• Fotografie: Lieblingsmotive #6 (Bäume)

    Ich habe mir ja mit diesem wöchentlichen Projekt ganz schön viel Arbeit gemacht – vor allem weil ich an mich den Anspruch stelle, dass ich aber auch wirklich jedes einzelne bemerkenswerte Exemplar des gewählten Motivs aus meinem Archiv „rausgekitzelt“ habe. Das bedeutet für jeden Beitrag stundenlanges Stöbern und Aussortieren – richtig zufrieden bin ich am Ende nie, weil immer das Gefühl in mir nagt, doch noch irgendein tolles Foto vergessen zu haben.

    Bei den Bäumen erging es mir kaum anders. Gut, immerhin habe ich mich jetzt „nur“ auf die Bäume konzentriert, die ich unter dem Stichwort „Solitäre“ zusammengefasst habe – also einzeln stehende Bäume (oder kleinere Baumgruppen), die im Fokus stehen, damit es nicht so ist, dass ich vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehe… 😉 Im „Best of“-Ordner befinden sich nun rund 100 Fotos – die letzte Auswahl erfolgt nun, auch wenn mich das dumpfe Gefühl, dass mir da noch das ein oder andere Exemplar fehlt, nicht ganz loslässt… Ich lass mich überraschen – ihr euch auch?!

    Bäume in den USA & Kanada

    Bäume auf Wiesen und Hügeln

    Bäume in Parks

    Bäume auf Feldern und am Wegesrand

    Bäume mit Sonne(nuntergang) oder Mond

    Bäume in schwarz-weiß

    Bäume im Winter

    Lieblingsbäume

    Tja, ich glaube, es ist gerechtfertigt zu sagen, dass Bäume zu meinen Lieblingsmotiven gehören, oder was meint ihr? 😀 Gibt es Bäume, die euch besonders ins Auge stechen?

  • Fotografie: #JedeWocheEinFoto (KW 01-04)

    Der Zwetschgenmann führt seit 2020 ein Twitter-Fotoprojekt weiter, das 2014 von dem Twitter-Account @quergerade ins Leben gerufen worden war, später von @kermitnrw weitergeführt wurde, bis eben der Zwetschgenmann übernahm. Bei diesem Projekt bekommen die Teilnehmer*innen wöchentlich ein Thema auf Twitter gestellt, zu dem sie dann ein Foto schießen können, was sie dann unter dem Hashtag #JedeWocheEinFoto mit der Angabe der Kalenderwoche und dem Thema auf Twitter posten. Archivbilder sind verboten (mit einer Ausnahme dieses Jahr bei KW 03), es ist wirklich als Anregung dazu gedacht, sich zu einem neuen Foto inspirieren zu lassen.

    Seit Anfang des Jahres mache ich nun dort mit, und ich dachte, ich lasse euch in einem monatlichen Rückblick dann an meinen Beiträgen auf Twitter teilhaben.

    KW 01/22: Was mein Leben reicher macht.

    KW 02/22: Auf oder über die Mauer geschaut

    KW 03/22 (die Ausnahme): Euer Lieblingsfoto 2021

    KW 04/22: Handwerk

    Was ich an der Aktion sehr spannend finde, ist, dass ich extra dafür losziehe (oder im „Homestudio“ – in diesem Fall im Schlafzimmer meines Freundes 😀 – arbeite, wie bei KW 01), um ein passendes Bild zu schießen – und es dann durchaus zu einem ganz anderen Bild kommt, als ursprünglich geplant. Für KW 04 war ich z. B. in Halle auf der Suche nach einem Schuster oder ähnlichem unterwegs, als mir die Puppen im Schaufenster der Puppenbühne Halle ins Auge fielen. Das Foto hat zwar nicht viel Resonanz auf Twitter bekommen (ist halt auch nicht „schön“ im herkömmlichen Sinne – und das Bild selbst sicher ohne jeglichen künstlerischen Anspruch), aber ich fand die fast lebensgroße Puppe faszinierend und spannend zum Thema Handwerk.

