Wir haben heute im Snæfellsjökull-Nationalpark eine tolle Wanderung durch ein Lava-Feld gemacht, mehrere Leuchttürme besucht und Wellen an beeindruckenden Felsen brechen gesehen, aber nichts hat uns so sehr beglückt wie der Moment, als dieser Polarfuchs an uns vorbei lief. Er war kurzfristig wirklich nur zwei Meter weg von uns!!! ❤ 🙂 ❤
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Ja, ich weiß, alle machen das „klassische Foto“ vom Kirkjufell mit dem Kirkjufellsfoss im Vordergrund (hab ich auch 😉 ), aber ihr bekommt natürlich den Kirkjufell in Pfütze. 😎 😀
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Heute war das Wetter richtig ungemütlich: sehr windig und immer wieder auch regnerisch. So war unser Abstecher zum Rauðisandur (Red Sand Beach) eher etwas enttäuschend, weil das Meer viel zu wild war, um die Farben, die wir im Vorfeld auf Bildern gesehen hatten, zu erleben. Außerdem war es sooo windig, dass wir es eh nur wenige Minuten draußen ausgehalten haben, um dann z. B. von der schwarzen Kirche (Saurbæjarkirkja) Fotos zu machen. Und von der Schotterpiste aus, die sich in engen Serpentinen an schwindelerregenden Steilhängen hinunterwand, konnten wir auch von oben schlecht Bilder machen – es war einfach zu gefährlich (für unser Empfinden).
Dafür gab es aber auf dem Weg dorthin (am Patreksfjörður) das Wrack des ältesten Stahlschiffs Islands, Garðar BA 64, 1912 in Norwegen erbaut, seit 1981 zerfällt es im Patreksfjörður.

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Letzte Nacht hatte es geschneit. Wir dummen Touris dachten, „Hey, lass uns auf den Aussichtspunkt auf dem Bolafjall fahren, wir haben ja 4×4 und den SNOW-Modus“. 😎 🙄
Als wir irgendwann feststellten, „Nee, hier sollten wir nicht mehr weiter, lass uns umdrehen, wir sind doch gerade an einer „Abzweigung“ vorbeigekommen“, lernten wir, wenn alle 4 Reifen durchdrehen, geht’s halt auch bei 4×4 nicht weiter. Inzwischen (ich kürze die Geschichte ab) war ein weiteres Auto (mit Deutschen) dazugekommen, die nun auch umdrehen wollten/mussten (kein 4×4).
Also haben sie erst uns geholfen (das Ergebnis seht ihr auf dem Foto), und wir dann ihnen. Währenddessen kam ein weiteres Auto, das ohne Probleme wenden konnte (WTF?!). Da hat der Mann letztlich (erst sah es so aus, als wollten sie nur schnell ein paar Fotos machen und dann wieder fahren) dann auch noch mitgeholfen, sodass wir nach 90 min wieder runterfahren konnten. Puh!
Und so ging es dann runter (Video auf Twitter/X) – das war dann vergleichsweise easy:
Oktober ist jedenfalls für die Westfjorde offenbar schon etwas kritisch, wenn man Schnee und Eis vermeiden möchte. Aber wir hatten heute sooooooooo tolle Aus- und Anblicke, es war ein absolut traumhafter Tag, trotz des schwierigen, schweißtreibenden Starts. Und ich muss den Stepnwolf sehr loben – er fährt ja derzeit immer noch, weil ich ständig niesen muss und immer noch nicht richtig fit bin -, er ist super und sicher gefahren. Danke schön!!! ❤
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Heute habe ich mal einen tierischen Beitrag. Diese Robbe lag ganz allein in Djúpavik auf einem Felsen und guckte mich interessiert an. 🙂
Wir haben heute nicht viel gemacht – außer ca. 4 1/2 Stunden reine Fahrtzeit (davon knapp zwei Stunden auf unbefestigten Straßen) und einer kleinen Wanderung durch Sumpf und über ein „Steinfeld“ zu einem Wasserfall. Ich schone mich einfach noch etwas, damit ich bald gesund werde.
Aber eigentlich kann es nur bergauf gehen, nachdem uns heute minutenlang ein Regenbogen beim Fahren begleitet hat…
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Heute war im Grunde genommen der Weg das Ziel, denn die Fahrt von Hólmavik nach Norðurfjörður war sehr abenteuerlich und von ständig wechselnder Landschaft (und Wetter) geprägt. Hier einer von mehreren Regenbogen, die wir auf der Fahrt gesehen haben.

