• Auf der Suche nach einer alternativen Route von den Twin Peaks Snoqualmie Wasserfällen zurück zur Interstate 90 kam ich an einer Außenstelle des Northwest Railway Museum vorbei: entlang der Straße (leider in einem abgesperrten Bereich) standen RICHTIG alte Loks und Waggons – da konnte ich nicht widerstehen. Allerdings war es nicht einfach, schöne Fotos von den verrosteten Zügen zu machen, weil a) auch hier die Sonne recht ungünstig stand und b) der Zaun sehr hoch war, sodass ich die Kamera immer nur irgendwie drüber halten konnte, Fokussieren, Bildausschnitt Auswählen und Heranzoomen war schwierig. Außerdem brannte die Sonne unerbittlich herunter…

    Trotzdem musste ich natürlich insbesondere Detailaufnahmen machen. 😉

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    So, und damit ihr auch noch etwas lernt:

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    Es ist schon traurig, dass die Bahn eigentlich so eine große Rolle bei der Besiedelung der USA, gerade auch des Westens, gespielt hat, und sie inzwischen kaum mehr für den Personentransport genutzt wird. Wobei die Straßen – auf der ja der Personenverkehr statt findet – trotzdem zum Teil in wirklich erbärmlichen Zustand sind. Der Belag der Freeways ist oft so schrecklich laut, dass dir hier in Deutschland jeder Belag wie Flüsterasphalt vorkommt…

    Ich bin dann übrigens bei der Weiterfahrt Richtung I 90 noch durch North Bend gefahren – und vermutlich auch vorbei an Twede’s Café – doch ich war mir mal wieder nicht sicher, ob das wirklich das Diner aus Twin Peaks war…

  • Auf dem Weg von Seattle – also der grünen Küstenregion von Washington – nach Sunnyside im Yakima Valley (eher trockeneres Klima, viel Anbau von Wein und Obst) wollte ich mir die Snoqualmie Falls ansehen. Ich habe eine Schwäche für Wasserfälle, auch wenn mir diesmal keine besonders guten Fotos gelungen sind, weil ich genau zur Mittagszeit da war. Ähm, kleine Recherche hat soeben ergeben, dass ich mir diesen Wasserfall noch aus einem anderen Grund hätte ansehen sollen (ich bin ein schlecht informierter Serienfan :-/ ): Der Wasserfall und die Salish Lodge & Spa, die links oben quasi über dem Wasserfall thront, spielten eine Rolle in Twin Peaks. Das Äußere der Lodge diente als Außenansicht des „Great Northern Hotel“. Leider – shame on me – kann ich mich nicht daran erinnern, da ich doch tatsächlich diese Serie nur einmal, und das vor vielen Jahren, gesehen habe.

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    Hier der Vorspann zu Twin Peaks (ab Minute 1:40 schauen, da hat der Wasserfall seinen Auftritt):

    Tja, so war mir die mediale Bedeutung dieses Wasserfalls gar nicht bewusst, sondern ich genoss die Umgebung und das Rauschen des Wasserfalls einfach so – übrigens mit vielen anderen Besuchern, Snoqualmie Falls ist wohl eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Washington.

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    Ich wollte mir den Wasserfall auch von unten ansehen, so machte ich mich auf den Weg durch einen wunderschönen Wald Richtung Fluss.

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    Nun dient der Snoqualmie River nicht nur als Touristen-Hotspot, sondern es wird auch Wasserkraft gewonnen – und das schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts.

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    Deswegen stürzt auch relativ wenig Wasser den 82 Meter tiefen Wasserfall hinunter.

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    Was hier verboten ist:

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    Unten am Snoqualmie River habe ich mich dann etwas ausgeruht und die Füße ins Wasser gehalten, denn es war ganz schön heiß in der Mittagshitze – ein sehr hübscher Fluss!

