• Nach nur einem halben Tag hier in Portland, von dem ich noch dazu mindestens zwei Stunden in Powell’s City of Books verbracht habe, habe ich noch nicht so das ikonische Bild gemacht. So viel kann ich aber schon sagen: Es gibt viele Brücken (über den Willamette River) und noch mehr Brauereien, und Portland gilt als recht grüne Stadt (in jeglicher Hinsicht), und so passt vielleicht das Bild von der BrewBarge auf dem Willamette River ganz gut: Angetrieben wird das Boot durch die radelnden Gäste – und dabei sitzen sie am Tresen bei einem kühlen (hoffe ich für sie) Bier.

    Die Brücken bekommt ihr eh später alle in einem extra Beitrag präsentiert, deswegen mal wieder eine Reflexion:

    Jetzt muss ich morgen nur noch einen Laden finden, der DVDs verkauft und mir Portlandia mitnehmen, damit ich die Portländer so richtig verstehe… 😀 

  • Haha, Wortspiel! 🙂 Wer Oscarverleihungen verfolgt, weiß, dass der „Beste Film“ als „Best Picture“ gekürt wird, also passt es in meine Reihe, wenn ich – in aller Kürze, denn ich hasse es, längere Texte auf dem Fire Tablet zu tippen – unter obigem Titel den Film Hell or High Water (Regie: David Mackenzie, Regisseur von Perfect Sense und Starred Up, u.a) zu besprechen.

    Der Film um zwei Brüder (gespielt von Chris Pine und Ben Foster), die aus den richtigen Gründen das Falsche tun, fängt zwar gleich mit dem ersten Bankraub an, entwickelt sich dennoch zunächst recht gemächlich. Neben den Brüdern lernt man zwei (Texas-)Ranger kennen, den kurz vor dem Ruhestand stehenden Marcus (Jeff Bridges) und den indianisch-mexikanischen Alberto (Gil Birmingham). In dieser ersten Hälfte des Films wird auch klar, unter welchen desolaten Umständen viele in West-Texas leben (gedreht wurde allerdings in New Mexico).

    Ab dem vierten Bankraub nimmt dann die Spannung enorm zu, Showdown inkl. Der Film hat viele Zutaten eines klassischen Western: Gesetzlose vs. Gesetzeshüter, Bankraub, Schießereien, Cowboys und Indianer… Aber sympathisch findet man Menschen auf beiden Seiten. Selbst als die Situation eskaliert, wünscht man niemandem den Tod. Aber die Taten haben Konsequenzen…

    Stellenweise recht witzige Dialoge (aber sicher keine Komödie – beide Seiten erleiden Verluste), sehenswerte schauspielerische Leistungen, auch in Nebenrollen, tolle und gleichzeitig irgendwie trostlose Landschaft, passende (Country-)Musik, und das gute Drehbuch von Taylor Sheridan (Sicario) haben zu einem sehr gelungenen Kinoabend geführt. Ach, und Jeff Bridges war einigermaßen zu verstehen… 😉 

    7,5-8 Punkte von 10.

  • Da ich gerade ein paar Tage bei Bekannten bin, habe ich heute nichts wirklich Interessantes fotografiert. Wir sind zwar 9 Meilen (14,4 km) durch Wald gewandert, aber da wir zu viert waren, habe ich geredet statt zu fotografieren.

    Deswegen teile ich zwei Fotos aus vergangenen Tagen mit euch, bei denen man vielleicht nicht gleich auf den ersten Blick erkennen kann, worum es sich handelt. Viel Spaß beim Raten! 🙂 Vielleicht werde ich ausnahmsweise meinen Senf zu euren Vorschlägen geben… 😉 

    1.

    2.

  • Heute war das Wetter so, wie man es sich wohl häufig für den pazifischen Nordwesten vorstellt: Windig, regnerisch und neblig. An manchen Viewpoints hat man nur ins Weiße geblickt. Auch eine besondere Atmosphäre!

    Aber den Yaquina Head Leuchtturm konnte man trotzdem sehen:

    Bei einem kleinen Scenic Detour bin ich dann über diese hübsche Brücke gefahren:


    Das war es von der Küste Oregons – leider, denn es gäbe noch so viel zu sehen! 

    Danke übrigens für eure Kommentare, die ich mit Freuden lese, aber zum Kommentieren habe ich keine Zeit bzw. Muße. 😉 

  • Puh, kann man ZU viel Schönes sehen, sich sozusagen „übersehen“ (analog zu überfressen)? Irgendwann am Indian Beach hatte ich den Punkt erreicht… nach gefühlten 1000 Fotos, die letztlich trotzdem nicht diese Atmosphäre wiedergeben können, denn auf ihnen fehlt der Wind, fehlt das laute Meeresrauschen, fehlen die Rufe der Möwen und fehlt das Salz auf der Haut. Ich fühlte mich wie im Paradies.

