• Roadtrip 2024: Northern California #1: Trinidad, Eureka, Mendocino

    Drei Orte im Norden Kaliforniens haben bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen: In Trinidad haben wir Station gemacht, weil mir die Trindad Eatery von einer im weitesten Sinne Kollegin (Lehrerin, die ich schon mal auf einer Fortbildung als Dozentin erlebt habe, und die ich ansonsten über Twitter/X kenne) empfohlen worden war.

    Ich sag mal so: Es hat sich wirklich gelohnt, dafür in dem Örtchen Station zu machen.

    Aber Trinidad hat auch sonst einiges zu bieten – hübsche Holzhäuser, z. B., bis hin zur Kirche.

    Und nicht alle Autos waren eine „Shitbox“. 😉 Aber zum Thema Auto kommen wir nochmal in Eureka zurück.

    Und dann diese wunderhübsche Bucht!

    Beim Weiterfahren haben wir noch kurz an Luffenholtz Beach angehalten – der war mit seinen vielen boulders einfach ZU fotogen…

    Weiter ging es in Richtung Eureka, wo ich im Vorfeld Fotos von diesem Haus gesehen hatte:

    Doch bevor wir da bei unserem Abendspaziergang nach dem Einchecken in unserem Hotel landeten, kamen wir an einem kleinen Oldtimer-Treffen vorbei – DAS waren richtig tolle, richtig alte Autos! 😮 ❤

    Der Porsche war gegenüber den anderen Autos schon fast ein Neuwagen…

    Der Fahrer des nächsten Autos – einem Auburn 851 Boattail Speedster (Laut Wikipedia 1935-36 hergestellt!) – entschuldigte sich bei uns, dass sein Auto nicht so blitzblank poliert war wie die anderen Autos; er hatte es nämlich selbst einige hundert Meilen hergefahren! Das ist schon extrem cool, wenn ein fast 90-jähriges Auto über amerikanische Highways fährt!

    Ich finde ja immer die Details besonders spannend…

    Mir fällt übrigens erst jetzt auf, dass die alle ein ‚Pebble Beach‘-„Nummernschild“ tragen – den Namen könnt ihr euch schon mal merken, der wird auch nochmal im Bezug auf Autos eine Rolle spielen.

    Auch ansonsten ist Eureka durchaus ein ansehnliches Städtchen.

    Irgendwie passend zu den alten Häusern diese alte Parkuhr:

    Neben all den hübschen Holzhäusern gibt es aber auch Urban Art.

    Das große mural (Wandgemälde) oben – mit den Ausschnitten oben rechts und hier drunter – heißt ‚Electric City‘ und ist von Dan Kitchener. Leider mussten mal wieder weiße Lieferwagen davor stehen.

    Definitiv eins der eindrucksvollsten Wandgemälde, das ich gesehen habe.

    Ach ja, und alle Cineasten wissen bestimmt, warum ich diese Tür fotografiert habe.

    Nach Eureka sind wir ja noch einmal durch Redwood-Wälder gefahren und gegangen – und dann ging es weiter an der Küste entlang. Wir hatten noch keine Unterkunft, die ich dann noch im fahrenden Auto 45 Minuten vor dem letzten Check-in gebucht habe. Und was soll ich sagen: Agate Cove Inn in Mendocino war die allerschönste Unterkunft, die wir auf diesem Trip hatten (inklusive „Whirlpool“-Badewanne) – und das für einen Spottpreis! ❤ Sollten wir nochmal in die Region kommen, bleiben wir auf jeden Fall ein paar Tage dort, das ist schon beschlossene Sache. Zumal wohl auch schon Alanis Morissette dort genächtig hat. 😎

    Wir kamen mitten im Nebel an, aber – SPOILER – am nächsten Morgen war die Aussicht dann wunderbar.

    Die Bucht gleich unterhalb von Agate Cove Inn

    Aber erstmal liefen wir zum Abendessen in das Zentrum hinein.

    Wir haben dann auch ein sehr hübsches Restaurant gefunden, wo wir im Außenbereich leckeres Essen verspeist haben – ich hab mich sogar mal an Muscheln gewagt.

    Dann ging es im Dunkeln zurück – wir waren mal wieder die einzigen, die zu Fuß die Straße (natürlich ohne Fußweg) entlang gelaufen sind. Es war übrigens deutlich dunkler als auf diesen Bildern, die ich im Nachmodus meines Google Pixel 8 aufgenommen habe.

    Noch ein letzter Blick auf die Bucht.

    Es war eigentlich stockdunkel! Der Nachtmodus ist schon echt cool…

    Am nächsten Morgen sah es, wie gesagt, dann ganz anders aus.