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  • Irgendwie übten heuer die Wolkenkratzer und die Skyline von Seattle insgesamt nicht so eine hohe Faszination auf mich aus. Vielleicht verblasst auch alles etwas mit dem, was ich letztes Jahr in San Francisco und 2011 in Vancouver, B.C. gesehen habe… Außerdem – ich berichtete – war ich einfach schlecht drauf an meinem Tag in Seattle.

    Trotzdem habe ich dann doch ein paar Gebäude fotografiert – seht hier die Ergebnisse!

    Von weitem:

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    Etwas näher:

    Ganz nah:

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    „Kunst + Krempel“ – das steht für alles, das nichts mit Gebäuden oder der Skyline von Seattle zu tun hat. Da sind ein paar Fotos dabei, die mir richtig gut gefallen (z. B. das obige), und die mir dann im Nachhinein die Unzufriedenheit über den Verlauf des Tages wieder ein bisschen genommen haben – und mich mit Seattle wieder etwas versöhnt haben.

    Zur Erklärung: Schon auf der Fahrt vom Flughafen SeaTac zu meinem Motel in Kirkland (nördlich von Seattle) zwei Tage zuvor, habe ich das Verkehrschaos auf den Freeways rund um Seattle erleben dürfen. Nachdem außerdem die Preise für die Parkplätze im Zentrum von Seattle ziemlich gesalzen sind, habe ich mich entschieden, mit dem Bus nach Seattle reinzufahren. Da der relativ lang unterwegs war, dachte ich, es sei vielleicht klug, erst ein Stück mit dem Auto zu fahren und dann erst bei einer Park&Ride-Station zuzusteigen. Am Abend davor sah ich mir noch auf Google Maps an, wie ich da fahren müsste. Da ich mir kein Roaming im Ausland leiste und ich auch sonst kein GPS-Gerät bei mir hatte, musste ich nach Erinnerung dann am nächsten Morgen losfahren.

    Tja. Hätte ich mir doch WENIGSTENS nochmal vor der Abfahrt den Weg angeschaut! Stattdessen verpasste ich die richtige Ausfahrt und habe auf dem verstopften Freeway in einer halben Stunde etwa 2 Meilen „abgespult“. Als ich dann bei der nächstmöglichen Ausfahrt rausfuhr, sah ich meine Rettung: Dort befand sich tatsächlich eine Freeway Station für den Transit-Bus. Nur war das definitiv keine Park&Ride-Station – alle Parkplätze in der Nähe (Wohngegend) hatten eine Beschränkung auf drei Stunden. Allerdings stand dort kein einziges Auto, sodass ich mir dachte, wen kann das dann stören, wenn da EIN Auto länger als drei Stunden steht. Zur „Sicherheit“ legte ich noch einen Zettel ins Auto: „German tourist. Didn’t know where to park. Took the bus to Seattle, will be back by evening.“

    Also endlich an der Bushaltestelle. In praller Sonne. Bei mindestens 27 Grad. Erster Bus: Voll. Prima. Zweiter Bus: Na toll, das ist der Express-Bus, der 30 Cent mehr kostet (und man kann im Bus nur passend zahlen), und ich hatte gerade so die 2,50$ abgezählt in der Hand. Der Busfahrer (selbst genervt wegen des Verkehrschaos) winkt ab: „Give me as much as you have!“ Puh, gut.

    Über die Toll Bridge ging es dann nochmal im Schneckentempo, denn da waren die Fahrbahnen verengt und die Spur, die für Busse und Car Pools (mind. drei Personen im Auto) vorbehalten sind, war nun genauso verstopft wie alle anderen Spuren.

    So kam ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit (gegen 11:30 – also fast schon zur Mittagszeit!) endlich in Downtown Seattle an – toll, der Vormittag war so gut wie gelaufen. Also erstmal Richtung Meer/Hafen!

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    Seit 2003, als ich das letzte Mal in Seattle war, hat der Hafen eine neue Attraktion gewonnen – vielleicht von London abgeschaut?