Ansonsten haben wir uns dann heute Nachmittag und Abend etwas Ruhe in unserem Häuschen gegönnt, in der Hoffnung, dass sich das positiv auf meine Erkältung auswirkt. *fingerscrossed*

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Heute hatten wir genau das richtige Timing für den Hvitserkur, ohne es wirklich geplant zu haben (wie so üblich bei uns 😳 😀 ). Wir kamen noch bei Ebbe an und haben dann miterlebt, wie die Flut hereinkam. Kurz vorher konnte ich noch dieses Foto machen (von einer Stelle aus, die sonst niemand zur Kenntnis genommen hat).
Ich habe mir übrigens tatsächlich eine Erkältung eingefangen… 😦 Trotz täglicher Dosis Vitamin C und Zink und nicht viel Innenraum-Kontakt zu Menschen. Ich tippe auf die Fahrt im Bus zum Gletscher (und zurück)… Ich versuche, sie weitgehend zu ignorieren und mit Ibu und Paracetamol in Schach zu halten. Fieber habe ich keins, von daher hoffe ich aufs Beste.
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Wir waren heute bei Selfoss und Dettifoss – beides Wasserfälle des selben Flusses. Und während der zweitere durch seine pure Wucht (es fällt 20 m³ Wasser pro Sekunde 45 m tief bei 100 m Breite) beeindruckt, fanden wir die Vorstufe auch sehr hübsch anzusehen.
Morgen verlassen wir Akureyri endgültig und fahren Richtung Westfjorde. Der letzte Teil (noch 11 Tage) unserer Reise beginnt.
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Ich war heute gut acht Stunden on the road – zurück von Höfn nach Akureyri. So richtig effektiv waren die zwei Wochen, während denen der Stepnwolf im „Global Office“ war, nicht, weil ich fürs Wochenende dazwischen ja zu ihm zurück gefahren bin, und jetzt dann nochmal in die selbe Ecke (bloß noch weiter) gefahren bin. Ich saß einfach wahnsinnig viel Zeit im Auto. Andererseits gibt es natürlich auch immer etwas zu sehen, und der übergroße rote Stuhl (sieht man auf dem Bild nicht) war mir sogar im Dunkeln auf der Hinfahrt nach Höfn aufgefallen, und so konnte ich diesmal einen kleinen Stopp für ein paar Fotos einlegen. Mal ein anderes Motiv… 🙂

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Gletscherwanderung in z. Tl. strömendem Regen – der Härtetest für meine neue Jacke, Hose und die alten Wanderschuhe. Sagen wir mal so: Leider muss ich mir wohl noch besseres Equipment für Neuseeland zulegen – obwohl ich für die Jacke schon einiges hingelegt hatte. Dann hatte ich auch noch die Ersatzklamotten für die fast zweistündige Heimfahrt im Hotelzimmer liegen lassen… 😳 Nur gut, dass das Auto eine Sitzheizung hat. Und mein Hotelzimmer eine wunderbar heiße Dusche…
Ich hatte über GET YOUR GUIDE die „Blue Ice Cave and Glacier Hike“-Tour auf dem Vatnajökull-Gletscher von Arctic Adventures (Skaftafell) gebucht – und habe dafür den Gutschein, den ich von meiner Englisch-Fachschaft geschenkt bekommen hatte, eingelöst. Ein großes Dankeschön nochmal dafür, falls ihr das lest. ❤ 🙂
Die Gletscherwanderung mit dem Guide Daniel aus Portugal war – trotz des verbesserungswürdigen Wetters – super, die Eishöhle ein bisschen underwhelming, weil sehr klein. Da passte unsere 12er-Gruppe so gerade so hinein, ohne dass wir uns groß bewegen konnten. Jeder ließ ein Foto von sich machen, und das war’s dann schon fast. Jede Gruppe hatte 12 Minuten Zeit. Heute war der erste Termin der Wintersaison mit dem Besuch der Höhle, im Sommer wird das nicht angeboten. Entsprechend voll war der Gletscher – es wimmelte nur so von Gruppen verschiedener Anbieter.
So richtig das Event für hammermäßige Fotos war das heute auf jeden Fall nicht – obwohl ich die Kamera im Rucksack mitgeschleppt hatte, konnte ich aus Zeit- und Witterungsgründen nur mit dem Handy fotografieren. Deswegen gibt es heute eine Collage.
Kleiner Disclaimer: Die Leute vor der Höhle beim Bild in der Mitte habe ich rausretuschiert… Morgen geht es zurück nach Akureyri, wo dann der Stepnwolf und ich wieder gemeinsam unterwegs sind.