  • Fotografie: Lieblingsmotive #5 (rote Dinge)

    Ist schon irgendwie witzig. Da habe ich mir irgendwann um den Jahreswechsel herum eine Liste mit Motiven gemacht – und dann entscheide ich mich doch wieder für ein ganz anderes Motiv. Zugegebenermaßen dachte ich ja zunächst, dass es wirklich um gleichartige Motive gehen soll, doch dann kam ja auch schon der Nebel dazwischen – der kann ja auch um ganz unterschiedliche Motive herum auftauchen. Darum habe ich beschlossen, dass ich auch Objekte nehmen darf (ist ja eh meine Reihe 😉 ), die die Farbe gemeinsam haben. Und Rot ist nun mal eine meiner Lieblingsfarben, egal ob es sich nur um ein kleines Detail (z. B. einen roten Rettungsring und eine eine rote Rettungsleiter) am Rande eines Teichs handelt, oder ob die Farbe das ganze Bild dominiert. Blumen und Sonnenauf-/untergänge werde ich allerdings ausschließen, die bekommen eh noch ihren eigenen Auftritt. 🙂

    Städtische Szenen

    Fahrzeuge

    Kunst

    Einfach nur Farbe(n)…

    Häuser & Türen

    Lichtinstallationen

    … und der ganze Rest

    Ich hoffe, ihr seht jetzt nicht rot, sondern hattet Freude an meinen Bildern! 😉 Wie immer freue ich mich über Feedback. ❤

  • Fotografie: Lieblingsmotive #4 (Lost Places)

    Ich habe zwar das Gefühl, ich verbrate meine besten Motive schon gleich am Anfang, aber heute muss ich einfach auch pragmatisch sein, da ich nicht viel Zeit zum Zusammensuchen von passenden Fotos habe. Deswegen also heute schon die Lost Places, deren Reiz ich vielleicht schon länger verspürt habe, aber fotografisch erst 2020 so richtig in meinen Fokus geraten sind – interessanterweise also seit Beginn der Pandemie, fällt mir gerade auf… Da es auf meinem Blog schon eine Reihe von Blogbeiträgen zu Lost Places gibt, werde ich hier aus den Beiträgen jeweils nur zwei Fotos posten – bei Klick auf den jeweiligen Link könnt ihr dann noch in einer größeren Auswahl von Motiven schwelgen. Zuletzt wird es dann noch ein paar Einzelbilder von anderen Objekten in Halle (Saale) geben, die bisher nicht unter der Reihe aufgetaucht sind.

    Lost Places in München

    Aubinger Heizkraftwerk: Leider nur von außen (wird zu einer Event-Location umgebaut)

    Ein leerstehendes kleines Wohnhaus (inzwischen abgerissen)

    S-Bahnhof Olympiastadion

    Ein verwildertes Gartenhäuschen in der Fränkischen Schweiz

    Verlassenes Haus im Schwarzatal

    Das Waldsanatorium Schwarzeck

    Der erste große Lost Place, den ich auch intensiv von innen erkunden konnte, weil ich an einer Fototour teilgenommen habe. Deswegen auch ein paar mehr Bilder (hatte auch sechs Einzelbeiträge hier auf dem Blog).

    Von außen

    Die Küche und der Keller

    Gänge & Treppenhäuser

    Spielothek & Disco

    Zimmer & Fenster

    Kreativmodi

    Verlassene Häuser in einem Bördedorf (Sachsen-Anhalt)

    Ehemaliges Bergbad in Petersberg

    Gemischtes aus Halle (Saale)…

    Inzwischen kein Lost Place mehr – hier entsteht, unter Wahrung der Originalfront, ein großer Wohnkomplex.

    Und, könnt ihr die Faszination Lost Place nachvollziehen? Gibt es ein Bild oder eine Location, die ihr besonders spannend findet? Vielleicht habt ihr auch noch Tipps, was ich gesehen haben muss? Ich freue mich auf euer Feedback!

  • Fotografie: Lieblingsmotive #3 (Nebel)

    Tatsächlich habe ich noch gar nicht so viel Nebel fotografiert, und letzten Samstag bin ich überhaupt das erste Mal mit dem Ziel rausgegangen „Ich will Nebel fotografieren“. Und dennoch, verspürt habe ich den Reiz von Nebel schon früher. Zum Beispiel war ich fast enttäuscht, als ich 2015 die Golden Gate Bridge in wunderschönstem Sonnenschein – und nicht mit Nebelschwaden – sah. Oder wie oft träumte ich davon, wenn ich mal wieder im Sommer auf Klassenfahrt in Prag war, die Karlsbrücke einmal neblig verlassen im Winter zu fotografieren?