     

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    Ich bin zwar nicht damit gefahren, aber fotogen ist Seattle Great Wheel schon! 🙂

    Dann ging es erstmal zum Pike Place Market, da ich aus nostalgischen Gründen unbedingt wieder den Golden Age Collectables Shop aufsuchen musste.

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    Auf der Suche nach dem Laden fiel mir dieses doch etwas ungewöhnliche Hinweisschild auf 😀 :

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    Dann, endlich, wiesen diese „Pappkameraden“ auf den Eingang des Ladens:

    Lange, lange habe ich in dem Geschäft gestöbert – und dann doch relativ wenig gekauft:

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    Nach einem höchst leckeren Burger zum Mittagessen

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    ging es weiter Richtung Olympic Sculpture Park. Auf dem Weg fand ich jedoch auch noch ein paar Motive.

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    Auch wenn der Olympic Sculpture Park für mich an diesem Tag eher „underwhelming“ war, sind doch auch ein paar ganz nette Bilder entstanden (ich habe nicht alle Skulpturen gefunden, geschweige denn fotografiert). Wer findet das Selfie? 😉

    „Echo“ (Jaume Plensa)

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    „Father and Son“ (Louise Bourgeois)

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    „Eagle“ (Alexander Calder)

    „Seattle Cloud Cover“ (Teresita Fernández)

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    „Perre’s Ventaglio III“ (Beverly Pepper)

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    „Wake“ (Richard Serra)

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    „Split“ (Roxy Paine; Material: Edelstahl!)

    Vom Sculpture Park aus bin ich dann zum Seattle Center gelaufen. Danach nahm ich die Monorail, um zurück nach Downtown zu kommen. Nun, so dachte ich, könnte ich noch „schnell“ zu einem Wolkenkratzer laufen, von dem aus man laut meiner Tourist City Map einen tollen Ausblick auf die Skyline von Seattle hat. Tja, mal wieder hatte ich mich im Vorfeld nicht gut genug informiert: Das Gebäude war nur bis 16:00 für Besucher geöffnet. :-/

    Na gut, dachte ich, dann läufst du wenigstens noch zum Plymouth Pillars Park, der auch als Viewpoint angepriesen wurde. Also, das hier ist der Park:

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    Gut, außerhalb des Bildausschnittes auf der linken Seite befanden sich noch zwei Tische mit ein paar angeketteten Stühlen… Wenigstens konnte ich kurz meine schon arg schmerzenden Fußsohlen etwas entlasten, während ich die „Aussicht“ genoss:

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    Wow! :-/

    Also lief ich – ziemlich erschöpft und genervt – zum Busbahnhof zurück, nur um bei der Heimfahrt festzustellen, dass es eine Bushaltestelle ganz in der Nähe des tollen Pillar Parks gegeben hätte. Wieder ein paar Kilometer umsonst gelaufen!

    Immerhin habe ich auf der Busfahrt dann meinen Berg (Mount Rainier) das erste Mal von Seattle aus gesehen:

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    Das war ein schönes Zuckerl am Ende eines Tages voller unnötiger Wege…

     

  • Die Space Needle gilt ja als Wahrzeichen von Seattle – dabei sieht sie erst dann beeindruckend und groß aus, wenn man quasi direkt davor steht. Auf meinem Spaziergang von Pier 57 (Seattle Great Wheel – zeige ich euch in einem meiner nächsten Einträge) über Pike Place Market und dem Olympic Sculpture Park hin zur Space Needle im Seattle Center, schien sie mal größer, mal kleiner, aber selten im Mittelpunkt.

