Weil’s heute ziemlich stark nach Gewitter aussah und ich noch mit dem Fahrrad heimfahren musste, teile ich heute ein Foto mit euch, das aus meinem USA-Urlaub 2015 stammt. Etliche von euch kennen es also schon – ich finde es trotzdem immer noch schön! đ
Ande August 2015, ca. 30 Meilen vom Grand Canyon entfernt
FĂŒr mich hat ja auch der Alltag seine Reize: Ich fotografiere sehr gerne AlltagsgegenstĂ€nde wie PlastikstĂŒhle oder GieĂkannen – auch gerne mal solche, die auf den ersten Blick hĂ€sslich erscheinen.
Das folgende Motiv habe ich beim Rundgang um mein Elternhaus entdeckt. Ich mag es schon allein wegen der verschiedenen Farben, Formen und Materialien.
Heute habe ich ein Ratebild fĂŒr euch! đ Ihr seht ein Teil eines – im weitesten Sinne – GerĂ€ts. Die Tatsache, dass das Teil ziemlich verrostet ist (etwas, das ich fotografisch sehr reizvoll finde), gibt schon einen Hinweis darauf, dass das gesuchte GerĂ€t schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat.
Zu Hause bei mir mag ich Kitsch weniger, aber fotografisch finde ich Kitsch Ă€uĂerst reizvoll, auch wenn sich mir in diesem Fall nicht so ganz erschlieĂt, warum man so etwas auf ein Grab stellt (gesehen in London, auf dem Friedhof von St. Mary’s Church in Walthamstow):
Da ich gerade wieder The Path (Season 2) verfallen bin, wollte ich ein Foto finden, das irgendwie zum Thema passt. Bei der Serie geht es ja um die Meyerism-Bewegung, bei der es um das Licht als göttliches Wesen geht. Dass gerade die AnfĂŒhrer dieser Bewegung sehr, sehr viel Dunkles tun, manchmal im festen Glauben, dies fĂŒr das Wohl der Bewegung zu tun, macht die Serie so spannend. Ich hoffe, dass ich demnĂ€chst (noch zwei Folgen bis zum Ende der Staffel) tatsĂ€chlich auch mal wieder eine Serien-Kritik dazu verfassen werde!
Als ĂberbrĂŒckung etwas (verstecktes) Licht:
Westpark, MĂŒnchen (Sept. 2016)
Mir ist bewusst, dass die Grashalme nicht 100% scharf sind, aber irgendwie gefĂ€llt mir das Bild trotzdem. đ
Und schon wieder London! đ Wie sagt schauwerte immer so schön, wenn wir an solchen HĂ€usern vorbei gehen: „Wenn mir jemand so ein HĂ€uschen schenken wĂŒrde, wĂŒrde ich’s glatt annehmen.“
Indeed. Solche StraĂen machen mich etwas melancholisch, denn es zieht mich immer mehr in diese Stadt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, wie out of place ich mich 2012 bei meinem ersten Trip (als Erwachsene) fĂŒhlte.
Nun ist London schon so etwas wie eine zweite Heimat – und ich kann es kaum erwarten, das nĂ€chste Mal in Heathrow aus dem Flugzeug zu steigen! â€
Ich versuche, mich möglichst nicht allzu schnell zu wiederholen, was meine Motive anbelangt. Deswegen hier eins meiner seltenen Stilleben, aufgenommen in der Menier Chocolate Factory, in der man neben Theater auch gutes Essen und Trinken genieĂen kann. Die Glasflaschen hatten es mir angetan!