    Selbst London habe ich erst zwei- oder dreimal im Nebel erlebt. Hier z. B. im Park des Fulham Palace (Herbst 2015):

    Nahe der Themse hält sich ohnehin der Nebel gern auf:

    DAS Bild des London Eye schlechthin. Wahnsinn, dass da tatsächlich Leute mitfahren bei dem Wetter!

    Wunderbar mystisch und stellenweise bedrohlich wirkte der Nebel an der nordwestpazifischen Küste in Oregon (2016):

    Bevor ich zum Höhepunkt komme, nämlich meinen Bildern vom letzten Samstag aus dem Nymphenburger Schlosspark, noch ein paar unterschiedliche weitere Fotos – z. Tl. auch mit nur leichtem Nebel oder Hochnebel.

    Bei Nacht war ich noch nicht wirklich bei Nebel unterwegs – diese beiden Fotos habe ich aus dem Fenster geschossen:

    So, jetzt aber: der Nymphenburger Schlosspark im nachmittäglichen Nebel. Ich muss sagen, auf ein paar von diesen Fotos bin ich richtig stolz. 😳 😎 Ich werde zunächst nach bunt und SW sortieren.

    Meine Lieblingsbaumgruppe am Badenburger See: ❤

    Noch ein paar Detailaufnahmen, bevor wir zu einem meiner absoluten Lieblingsbilder kommen:

    Den nun folgenden Baum seht ihr in der ersten (bunten) Galerie, wie er in einer Baumgruppe steht. Links davon ragten auch Zweige fast bis an den Baum ran. Ich habe es trotzdem einigermaßen geschafft, den Baum alleine aufs Bild zu bekommen (mit einem Bildbearbeitungsprogramm hätte ich sicher auch oben links und rechts die Zweige wegretuschieren können… 😉 ). Enjoy. ❤

    Ist es zu viel verlangt, euch nach einem Lieblings-Nebel-Foto aus der obigen Auswahl zu fragen? Oder denkt ihr bei Nebel immer an The Fog – Nebel des Grauens und wendet euch mit Grauen ab? Ich freue mich auf jeden Fall auf eure Kommentare.

  • Fotografie: Lieblingsmotive #2 (Friedhöfe)

    Ich stelle fest, dass es mir gar nicht so leicht fällt, zu entscheiden, welches Motiv als nächstes dran ist – obwohl ich ja schon eine Liste mit Themen zusammengeschrieben habe. Eine Schwierigkeit ist es natürlich immer, dass ich den Großteil meiner Bilder ungeordnet (ohne Tags) auf meinem Laptop habe – so wie ich sie von der SD-Karte rüberkopiert habe. Das macht die Suche nach passenden Bildern zum Thema der Woche ziemlich zeitaufwändig…

    Vielleicht ist auch deswegen die Wahl heute auf Friedhöfe gefallen; denn da gibt es tatsächlich schon einen Ordner (mit Unterordnern und Best-ofs), weil ich vorletztes Jahr meiner Schwester ein Fotobuch zu diesem Thema gestaltet habe.

    Und was fotografiere ich gerne auf Friedhöfen?

    Nun, zuerst mal Wege und Gebäude (inkl. Gruften)

    …, dann natürlich Gräber und Kreuze

    …, die Engel – in allen möglichen Formennicht zu vergessen…

    …, gerne auch in schwarz-weiß:

    Auch manch anderes Motiv eignet sich für SW-Fotografie:

    Zuletzt wären da noch die Tiere, die ich auf Friedhöfen gerne beobachte:

    Ähnlich wie bei den Brücken, habe ich auch in München noch kaum Fotos auf Friedhöfen gemacht… 😳 Irgendwie seltsam.

    Die Fotos hier stammen aus Halle (Nordfriedhof, Südfriedhof, Gertraudenfriedhof, Gottesacker), London (Highgate Cemetery, Kensal Green Cemetery & einem kleinen Friedhof, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe), Leipzig (Südfriedhof) und Prag (Alter Jüdischer Friedhof).