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    Aber wenn man dann nah bei ihr ist, dann ist sie doch groß – und irgendwie futuristisch (sie wurde zur Weltausstellung 1962 gebaut und ich 182 Meter hoch):

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    Das Areal des Seattle Centers umfasst unter anderem auch das Pacific Science Center, das u.a. gerade eine große LEGO-Ausstellung zeigte, und das EMP-Museum (ehemals Experience Music Project and Science Fiction Museum and Hall of Fame genannt), das gerade eine große Star Trek-Ausstellung beherbergte. Doch aufgrund des Verkehrschaos rund um Seattle und einiger Fehlentscheidungen meinerseits an diesem Tag, kam ich zum einen dort erst zwischen 17 und 18 Uhr an, meine Füße taten mir schon weh und ich war überhaupt irgendwie schlecht gelaunt. Zum anderen hat sich bitter gerächt, dass ich mir keinen Reiseführer mitgenommen hatte bzw. mich einfach im Vorfeld nicht genau genug informiert hatte. Von der ST-Ausstellung beispielsweise hatte ich vor Monaten gelesen, aber mir nicht gemerkt, wo diese stattfinden sollte. Und so habe ich das EMP-Museum komplett verpasst, nicht mal die beeindruckende Architektur (von Frank Gehry, of all people!!!) habe ich von außen gesehen. Ich habe grad Bilder gesehen – und bin echt super sauer auf mich! 😦 😦 😦

    Egal, trotzdem noch ein paar Bilder aus dem Seattle Center (im Fokus hier die Skulptur/Installation Sonic Bloom von Dan Corson):

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    Warum das alles so schief gelaufen ist (Verkehrschaos & Co.), erzähl ich – vielleicht – ein andermal…

  • Ich finde ja, dass Deception Pass eindeutig klingt wie der Titel eines klassischen „Lost-in-the-woods“-Horrorfilms, bei dem eine Gruppe junger Studenten, die eigentlich auf dem Weg in ihren Spring Break sind, sich im Gewitter verfahren (GPS-Gerät funktioniert nicht) und nun verzweifelt in einem kleinen Diner nach dem richtigen Weg fahren. Dort bekommen sie eine Wegbeschreibung, die sie über den „Deception Pass“ führt – und hinein ins Verderben… :mrgreen:

    So war ich natürlich gespannt, wie der Deception Pass State Park auf Whidbey Island, WA, tatsächlich aussieht – bin aber vorsichtshalber 😉 tagsüber und bei strahlendem Sonnenschein dorthin nach der Boeing Factory Tour gefahren.

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    Beim erstmöglichen Blick auf die namensgebende Brücke, musste ich natürlich anhalten und ein erstes Foto schießen.

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    Da ich mich ja tatsächlich im Vorfeld immer nicht sooo intensiv vorbereite, wusste ich gar nicht, dass hier zwei Brücken die Halbinsel Fidalgo Island mit der Whidbey Island verbanden: Im obigen Bild ist tatsächlich Deception Pass zu sehen, zuerst sollte ich aber den kürzeren Canoe Pass überfahren (ich kam aus dem Norden).

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    Direkt nach dem Überwinden beider Brücken parkte ich auf dem Parkplatz, der oben in der Karte auch eingezeichnet ist. Und nun wurde ich tatsächlich – passend zum Wort „deception“ – ein wenig in die Irre geführt. Eine junge Dame vom Infostand sagte auf meine Frage, ob es hier irgendwo etwas zu essen zu kaufen gäbe, dass es in ca. 5 Minuten Entfernung die Straße hinunter einen kleinen Laden gäbe („by car it’s probably just two minutes“). Ich dachte, ach, 5 Minuten kannste auch laufen. Sure, five minutes… ! Es war mindestens eine Viertelstunde – und ich hatte eigentlich das falsche Schuhwerk an. Ich kann zwar in den Rieker-Sandalen ganz gut laufen, aber da ich mich später dafür entschied, nicht wieder an der Straße entlang zurückzulaufen, wären meine Wanderschuhe schon besser gewesen…

    Nachdem ich endlich einen Snack „erbeutet“ hatte, habe ich es mir erstmal an einem Teich (Quarry Pond) gemütlich gemacht, der in einer sehr windstillen Ecke lag – perfekt für Aufnahmen von Spiegelungen.