    Wir bekamen ein fantastisches Frühstück zubereitet (mit extra Koch) und hatten dabei diesen Ausblick:

    Foto von Der Stepnwolf

    So kann man den Tag schon beginnen, oder?! 🙂

    Ja, wir haben unser Herz schon ein wenig an Mendocino verloren…

    Dann sind wir noch zu Mendocino Headlands State Park gefahren und sind dort noch eine Weile herumgelaufen – wie schön!!!

    Mit Pfützen…

    – ganz besonderer Art! 😮 ❤ Hier habe ich gefühlt eine Stunde verbracht und nur in die Pfützen geschaut.

    Was für ein wundervoller Ort! Übrigens spielt der frisch angelaufene Film THE ROSES (Die Rosenschlacht) von Jay Roach mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch in Mendocino, und man sieht anfangs genau den Headlands State Park aus der Vogelperspektive. War das eine Wiedersehensfreude gestern Abend! ❤ 🙂

    Wenn wir in die USA ziehen müssten (und viel Geld hätten), würden wir uns wohl entweder an der Küste von Oregon oder an der Nordküste von Kalifornien niederlassen (naja, oder in San Francisco 😉 ).

  • Sabbatical: A Puddle A Day #28

    Diese Wandmalerei unter der Brudermühlbrücke ist von Sandra Albrecht, alias „der kreisende pfeil„. Ich füge euch mal unter dem Pfützenfoto die Gesamtansicht von vorne bei.

    Und nun leider ohne Pfütze…

  • Sabbatical: A Puddle A Day #27

    Gestern Abend waren wir im Gloria Filmpalast, um DAS KANU DES MANITU (sehr unterhaltsam) anzusehen, und sind vorher ein Stück an der Isar entlang gelaufen. Dabei habe ich unter der Brudermühlbrücke dieses Pfützenfoto machen können.

    Als Zugabe gibt es noch die ganze Wandmalerei:

  • Sabbatical: A Puddle A Day #26

    Dadurch, dass ich ja von unserem Roadtrip durch Polen 2023 tatsächlich nur Beiträge zu Wrocław (die Zwerge, bei Nacht und bei Tag) im Nachhinein geschrieben habe, kann ich euch ja ein Pfützenfoto aus Gdansk/Danzig zeigen.

  • Sabbatical: A Puddle A Day #25

    Dieses Pfützenfoto mit einem etwas ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Hackerbrücke hat auf Twitter/X nicht so viel Feedback erhalten – mir gefällt es aber! 🙂 Ich mag den Kontrast zwischen den geraden Linien im Vordergrund und den geschwungenen im Hintergrund.

  • Roadtrip 2024: Redwoods

    Vorbemerkung: Die meisten der Fotos sind nicht nachbearbeitete jpegs. Ich denke, die wenigen mit Snapseed bearbeiteten (in der Regel solche, die ich auf Social Media geteilt habe) Bilder werdet ihr als solche erkennen.

    Als wir Oregon verlassen hatten, ging es Richtung Redwood National Park und State Parks.

    Das Coole an den Redwoods ist ja, dass wir tatsächlich drei Tage diese Giganten bewundern konnten, weil es neben den ohnehin schon lang gezogenen Redwood National Park und State Parks, die auf der folgenden Karte zu sehen sind, weiter im Süden (südlich von Eureka) dann auch noch den Humboldt Redwoods State Park gibt. Es waren drei Tage voller Staunen… 😮 ❤ Ich fasse die drei Tage zusammen, auch wenn dazwischen noch Eureka lag, wo ich auch einige Fotos gemacht habe.

    Und so fuhren wir also am Nachmittag in den Jedediah Smith Redwoods State Park hinein… Hier ging es stellenweise nur auf Schotterpisten voran.

    Und wir sahen unseren zweiten Tesla Cybertruck – er kam uns hier noch mehr fehl am Platz vor als in Seattle.

    Dann also unsere erste kleine Wanderung zwischen diesen Giganten hindurch, deren gigantische Ausmaße man wirklich ganz schwer fotografisch festhalten kann, ganz zu schweigen von dem Effekt, den diese Bäume auf uns hatten.

    Schnell habe ich festgestellt, dass sich das Google Pixel 8 hier besser eignete als meine Panasonic Lumix, die Bäume gut in Szene zu setzen (v.a. wegen der Weitwinkelfunktion). Hier mal zum Vergleich (links Lumix, rechts Pixel):

    Es folgen ein paar Fotos, die die Dimensionen noch deutlicher machen. Ich weise allerdings schon mal darauf hin, dass das noch nicht die größten Wurzeln waren, die wir gesehen haben… 😮

    Links das Foto, das ich gemacht habe, rechts das, das der Stepnwolf gemacht – mit mir zwischen den Bäumen. Es war wirklich atemberaubend!