    Ich liebe die Ruhe auf Friedhöfen, das Zusammenspiel von Natur und Grabsteinen, von Licht und Schatten, das Bewusstwerden von Vergangenheit und Vergänglichkeit.

    Wie steht ihr zu Friedhöfen? Seid ihr eher fasziniert, oder findet ihr sie gruselig? Ein Ort der inneren Ruhe oder ein Ort der Trauer und Angst (vor dem Tod)?

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs: Winter Wonderland auf dem Brocken

    Bin zurück in München und es regnet… 😥 Darum hole ich mir das Winter Wonderland vom 6. Januar auf dem Brocken einfach hier auf den Blog. Fühlt sich eher nach einem schönen Traum an heute, den ich gerne mit euch teilen möchte.

    Wir sind von Drei-Annen-Hohne aus mit der Brockenbahn (Harzer Schmalspurbahn) auf den Brocken gefahren, weil wir zum Wandern im Winter nicht die richtige Kleidung (dabei) hatten. Das ist zwar ein durchaus kostspieliges Vergnügen, aber die Betonung liegt ganz deutlich auf Vergnügen, denn mit so einem alten, von einer Dampflok gezogenen Zug zu fahren, war schon ein Erlebnis! Man konnte sich sogar auf Außenplattformen stellen, und da haben wir uns für die Hinfahrt den letzten Wagen ausgesucht – und zwischen Drei-Annen-Hohne und Schierke (der letzten Station vor dem Brocken) konnte ich dann auch von der Plattform aus Bilder machen. Welch eine Freude! 🙂

    Ab Schierke war dann der Zug ziemlich vollgepackt, und auch die Plattform voll besetzt. So musste ich mal ganz ohne Kamera in der Hand die Aussicht genießen – mein Freund kann bestätigen, dass ich meine Begeisterung über von Schnee und Eis/Reif förmlich „versteinerte“ Bäume und Sträucher kaum für mich behalten konnte. Wahrlich eine Reise durchs Winter Wonderland!

    Nach der Ankunft oben strebten wir nicht mit den Massen Richtung höchster Punkt, sondern begaben uns direkt auf den Brocken-Rundweg – auch wenn uns die Beschilderung hier nicht behilflich war.

    Ihr seht: Es war kalt und windig; und so war der Schnee auch auf den Seiten dieses Häuschens angefroren – und hat mir so mein Lieblingsfoto beschert:

    Zu Beginn hatten wir noch ein wenig Sonne, die jedoch bald hinter Wolken verschwinden sollte.

    Interessanterweise begegneten uns wirklich nur wenige andere Menschen, was uns doch sehr verwunderte, hatten wir doch sowohl auf den Wanderwegen, die auf den Berg führen, als auch im Zug sehr, sehr viele Menschen gesehen. Aber umso besser für uns!

    Ich fühlte mich, ehrlich gesagt, stellenweise etwas überfordert damit, aus dieser Masse an „verzauberten“ Bäumen und Sträuchern Motive auszuwählen, zumal ich auch zunehmend kalte Finger bekam. Hier noch eine kleine Auswahl (mit wechselnden Lichtverhältnissen):

    Als wir uns dann doch mal zum höchsten Punkt des Brockens wagten, sahen wir, wo die ganzen Menschen abgeblieben waren.

    Erstaunlicherweise waren sehr viele recht große Gruppen unterwegs; offenbar ist der 6. Januar, der in Sachsen-Anhalt ein Feiertag ist, ein Tag, an dem viele gerne in Gemeinschaft etwas unternehmen. Wir haben uns dann dort nicht sehr lange aufgehalten, sind nur einmal im Kreis um den Felsbrocken in der Mitte gelaufen, um zu sehen, wie weit diverse Orte von dort weg lagen. Fun Fact: Eigentlich wäre ich an diesem Tag in London gewesen, wenn Omikron nicht wäre…

    Wir hatten dann noch etwas Zeit bis zur Rückfahrt, sind also noch einmal einen Teil des Rundweges in die andere Richtung gegangen, um den Massen wieder zu entkommen. Operation gelungen:

    Nun noch ein paar Detailaufnahmen:

    Und dann ging es wieder hinab – diesmal setzten wir uns in den ersten Wagen. Leider wollten sehr viele auf die Plattform, bzw. stiegen extra so spät zu, dass sie gleich dort bleiben konnten… Ich habe immerhin das Ankoppeln der Lok beobachten können und war auf der Fahrt noch einmal kurz draußen.