    Allzu ruhig war es allerdings dann doch nicht, da das Gebiet offenbar auch für Tiefflugtraining von Jetpiloten genutzt wird:

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    Über einen der Goose Rock Trails wollte ich dann zurück zum Auto laufen. Zwar gab es am Beginn der Trails ein Schild, doch bei den nächsten Abzweigungen gab es erstmal keine weiteren Hinweise. Entsprechend habe ich mich auch erst ein bisschen verlaufen – aber sah schön aus:

    Als ich endlich den richtigen Weg an den Cornet Bay gefunden hatte, wurde ich mit schönen Aussichten und Ansichten belohnt.

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    Endlich wieder bei der Brücke angelangt, musste ich natürlich auch auf die Brücke drauf – schon allein, um meiner Höhenangst zu entgegnen. Beim Bild senkrecht nach unten habe ich allerdings nicht durch den Sucher geschaut… 😉 Der Ausblick war schon toll – in alle Richtungen!

    Das glitzernde Wasser hatte es mir besonders angetan:

    Und die Brücke? Hier ein paar Ansichten:

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    Schon hübsch, oder? Nun wollte ich aber auch noch beide Brücken von weiter weg sehen (idealerweise vom North Beach), wollte aber vorher noch bis zum West Beach laufen.

    Der North Beach hatte nochmehr totes Holz zu bieten – mit und ohne Blick auf die zwei Brücken. Sieht das eine Stück Stamm nicht wie eine riesige Hand aus?

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    Bis zum Sonnenuntergang wollte ich nicht warten, weil ich noch ca. 1 1/2 Stunden Rückweg zum Motel in Kirkland hatte (und einen Bärenhunger!). Aber auch so sah das alles schon „ganz nett“ aus.

    Wahrlich ein toller erster Tag!

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  • (Hinweis: Auf meinem Computer/Bildschirm passt irgendwie bei den Fotos die Auflösung nicht – sie werden erst scharf, wenn ich sie einzeln anklicke. Ich wäre über ein kurzes Feedback dankbar, ob das bei euch auch so ankommt, damit ich weiß, ob es an den Fotos liegt oder am Computer/an WordPress. Also, falls ihr das Gefühl habt, die Fotos sind nicht ganz scharf – Bilder einzeln aufrufen!)

    25 Meilen nördlich von Seattle, in Everett/Multikeo, WA, befindet sich das volumenbezogen größte Gebäude der Welt (13.385.378 m³): Die Boeing Factory, in der die Flugzeuge 747, 767, 777 and der 787 Dreamliner hergestellt bzw. zusammengefügt werden (Einzelteile werden z. Tl. in anderen Fabriken hergestellt und dann nach Everett geflogen). Auf meinem vierten Trip nach Washington State habe ich nun endlich mal die 90-minütige Führung durch diese Fabrik mitgemacht – wahrlich beeindruckend! Auf das gesamte Gelände würde Disneyland komplett reinpassen plus knapp 5 Hektar (12 acres) für Parkplätze.

    Verständlicherweise darf man weder Kamera noch Handy mit auf diese Tour nehmen, was ich schon sehr, sehr schade fand. Ich mag es ja, auch Industrie-Gebäude und Details davon in Szene zu setzen, so hätte es mich schon sehr gejuckt, hier Aufnahmen zu machen. Immerhin konnte ich später von weitem noch ein paar Bilder vom Gelände machen.

    Das ist eben dieses größte Gebäude der Welt.
    Das ist eben dieses größte Gebäude der Welt. Zumindest ein Teil davon. 😉
    Im Hintergrund sind die Olympic Mountains zu sehen.
    Im Hintergrund sind die Olympic Mountains zu sehen.
    Draußen warten die fast fertigen Jets auf Testflüge und ihre Abholung durch die Piloten der jeweiligen Airline.
    Draußen warten die fast fertigen Jets auf Testflüge und ihre Abholung durch die Piloten der jeweiligen Airline.
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, werden die Flugzeuge in diesen Gebäuden lackiert.
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, werden die Flugzeuge in diesen Gebäuden lackiert.