    Und dabei hatte ich schon am Crescent Beach, zu dem ein Pfad (one-way 1,5 Meilen) durch den Wald und dann steil hinunter zum Strand führte, so starke Glücksgefühle (hier mit Blick Richtung Cannon Beach):

    Da ging mir das Herz auf und ich wollte all diese Eindrücke einsaugen – bis ich eben „voll“ war. Klingt kitschig, aber so war es einfach! 🙂 

  • Astoria, Oregon… Welcher Kinderfilm spielt hier? Richtig: Die Goonies! Und er spielt nicht nur hier und an der Küste Oregons, sondern wurde auch zum Teil hier gedreht. Zum Beispiel hier:

    Morgen werde ich mir noch das Haus von Mikes Familie ansehen (und am Cannon Beach werde ich auch anhalten und ein wenig durch den Sand spazieren)! 😉 

    Die Astoria-Megler Bridge habe ich allerdings gerade im Film nicht entdecken können. So richtig fotogen wurde sie, als abends doch noch mal die Sonne durch die Wolken spitzte:

  • So, endlich habe ich wieder Wi-fi! Eigentlich hatte ich vor, heute für jeden „verpassten“ Tag Bilder nach zu reichen, aber mein Hotel hier in Astoria, Oregon, bietet (u.a.) „The Goonies“ auf DVD an. Warum ich den unbedingt HIER ansehen muss/will, erfährt ihr im nächsten Beitrag.

    Aber nun erstmal MEIN Berg: 1994 habe ich im Mount Rainier NP, und zwar in Paradies, einen Sommer gearbeitet. Nun bin ich schon das dritte Mal zurückgekehrt – ihr werdet sehen, warum… 😉 

    Ich zeige euch von jedem Tag ein Bild, somit habe ich doch ein bisschen nachgeholt. 🙂 

    Der Ankunftstag: Nachdem Rainier lange sein Haupt verhüllt hatte, habe ich laut gejubelt, als die Wolken teilweise die Sicht freigaben. Um die Spannung zu erhalten, bekommt ihr erstmal nur einen Ausschnitt zu sehen:

    Bearbeiten
    Gestern habe ich dann so viele Fotos gemacht, dass die Auswahl mal wieder schwer fällt… Na gut, nehmen wir das Postkartenmotiv:

    Und nun einmal in ganzer Pracht heute morgen bei der Abreise:


    Seit ich Mt. Rainier kenne, weiß ich, was „erhaben“ oder „majestätisch“ bedeutet… 🙂  

  • Schon komisch: Ich war mit diesem Tag so unzufrieden (v.a., weil ich ihn mir unnötig schwer und anstrengend gemacht habe… :-\  ), und bei der Durchsicht der Fotos zeigt sich, dass zumindest die Ausbeute an schönen Bildern durchaus beträchtlich ist. Immerhin hat sich die Mühe gelohnt! 🙂 

    Hier das klassische Touri-Foto:

    Der Olympic Sculpture Park hat mich zwar insgesamt eher „underwhelmed“, aber: Rote Gartenstühle aufgereiht vor dem Meer (das war KEINE Skulptur! 😉 ) – das ist doch nach meinem Geschmack! 🙂 

    So, ob ich die nächsten 5 Tage Internetzugang haben werde, weiß ich nicht. Aber ich werde fleißig weiter fotografieren! 🙂 

  • Wie soll ich mich nur auf ein Bild festlegen bei einem langen Tag voller unterschiedlicher Eindrücke? Selbst mich auf zwei zu beschränken, fällt mir schwer… Ich glaube, ich werde euch vielleicht doch immer zwei Fotos zeigen: Eins, das zeigt, wo ich gewesen bin – heute war das (nach der Führung durch die Fertigungshallen von Boeing 747, 777 etc., bei der man nicht fotografieren durfte): 

    Deception Pass State Park (Whidbey Island, WA):

    Und eins, das mir aufgrund des Motivs besonders gut gefällt, abseits der klassischen Sights:


    Ach, mir gefällt’s schon wieder hier! 🙂 

  • Aaaah, ich hasse Kirkland! Erst finde ich ewig das Motel nicht (die angebliche offline-Navi-APP hat natürlich nicht funktioniert – und ich war so dumm, sie vorher nicht auszuprobieren :-\ ), und dann gibt es hier in der Ecke mehr Läden, die Reifen und anderes, was man fürs Auto braucht, verkaufen, als Supermärkte… 😦 Und überhaupt: So viel Verkehr!!! *nerv*

    So bin ich letzten Endes für meinen Nacht-Snack (Ortszeit ~19:00, für mich ist es schon 4:00 nachts!!! :O ) zum kleinen 7eleven. Auch wenn der Laden irgendwie schmuddelig und trotzdem teuer war – das Stück Pizza war sehr lecker: