Nach der 13km-langen Wanderung auf dem Fairyland Trail, haben wir es uns nicht nehmen lassen und haben noch an fast jedem Viewpoint mit dem Auto Halt gemacht. Irgendwann hat dann aber unsere Aufnahmefähigkeit ihr Limit erreicht – wie viel Schönheit erträgt ein Mensch eigentlich pro Tag? 😉
Ich versuche mal, mich auf ein Foto pro Aussichtspunkt zu beschränken.
Rainbow Point (fast hätte es auch einen Regenbogen geben können, ein paar dunkle Wolken waren schon da):
Black Birch Canyon (hier schon mehr dunkle Wolken!):
Ponderosa Point:
Agua Canyon:
Natural Bridge (eigentlich ein Arch, keine Bridge, heißt aber trotzdem so):
Das Bild von Farview Point ist nicht besonders gut geworden (da habe ich tatsächlich nur ein einziges Foto gemacht – langsam setzte dann doch ein bisschen Übersättigung ein…), deswegen gleich Inspiration Point:
Somit verabschiede ich mich aus dem Bryce Canyon – next stop: Arches National Park! 🙂
An alle, die mir (vor allem) wegen meiner Reviews folgen: harret aus! Es kommen auch wieder Zeiten, in denen ich euch regelmäßig mit Reviews zu Sneak Previews und ähnlichem versorge. 😉
Für die anderen: Mehr Fotos! 🙂
Gerade war ich eine Runde Spazieren – soll ja ganz gut sein bei Erkältung – und bin über ein paar schöne Motive gestolpert:
Wie schon berichtet, sind wir ja schon zum Sonnenaufgang am Sunrise Point gewesen. Nach einem Frühstück (Cereal with milk) machten wir uns auf zu unserem – wie wir dachten – ersten Wanderweg. Vor 25 Jahren hatten mein Bruder und ich meines Wissens nur Zeit für den Navajo Trail (1,3 Meilen). Bei dieser Reise wollte ich mehr sehen – und auch etwas anderes. Also hatte ich den Fairyland Trail ausgesucht. Wir wussten anfangs noch nicht genau, wie weit wir wandern würden, da dieser Trail zu den „Strenuous Hikes‟ gezählt wurde, also war das erste Zwischenziel erst einmal die Tower Bridge.
Quelle: usa-ti.com
Hier also ein paar Eindrücke vom ersten Abschnitt:
Es ist unbeschreiblich, welche Ansichten und Aussichten jeweils hinter der nächsten Kurve auf uns „lauerten‟! Zudem hatten wir während der ersten 90 Minuten das Gefühl, dass das alles nur zu unserem „benefit‟ da hingestellt worden war. Es begegnete uns nämlich so lange keine Menschenseele! Da konnte man direkt nachempfinden, wie es den Pionieren ergangen sein musste, die dieses Naturwunder zuerst entdeckten. Erst später kamen uns vereinzelte Wanderer entgegen, insgesamt jedoch wohl nicht mehr als zehn, sodass dies das intimste Nationalpark-Erlebnis für uns war. So ging es also bis zum Fairyland Point weiter; denn wir konnten uns an dieser zauberhaft schönen Landschaft nicht satt sehen!
Fairyland Point belohnte uns mit weiteren Aussichten mit Wow-Effekt (in den Himmel über Utah habe ich mich ohnehin verliebt):
Am Ende des Fairyland Trails angekommen, stellten wir fest, dass es an dieser Stelle keinen Shuttle-Service gab. Unser Auto stand ja am Sunrise Point. Also beschlossen wir, auch noch den letzten Abschnitt (einen Teil des Rim Trails) zu bewältigen, auch wenn wir eventuell auf der Hälfte dann doch eine Bushaltestelle hätten finden können. Ich gebe zu, bei den weiteren Steigungen, die es da zum Teil doch auch noch gab, war ich dann schon relativ langsam – immerhin war dann die gesamte Strecke mindestens 8 Meilen (fast 13 km) lang – und das im Hochsommer! *schwitz* Den Fotoapparat habe ich für die letzten Meilen im Rucksack verstaut – ich musste dann doch einfach schaun, dass ich es bis zum Auto schaffe…
Ja, der Bryce Canyon ist und bleibt mein Lieblings-Nationalpark im Südwesten der USA – deswegen bekommt ihr noch mindestens drei Einträge. 😉
Zunächst eine kleine Auswahl an Bildern, die meines Erachtens ganz schön die verschiedenen Farben zeigen, die da so auf die Netzhaut einprasseln – sei es zum Beispiel der Kontrast zwischen Himmel und Hoodoos oder auch von Blumen und Hoodoos.
All diese Bilder entstanden auf dem Fairyland Trail (plus Rim Trail), einem 8 Meilen langem Rundweg ab Sunrise Point. Mehr dazu im nächsten Beitrag!
Oft stehen die Hoodoos (so heißen diese „Felstürmchen“, die mich immer an meine Strandurlaube meiner Kindheit erinnern) ja in Gruppen zusammen, wie ihr schon bei den Sonnenaufgangsbildern sehen konntet. Aber die Erosion hat auch freistehende Formationen hervorgebracht, die es mir auch sehr angetan haben.
Hier bezieht sich der Begriff stand-alone eher auf den Baum – fast unglaublich, dass ein Baum auf so einem Felsen überleben kann:
Und zuletzt noch ein Rätsel: Welchem Bauwerk in London sieht folgende Formation ähnlich?
Ich muss mir jetzt einfach mal Zeit nehmen und euch ein paar weitere Fotos aus meinem USA-Urlaub präsentieren. Sonst vergesst ihr mich am Ende noch! 😮 Es macht mich richtiggehend unglücklich, dass ich so wenig Zeit zum Bloggen finde. 😥 Es gäbe noch so vieles Schönes zu berichten, zu besprechen, mit euch zu teilen… Aber ein (schulischer) Termin hetzt den anderen, die zu erledigenden Korrekturen stapeln sich und dann will ich ja auch noch singen! Da geht es noch am ehesten, dass ich ein paar Fotos auswähle und damit hoffentlich sowohl mich als auch euch ein bisschen zum Träumen bringe.
Die Singende Lehrerin ist ja normalerweise nicht freiwillig schon zu Sonnenaufgang (zumal im Sommer) wach. Durch die Zeitverschiebung haben wir es aber – solange wir im Westen waren – geschafft, in einem anderen Tagesrhythmus zu bleiben, sodass wir nach dem Sonnenaufgang im Zion NP uns auch den im Bryce Canyon gönnten.
Was ich vielfach (bei den drei Sonnenaufgängen) beobachtet habe: die meisten Leute schauen Richtung Sonne dabei – für mich als Laienfotografin ist das weniger interessant, da müsste man wohl mehr Ahnung haben, wie man das belichtet und evtl. auch ein Stativ dabei haben. Na gut, aber ein Bild habe ich trotzdem von der hinter den Felsen aufgehenden Sonne:
Noch könnt ihr nur erahnen, welche Schönheit sich in diesem farbenfrohen „Sandkasten Gottes“ (so nenne ich den Park seit meiner ersten Reise dorthin vor 25 Jahren) verbirgt. Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich, der schon etwas beeindruckender sein sollte:
Hier noch ein paar weitere Impressionen (immer zuerst die „Totale“ und dann ein Ausschnitt):
Lust auf mehr? 🙂 Dann bleibt mir treu – auch wenn ich euch z. Zt. nicht täglich Neues bieten kann!
Während am Samstag ein wunderschöner sonniger Herbsttag die Menschen massenhaft in die Parks zog (mich in den Regent’s Park und auf den Primrose Hill), wartete der Sonntag mit dem angeblich klassischen Londoner Nebel auf (bei Fulham Palace). Beides war äußerst reizvoll! Am Montag gab es dann eine Mischung – leicht bedeckter Himmel im Holland Park.
Zunächst also der Sonnentag:
Fußballspielen im Regent’s Park – es gab mindestens zehn Fußballmannschaften, die sich auf den Park verteilten.Wer mag bei solch blauem Himmel über dem Regent’s Park noch über das Wetter in London schimpfen?
Am Fuße von Primrose Hill
Dieser Baum war noch fast komplett grün.
Der Blick von Primrose Hill
Natur und Architektur
Ich mag Nebel:
Und hier der direkte Vergleich zwischen der Themse im Nebel und nachdem sich der Nebel weitgehend verzogen hatte:
Im Holland Park:
Ein paar weitere Impressionen, auch aus dem japanischen Fukushima Garden:
So viele Eichhörnchen wie in London habe ich noch nie gesehen – in diesem Park alleine habe ich bestimmt mindestens 20 gesehen.
Ich war im Rahmen meines London-Theater-Trips in drei Parks: Regent’s Park/Primrose Hill, Bishop’s Park (bei Fulham Palace) und Holland Park. Dort habe ich wunderbare Herbstfarben einfangen können, von denen ich euch zunächst die Nahaufnahmen zeigen möchte.
Bishop’s ParkBishop’s ParkHolland ParkBishop’s Park
Es ist schon richtig, dass „alarmed“ auch „protected by an alarm“ heißen kann – trotzdem hatte ich bei diesen Schildern in London (hier: Fulham Palace) immer eine andere Assoziation – zumal die Tür ja durchaus angesichts des Tippfehlers beunruhigt sein könnte… 😀