    Was für ein traumhafter Tag! ❤

  • Fotografie: Lieblingsmotive #1

    Willkommen zu meiner neuen wöchentlichen Fotoreihe für das Jahr 2022! 🙂

    Ich werde hier meine Lieblingsmotive mit euch teilen. Das klingt zunächst so, als ob das nicht viel anders wäre als Lieblingsorte – denn der Mount Rainier zum Beispiel ist ja sowohl ein Ort, als auch ein Motiv. Aber mir geht es hier nicht um ein Motiv an einem speziellen Ort, wie beispielsweise die Berliner Brücke in Halle (Saale) (2021 Lieblingsort #1), sondern um ein Motiv, das mir an verschiedenen Orten begegnet und das ich dann unbedingt fotografieren muss. Und weil wir gerade bei der Berliner Brücke sind, fangen wir doch das Jahr 2022 auch gleich mit dem Motiv BRÜCKE an.

    Wenn mein Freund und ich zusammen auf der Autobahn unterwegs sind, spielen wir manchmal „Wer sieht als erstes eine Brücke und ruft dann ‚Brücke!‘?“ Denn es passiert quasi auf fast jeder längeren Autofahrt, dass ich angesichts einer Brücke – und sei es eben nur eine normale Autobahnbrücke – ins Schwärmen gerate. Oft ärgere ich mich dann, dass ich gerade am Steuer sitze und kein Foto machen kann, aber seien wir ehrlich: Ich schaffe es trotzdem, genügend Brücken zu fotografieren… 😉

    Da wären z. B. bekannte Brücken in Großstädten

    … auch gerne bei Sonnenuntergang oder bei Nacht:

    In Halle habe ich eine ganze Reihe von Brücken fotografiert:

    Interessanterweise habe ich München bisher eher weniger Brücken fotografiert, da habe ich noch Nachholbedarf. Das letzte Bild zeigt auch gar keine richtige Brücke…

    Natürlich fotografiere ich auch gerne Brücken in Parks und in der Natur:

    Und nicht immer ist die Brücke ganz im Bild, ich konzentriere mich auch gerne auf Details:

    Und manchmal scheint mir schwarz-weiß die richtige Wahl:

    Zuletzt noch ein paar Brücken, die etwas Besonderes für mich haben, aber in keine der vorherigen Kategorien so richtig reinfallen (Deception Pass Bridge, WA; eine Brücke an der Küste von Oregon; Schlossbrücke Moritzburg, Sachsen; Ziemestalbrücke, Thüringen; Astoria-Megler Bridge, OR/WA):

    Puh, da ist der erste Beitrag gleich wieder richtig lang geworden… 😳 Ich hoffe, euch gefällt dieses Motiv – ich freue mich über Rückmeldung! Vielleicht habt ihr ja auch ein Lieblingsbild?

  • Im Jahr 2021 habe ich zwischen 10.000 und 15.000 Fotos geschossen. Kein Wunder also, dass es mir etwas schwer gefallen ist, die 12 besten Fotos (pro Monat jeweils ein bestes) herauszusuchen. Also habe ich mir wieder etwas einfallen lassen, wie ich das Ganze noch etwas ausweiten kann und noch mehr Fotos zeigen kann. Trotzdem zunächst eine Zusammenstellung von 12 Bildern aus 12 Monaten, die allerdings nicht zwangsweise DIE BESTEN sind.

    Ich finde, ich habe mich in dem nun vergangenen Jahr in doch einige Richtungen weiterentwickelt und einiges Neues ausprobiert. Deswegen möchte ich einige Kategorien vorstellen, die mein Fotografieren verändert haben.

    1. Der Mond: Im Oktober 2020 hat mir ein hier mitlesender Bekannter den alles verändernden Tipp gegeben, wie ich den Mond nachts auch so fotografieren kann, dass man auch die Oberfläche sieht (Tausend Dank!!! ❤ ). Das habe ich dann tatsächlich erst im Februar das erste Mal einigermaßen erfolgreich geschafft…

    … und seitdem lasse ich kaum eine Gelegenheit aus, den Mond in allen möglichen Formen, Farben und in unterschiedlicher Umgebung zu fotografieren.