    Vielleicht gibt auch dieses Video einen Einblick in die Größe der Redwoods.

    Bei diesem Wanderpfad hatte leider der Stepnwolf einen kleinen Unfall…

    Das folgende Foto war das letzte Foto vor dem Unfall:

    Ihr seht das Gitter, auf dem der Stepnwolf steht? Vom Betrachter aus gesehen, war rechts vom Stepnwolf (verdeckt durch den Strauch) eine Stufe, die er aber bei einer seitlichen Bewegung nicht gesehen hat und deswegen auf das Gitter gestürzt ist und sich das Knie ziemlich heftig aufgeschürft hat. Mein Reise-Erste-Hilfe-Täschchen hatte ich dummerweise im Auto gelassen, aber direkt vor Ort hat uns dann ein Paar geholfen. Am Auto zurück habe ich dann die Wunde desinfiziert und ihn verbunden, und auch die nächsten Tage habe ich ihn weiter verarzt. Zwischenzeitlich hatte ich leichte Panikzustände, ob wir nicht doch in die Notaufnahme hätten gehen sollen, aber es hat sich alles gut entwickelt, und heute sieht man kaum noch etwas.

    Diese Verletzung hat an diesem Tag unsere Wanderungen recht abrupt abgebrochen und am nächsten Tag habe ich dann eine meiner wohl schönsten Wanderungen alleine gemacht – und zwar wirklich so gut wie komplett alleine (ich habe nur zweimal weitere Menschen getroffen) in einem Redwood Wald, der in Nebel gehüllt war. Die meiste Zeit war nicht mal ein Vogel zu hören – wie hier auf diesem Video.

    Es waren magische Momente, ich fühlte mich wie in einer anderen, aber irgendwie auch meiner eigenen Welt – ein ganzer Wald aus Redwoods und anderen Bäumen nur für mich. Diese Wanderung wird mir für ewig ins Gedächtnis gebrannt sein. ❤

    Deswegen bekommt hier auch jedes Foto seinen eigenen Platz.

    Pansonic Lumix DC-FZ10002

    Google Pixel 8 – wie alle folgenden Bilder

    Und hier nun mein absolutes Lieblingsfoto – nicht nur von diesem Tag, sondern wohl auch eins meiner liebsten Fotos EVER (und es war keine Pfütze involviert!).

    Mit dem Weitwinkel-Modus meines Pixels geschossen, beschnitten und bearbeitet mit Snapseed.

    Am nächsten Tag – inzwischen im Humboldt Redwoods State Park angelangt – hat sich der Stepnwolf wieder zugetraut, das Auto zu verlassen und ein bisschen mitzuwandern (keine großen Touren).

    Und da wir in den USA waren (das Land der Superlative 😉 ), galt:

    Blicke nach oben:

    Schaut euch DIESE Wurzel 😮 an:

    Blicke von innen nach außen.

    Doch irgendwann hieß es Abschiednehmen… Und so fuhren wir wieder der Küste entgegen, aber vorher genossen wir noch die Fahrt durch den Wald.

  • Sabbatical: A Puddle A Day #24

    Ich liebe Glücksfälle beim Fotografieren – wie diese Taube, die dem Foto hier noch das gewisse Etwas gibt.

  • Sabbatical: Portfolios „München in Pfützen 2025“ angelegt

    Liebe Leser*innen,

    um meinen Blog noch etwas professioneller in Richtung meines „München in Pfützen“-Vorhaben zu gestalten, habe ich mal zwei Seiten mit entsprechenden Portfolios eingerichtet. Hier gibt es erst einmal eine relativ kleine Auswahl (ja, ich habe mich etwas zurückgehalten!) an Pfützenfotos, die ich bisher in diesem Jahr in München geschossen habe. Ich habe mich im Wesentlichen (mit wenigen Ausnahmen) auf Fotos von potentiell wiedererkennbaren Orten beschränkt.

    Schaut doch gerne mal rein und lasst dann hier eure Kommentare (geht auf den Seiten nicht, dort könnt ihr nur liken) da, wenn ihr wollt! 🙂

    Eure Pfützenjägerin ❤

  • Sabbatical: A Puddle A Day #23

    Da wir heute noch ins Kino gehen werden, hier ein Pfützenfoto vom Cinema aus dem Archiv.

  • Sabbatical: A Puddle A Day #22

    Die Kurt-Haertel-Passage (DER Weg, wenn man von der Hackerbrücke zur Theresienwiese will) eignet sich auch immer wieder für Pfützenreflexionen, wenn sie auch ein wenig betonlastig und grau ist…