißarbeiten erledigen, oder gelben Pinguinen. 😉 Erstmalig habe ich mir auch eine Lizenz zum Fotografieren auf dem jüdischen Friedhof gegönnt – bei früheren Besuchen war ich immer zu geizig. Zunächst aber ein paar Aufnahmen von Türmen und Dächern.

    Rund um die Karlsbrücke:

    Auf dem Hradschin:

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    Blick auf die Dächer der Kleinseite vom Hradschin aus:

    Der Blick aus meinem Hotelzimmer (Richtung Neustadt):

    Demnächst zu sehen: Himmel über Prag, k(l)eine Sehenswürdigkeiten und Jüdischer Friedhof.

  • So gehört sich das als pflichtbewusste Lehrerin: die Erkältung immer schön für die Ferien aufheben, damit sämtliche Vorsätze (gleich am Anfang der Ferien die Korrektur erledigen, Joggen gehen, lang aufgeschobene längere Artikel erstellen) erstmal den Bach runtergehen. :-/

    Und so habe ich die letzten zwei Tage zwar ziemlich viele Serien und Filme gesehen, aber bin null kreativ. Dafür habe ich mal in meinen alten Fotos (prä-Lumix) gestöbert, ob sich da etwas für meine Fotoreihe Lieblingsorte eignet. Siehe da – ich bin fündig geworden! 🙂 Ich habe ja in dieser Reihe vor, einzelne Orte zu beleuchten, nicht ganze Städte. In meinem ersten Beitrag habe ich euch die Oper in Oslo vorgestellt, heute handelt es sich wieder um ein besonderes architektonisches Gebäude: die Fernwärme in Wien, gestaltet von Friedensreich Hundertwasser.

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    Obwohl ich auch ein Fan von klaren Linien und kühlen, schlichten Strukturen bin, hat es mir Hundertwasser auch irgendwie angetan. Ihm war es u. a. ein Anliegen, dass auch Mietwohnungen in Wohnblocks individuell gestaltet werden dürfen. So hatte er z. B. die Idee, dass es jedem Mieter erlaubt sein sollte, die Hauswand um seine Fenster herum – soweit man mit den Armen hinkommt – selbst zu bemalen. Nun hat sich diese Ansicht, wie jeder, der sich in Großstädten umsieht, weiß, nicht durchsetzen können. Interessanterweise faszinieren mich als Hobby-Fotografin monotone Hochhäuser genauso wie individuell gestaltete Häuser.

    Um Hundertwasser Architektur anzusehen, fährt man wohl am besten nach Wien. Und da gefällt mir einfach die Fernwärme am besten, weil sie zeigt, dass auch ein Industriegebäude verspielt, bunt und einzigartig an jeder Ecke sein kann – und fast wie ein Schloss aussehen kann.

    Zum Abschluss noch einmal die goldenen Reflexionen der Abendsonne:

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    Welche Art der Architektur ist euch lieber: eher klare Strukturen und kühle, monochrome Fassaden wie bei der Oper in Oslo, oder mögt ihr es auch mal bunt-verspielt und krumm wie bei Hundertwasser?

  • Für den Fall, dass es bei euch heute ähnlich sintflutartig zugeht, hier ein paar bunte Tupfer zum Aufhellen des Gemüts! Bei den letzten Fotostreifzügen sind mir immer wieder einzel stehende Blumen vor die Linse „gelaufen“ – die Schönheit der Einzelgänger wird hoffentlich in den ersten vier Bildern offenbar.

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    Aber so ganz alleine ist ja auch auf Dauer nicht schön:

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  • Mit dem Fotoapparat unterwegs #20: Wie im Himmel

    Gut, dass ich kurz vor Sonnenuntergang doch nochmal auf ein halbes Stündchen rausgegangen bin – viel Spaß beim Träumen! 🙂

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  • Wie in #19a schon angedeutet hat meine Fototour am Samstag kein alleiniges Thema hervorgebracht. Ganz am Ende meiner kleinen Radtour (wieder im Westpark angelangt), habe ich ein Stück Wiese mit blühenden (Obst-?)Bäumen entdeckt, das wie einem Monet-Gemälde entsprungen schien. Leider lag dieses Stück Paradies schon ganz im Schatten (es war schon um die 19:00), doch vielleicht kommen die Pastellfarben dadurch sogar noch näher an Claude Monet ran. Das weiße Bäumchen ist mein Liebling – ich fühlte mich regelrecht verzaubert:

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    Ich kam natürlich nicht ganz umhin, noch ein paar Nahaufnahmen zu machen (nicht mehr ganz so Monet-like):

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  • Gestern hatten wir hier wunderschönes Frühlings-, ja fast schon: Frühsommerwetter in München, sodass ich endlich mal die Reifen meines Fahrrads aufgepumpt habe und das erste Mal zur „Fototour auf Rädern“ aufgebrochen bin. So richtig gefallen hat mir das noch nicht, denn einmal im Fahren dann wieder anhalten, Radl abstellen, Kamera auspacken, beim Fotografieren das unabgesperrte Rad im Auge behalten, dann die Kamera wieder einpacken… Irgendwie fand ich das stressig. Dazu kam, dass ich merke, dass ich noch nicht ganz die richtige Haltung zu mir als Fotografin habe. Ich fühle mich dann irgendwie so, als würde ich in die Privatsphäre der Menschen eindringen, die gerade aus dem Hauseingang von dem Haus, dessen Fassade ich fotografieren will, kommen. Da traue ich mich dann manchmal einfach nicht, in aller Ruhe nach dem passenden Motiv oder Ausschnitt zu suchen. So kommt es, dass ich meinen ursprünglichen Plan, bunte Häuserwände zu fotografieren, recht schnell wieder aufgegeben habe. Es waren halt auch einfach so viele Leute bei dem tollen Wetter draußen unterwegs.

    Ein durchgängiges Motto meiner Foto-Radltour habe ich diesmal auch nicht gefunden – der Frühling bot natürlich auch wieder neu-aufgeblühte Bäume und Blumen an, aber auf meinem Weg zur Isar fuhr ich auch bei den Stadtwerken München vorbei – und da kam dann auch wieder mein Faible für „Industriefotografie“ durch. Und so bleibe ich auch heute bei diesem Thema – im weitesten Sinn: es geht um Linien und Formen.

    Ein paar Hauswände sind dann doch noch dabei.

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    Blicke von der Brudermühlstraße Richtung SWM Kraftwerk Süd (Ecke Thalkirchnerstr. und Ecke Schäftlarnstr.):

    Zuletzt noch die Braunauer Eisenbahnbrücke (fertig gestellt im Jahre 1871), die irgendwie hässlich ist, aber doch auch wieder schön, weil sie so nach industrieller Revolution aussieht. Außerdem passt sie zum Thema:

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  • Hier in München gibt es heute ein Wetter, dass perfekt für den Eintrag ins Lexikon unter dem Stichwort „Aprilwetter“ wäre.

    Heute morgen um 11:00:

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    Auf dem Heimweg von der Schule (ca. 15:45):

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    Zu Hause angekommen (ca. 16:00):

    Nach zwei Folgen New Girl zum Abschalten (ca. 17:00):

    Und zum Schluss noch der ultimative Vergleich: dasselbe Bild gegen 11:00, gegen 17:10 und ca. eine halbe Stunde später:

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    Jetzt schaut es also so aus:

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