• Fotografie: Himmel #36

    Gestern Nacht war Vollmond.

  • Fotografie: Himmel #35

    Gestern Abend in Halle. Passt zu meiner melancholischen Stimmung heute.

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs im Thüringer Wald: Panoramaweg Schwarzatal

    Auf der Suche nach Wanderwegen von Schwarzburg aus sind wir auf den Panoramaweg Schwarzatal gestoßen, dessen Etappe 2 wir uns für Donnerstag (20.8.) vorgenommen hatten. Für diesen Tag waren zumindest „nur“ Temperaturen knapp unter 30°C gemeldet, am Freitag sollte es bis 33°C heiß werden.

    Gleich die ersten Kilometer von Schwarzburg nach Sitzendorf waren landschaftlich wunderschön – allerdings mussten wir einen Umweg nehmen, weil eine Brücke über die Schwarza gesperrt war. Dadurch sind wir nicht ganz an allen Punkten vorbeigekommen, die auf dem Weg lagen, haben aber immer noch ca. 2 1/2 Stunden von Schwarzburg nach Sitzendorf gebraucht (mit dem Auto auf der Straße sind das ca. 3 min 😀 ), auch weil wir nicht immer die richtige Abzweigung gefunden haben…

    Bei der Route fehlt der erste Teil, weil ich erst beim blauen Punkt daran gedacht habe, die Tour auf meiner Withings-Uhr als „Workout“ zu beginnen und mit der dazugehörigen App das GPS dazuzuschalten.
    Sitzendorf von oben

    In Sitzendorf haben wir dann erstmal die Sparkasse aufgesucht (man konnte nur sehr selten bargeldlos zahlen) und haben dann eine Pause gemacht. Wie wohl jeder Ort in dieser Region, gibt es Häuser, die sehr gut in Schuss sind, und verfallende, leer stehende – oftmals Gaststätten (Bild 2 + 3).

    Nach unserer Pause haben wir uns vorgenommen, über Unterweißbach tatsächlich noch bis Oberweißbach zu laufen, wo wir uns ein Abendessen erhofften. Auf der Strecke bis Unterweißbach habe ich noch einige Fotos geschossen, von dort bis Oberweißbach ging es dann allerdings stetig steil bergauf, z. Tl. durch sengende Hitze ohne Schatten, sodass ich mich einfach nur darauf konzentriert habe, einen Fuß vor den anderen zu setzen.

    Endlich – nach fast 3 Std. für 10,5 km – völlig fertig in Oberweißbach angekommen, haben wir uns ein frühes und sehr leckeres Abendessen gegönnt, bevor wir dann gestärkt und erfrischt zur Haltestelle Lichtenhain/Bergbahn liefen, um dort eine der letzten Bergbahnen zu erwischen. Das war nochmal sehr idyllisch…

    Wir hatten das Glück, das Stück nach Obstfelderschmiede mit der Standseilbahn im „Cabrio-Wagen“ zu fahren. Da wir die einzigen Fahrgäste waren, hat uns der Wagenführer auch einiges zur Region und zur Bergbahn erzählt.

    Dann noch mit der Schwarzatalbahn zurück nach Schwarzburg, wo ein Bahnhof auf uns wartete, der auch etwas wie aus der Zeit gefallen wirkte.

    Und dann noch ein letzter Fußweg – mit Blick auf die Schwarzburg.

    Laut meiner Health-Mate-App in Verknüpfung mit der Uhr von Withings (+ GPS) sind wir an diesem Tag 22 km gelaufen (28.234 Schritte) – allerdings zeigte die App von Stepnwolf (ohne GPS) nur 17 km an… Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen. Interessanterweise waren wir zwar an dem Abend direkt ziemlich fertig und die Beine taten weh, aber am nächsten Tag hatten wir keinen Muskelkater. 😎 🙂

  • Fotografie: Lost Places #3 – Das Waldsanatorium Schwarzeck (2)

    Die Küche – sozusagen als Lichthof… Einer meiner Lieblingsräume.

    Der Keller – hier war es komplett dunkel, meine einzige Lichtquelle die Taschenlampe meines Smartphones.

    Später hat uns Andreas, einer der Organisatoren, noch die „Bibliothek“ im Keller gezeigt.

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs im Thüringer Wald: Schwarzburg

    Dies war unser erster Blick vom Balkon unseres Hotels:

    Mit Zoom sah das Untere Schwarzburg aus wie eine Miniaturwelt (à la Miniatur Wunderland Hamburg).

    Hier noch ein paar weitere Eindrücke aus dem unteren Teil des Dorfes:

    Im Oberen Schwarzburg befindet sich die namensgebende Burg:

    Von oben aus verschiedenen Richtungen:

    Ein bisschen näher dran…

    Auf dem Weg zum Schloss befinden sich Auszüge aus der Weimarer Verfassung, die hier in Schwarzburg unterzeichnet wurde.

    Und Friedrich Ebert hat dann sogar in dem Gebäude des Hotels, in dem wir übernachten, die Verfassung unterzeichnet.

    Ich hatte unser Hotel tatsächlich nach dem hübschen Äußeren und der Position ausgewählt.

    Der Blick vom Unteren Schwarzburg aus:

    Besonders aus der Ferne sieht man, wie exponiert das Hotel an den Hügel gebaut ist.