    Unsere Tour-Führerin war äußerst kompetent und brachte die vielen Informationen sehr anschaulich und spannend rüber. Trotzdem fällt es natürlich schwer, diese Menge an Informationen über die Firma Boeing – von der Zahl der Flugzeuge, die monatlich „vom Band rollen“ (ich meine, es waren 32) bis hin zu Informationen über die Möglichkeiten, bei Boeing zu arbeiten (ca. 30.000 tun das derzeit in Everett, in drei Schichten) – dauerhaft zu behalten, weswegen ich manches nochmal nachschauen musste. Ein relativ junger Veteran war auch mit auf der Führung – und ihn juckte es schon schwer in den Fingern, sich bei Boeing zu bewerben. Es gibt dort auch Chancen für junge Menschen ohne College-Abschluss, über Boeing selbst die nötige Qualifikation zu erwerben. Und wenn man sich als Angestellter weiterbilden will (z. B. durch ein Fernstudium o.ä.), bezahlt das die Firma. Allerdings muss man selber schauen, wie man das neben dem Job zeitlich hinkriegt. Es gibt mehrere Mensas, aber es wird auch mal einfach vor den Toren ein großer Grill aufgebaut (haben wir gesehen). Klang wirklich so, als wäre ein Arbeitsplatz bei Boeing äußerst attraktiv.

    In den Fabrik-Hallen selbst sahen wir die Arbeit an den Flugzeugen in verschiedenen Stadien. Ihr könnt euch die Produktion eines 787 Dreamliners in Zeitraffer ansehen (bei Boeing.com und auf Youtube gibt es noch mehr solcher PTQ (put together quickly) Videos zu sehen):

    Von oben sahen die Fabrikhallen übrigens so aus, als würden da gar nicht so viele Leute arbeiten, aber natürlich gibt es viele „versteckte“ Arbeitsplätze.

    Sehr spannend, einen Einblick in die Produktion von Boeing Flugzeugen zu bekommen – ich kann die Tour wirklich wärmstens empfehlen!

    Weniger spektakulär fand ich die Ausstellung im Flight of Future Aviation Center (wo die Tour begann und endete). Trotzdem ein paar fotografische Eindrücke:

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  • So, vorerst die letzten Bilder live aus Amerika, aufgenommen während meiner Fahrt vom Yakima Valley nach Sea-Tac, über die verschiedenartigsten Berge.

    Ich hoffe, ich habe euch etwas Lust auf mehr gemacht, denn wenn ich zurück bin, gibt es natürlich noch mehr Bilder! 🙂 

    CU soon! 😉 

  • Obwohl ich sogar ein Stück den Mount Hood hoch gewandert bin, wirkt dieser Berg erst richtig gewaltig, wenn man ihn aus der Ferne sieht! Objects in the rearview mirror may appear bigger than they are up close… 😉 

    Und dann kurz vor Sonnenuntergang unterwegs dieser Blick auf Mount Adams – that’s America! ❤

    Fällt mir schon ein wenig schwer, das zurückzulassen… 

  • So also schaut Portland von oben aus:

    Leider war Mount Hood heute Nachmittag nicht von diesem Viewpoint bei Pittock Mansion zu sehen. Am Abend hat er sich dann gezeigt, aber da ich morgen eh an ihm vorbeifahren werde, müsst ihr euch bis dahin, bzw. bis übermorgen, gedulden.

    Und nun noch ein Wahrzeichen, das keine T-Shirts, Postkarten oder Tassen zieren darf, da der Künstler (Raymond Kaskey) auf sein Copyright pocht: Portlandia. Ich zeige euch heute nur einen Ausschnitt (die goldenen Stellen sind Stellen, die von der Abendsonne angestrahlt werden), die Skulptur ist insgesamt über 10 Meter hoch und sitzt über dem Eingang des Portland Building.

    Ich melde mich vermutlich am Dienstag Abend, sprich für euch am Mittwoch Morgen das letzte Mal aus den USA.