    Doch manchmal lasse ich ihn immer noch einfach hell scheinen…

    2. Auf Augenhöhe: Ich weiß nicht, woher der Wandel kam, aber ich begebe mich inzwischen immer häufiger auf Augenhöhe, z. B. um Tiere, Blumen und Pilze in Bodennähe zu fotografieren, aber auch bei Bildern von Spiegelungen in Pfützen. Letzteres habe ich tatsächlich noch relativ selten getan, bin inzwischen nach Regen aber immer auf Suche nach passenden Objekten.

    3. Portraitfotografie: Der Stepnwolf muss ja gezwungermaßen immer mal als Objekt herhalten, aber das sind dann immer spontane Aktionen. Im Sommer 2021 aber habe ich das erste Mal ein Fotoshooting gemacht, und zwar mit Adoring Audience. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht – und wir waren auch beide mit den Ergebnissen sehr zufrieden. 🙂

    4. Längere Belichtungszeit und bewusste Unschärfe: Hier bin ich noch gar nicht zufrieden, probiere es auch zu selten, aber die ersten Schritte habe ich 2021 gemacht.

    5. Studiofotografie: Die Physalis in ihren verschiedenen Stadien hatte es mir angetan – und auf die Bilder aus dem „Home-Studio“ bin ich ziemlich stolz. Die anderen beiden Versuche sind jetzt noch nicht so toll, aber ich will definitiv auch mehr in dieser Richtung arbeiten.

    Ich muss sagen, mit dem Foto-Jahr 2021 bin ich durchaus zufrieden. 🙂

  • Nun habe ich euch das ganze Jahr 2021 meine Lieblingsorte vorgestellt, wobei die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Zum Beispiel hätte ich mir mehr Architektur gewünscht, und manchmal hatte ich einfach keine eigenen Fotos, weil Dias von früher noch nicht digitalisiert sind.

    Ich hoffe, ihr fühltet euch mitgenommen auf meine Jahresreise zu fernen und nahen Orten, die einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, in mich zu gehen und zu erforschen, wo ich ein Stück meines Herzens verloren habe – wenn man so will. Dass daraus eine Mischung aus Orten, die ich regelmäßig aufsuche oder schon mehrfach besucht habe, und solchen, bei denen es vermutlich bei diesem einen Mal bleiben wird, entstanden ist, finde ich im Nachhinein sehr schön, denn ich wusste tatsächlich zu Beginn des Jahres nicht genau, wohin mich die Reise führen würde.

    Ich hatte den Eindruck, dass das Interesse meiner Leser*innen im Laufe des Jahres etwas abgenommen hatte – woran das lag, weiß ich nicht… Dafür wurde die Reihe in einem Foto-Podcast besprochen, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe. Danke auch allen regelmäßigen Leser*innen, die mir ein Like oder einen Kommentar dagelassen haben. Ich schätze das wirklich sehr. ❤

    Folgende Länder – in zufälliger Reihenfolge – beherbergen meine (bisherigen) Lieblingsorte: Deutschland, Österreich, Tschechien, Großbritannien, Frankreich, Norwegen, Griechenland, USA und Kanada. Hier seht ihr nochmal #1-#50 (#51 passt nicht so ganz in die Reihe, sondern ist sozusagen ein sehr persönlicher Bonus-Ort) auf einen Blick, wenn auch in schlechter Qualität – alles, was besser gewesen wäre, hat sich nicht hochladen lassen.

    Darunter befinden sich u. a. Städte, Brücken, Theater, Naturwunder, Parks, das Meer, Seen, Flüsse, Berge, Schlösser und Burgen. Diese Vielfalt an Objekten brachte mich auch auf die Idee für meine wöchentliche Fotoreihe 2022: Dort werdet ihr jede Woche eines meiner Lieblingsmotive sehen, also zum Beispiel das Motiv „Berg“ in verschiedenen Variationen. Ja, ich habe tatsächlich genügend Motive zusammengesammelt – ich fotografiere ja wirklich fast alles. 😉

    Ich hoffe, ihr werdet auch da wieder vorbeischauen. Das würde mich wirklich sehr freuen! ❤ 🙂