    Stepnwolf und ich können einen Aufenthalt hier bzw. auch im Schwarzatal generell nur wärmstens empfehlen. Einzige Schwierigkeit: Es gibt sehr wenige Restaurants hier. Am heutigen Montag z. B. kann man in Schwarzburg nicht Essen gehen. Die Pizzeria Bella Italia hat Montag und Dienstag geschlossen, das Restaurant „Zum Schloss“, dessen „Schwarzburger“ wir gerne gekostet hätten, sogar Montag bis Mittwoch. Offenbar ist der Tourismus so zurüchgegangen, dass sehr, sehr viele Restaurants komplett geschlossen haben. Wenn ich Investorin wäre, oder Politikerin, oder ein Händchen für Marketing hätte, würde ich versuchen, die Region hier wieder mehr ins Lampenlicht zu rücken. Ihr werdet noch sehen, wie schön es hier ist…

  • Fotografie: Lost Places #3 – Das Waldsanatorium Schwarzeck (1)

    Normalerweise, so habe ich gelesen, gibt man als „wahrer Urbexer“ die Standorte der gefundenen Lost Places nicht an, aber da dieses Bauwerk so prominent in Bad Blankenburg thront und Go2Know Fototouren dorthin ermöglicht, sollte es kein großes Geheimnis sein.

    Das „Thüringer Waldsanatorium Schwarzeck“ wurde 1901 von Sanitätsrat Dr. Paul Wiedeburg und Dr. Karl Schulze gegründet, und es wurde in den folgenden Jahren immer mehr vergrößert bis es die Form und Größe hatte, die man heute noch bewundern kann.

    (Quelle der Bilder und der Informationen zur Geschichte: http://sanatorium-schwarzeck.de)

    1937 wurde es an die Nationalsozialisten verkauft, die dort eine Luftwaffenschule einrichteten, 1947-1989 wurde eine SED Parteischule daraus, bevor dann von 1990-1996 das Anwesen als Hotel (inkl. Restaurant, Disco und Spielothek) betrieben wurde. Seit 1996 ist das Gebäude ungenutzt und inzwischen stark beschädigt durch Vandalismus. Zum Teil sind auch Decken eingestürzt – bei der ehemaligen Küche fehlt das Dach komplett.

    Es ist wirklich sehr traurig, dass sich niemand diesem Gebäude angenommen hat, denn ich stimme voll mit Marc Chagalls Worten überein: „Hier ist der Ort, an dem selbst die Götter leben können“. Chagall verbrachte 1922/23 einige Monate in Schwarzeck und war wohl von der Region sehr angetan.

     

    Ich kann dies absolut nachempfinden, denn das Schwarzatal ist wirklich zauberhaft schön – es tut richtig weh zu sehen, dass der Tourismus hierher seit der Wiedervereinigung offenbar massiv abgenommen hat, dabei kann die Region im Punkto Natur und malerischen Dörfern mit den westdeutschen Entsprechungen locker mithalten. Dazu aber noch mehr in den Fotobeiträgen zu unseren Wanderungen.

    Nun möchte ich euch zunächst in dieser Reihe zum Waldsanatorium/Hotel Schwarzeck einige Außenaufnahmen zeigen.

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs: Lost Places #2

    Morgen (Samstag) ist der große Tag: Ich gehe auf Fototour im „Lost Place“ Waldsanatorium Schwarzeck in Bad Blankenburg. Ich habe das Gefühl, dass ich mich etwas blamieren werde mit meiner rudimentären Ausrüstung und Ahnung von Technik beim Fotografieren. Ich werde einfach mein Ding machen und auf eine gute Ausbeute an Fotos hoffen. 🙂

    Quasi als Teaser sollen meine handvoll an Bildern dienen, die ich bei einem verlassenen Häuschen am Waldesrand (Steilhang) bei unserer Wanderung auf dem Panoramaweg Schwarzatal geschossen habe.

  • Fotografie: Himmel #34
    Da sag nochmal jemand, Windräder seien hässlich… ❤️
  • Fotografie: Himmel #32 + #33

    Ach je, ich bin schon wieder hinterher…

    Hier das Bild für und von Kalenderwoche 32 (aus dem Gertraudenfriedhof in Halle):

    Gertraudenfriedhof_41

    Ansonsten war der Himmel ja hier im Osten in der letzten Zeit (#33) eher langweilig, kaum ein Wölkchen zu sehen. :-/ Deswegen ein Bild vom 10. August 2019 (richtige Woche, falsches Jahr…):

    P1200959

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs: Gertraudenfriedhof in Halle (Saale)

    Gertraudenfriedhof_34

    Die folgenden Fotos habe ich Ende April und gestern gemacht – manchmal gibt es einen direkten Vergleich, bei anderen könnt ihr raten bzw. ist es irrelevant, wann sie geschossen worden sind.

    Gertraudenfriedhof_1

    Die Feierhalle

    Zwei Kreativ-Modi der Lumix FZ1000 II im Vergleich:

    Gertraudenfriedhof_65

    Gertraudenfriedhof_42

    Es gibt viele verschiedene Sektionen, u. a. zu Gefallenen aus den Weltkriegen.

    Erster Weltkrieg

    Nationalsozialismus / Zweiter Weltkrieg

    Gertraudenfriedhof_52

    Anatomie-Grabfeld

    Rote Armee

    Gertraudenfriedhof_15

    Torgauer Urnen (Menschen, die 1950-53 im sowjetischen Zwangsarbeitslager zu Tode kamen)

    Moslemisches Grabfeld

    Gertraudenfriedhof_19

    Das Kolumbarium

    Gertraudenfriedhof_25

    Aufgelöste Gräberfelder

    Alleen

    Gertraudenfriedhof_20

    Sonstiges