• Fotografie: Lieblingsorte #10

    So, nun geht es mal nicht in die Ferne, sondern zu einem Ort, der hier in München zu meinen Lieblingsorten gehört. Ich habe diesen schon einmal bei der Reihe „Foto der Woche“ im November 2020 vorgestellt und mir ein paar Gedanken zum Teilen von Lieblingsorten mit dem Partner gemacht (HIER nachzulesen).

    Heute gibt es nun ein paar Impressionen von meiner Lieblingsstelle im Nymphenburger Schlosspark – und zwar vom Badenburger See, noch genauer von der Baumgruppe zwischen dem See und der Badenburg mit Blick auf den Monopteros – aus verschiedenen Jahreszeiten und aus 15 Jahren.

    Und eine kleine Zugabe mit der Fotografin 😉 :

  • Fotografie: Lieblingsorte #9

    Das Problem an dem heutigen Lieblingsort ist, dass er immer überfüllt ist, und ich deswegen gar keine so tollen Fotos davon habe. Außerdem war ich, seitdem ich meine erste Lumix hatte, nur einmal dort. Mein Traum ist es aber, irgendwann einmal die Karlsbrücke in Prag im Nebel zu erleben, oder zumindest eben mit nur vereinzelten Personen darauf, nicht so:

    Prag 2009 (Klassenfahrt)

    Wobei das ja immer noch vergleichsweise wenig Leute sind… Ich war bisher mindestens viermal in Prag (einmal bei der Abschlussfahrt unserer Referendarszeit, mind. dreimal, wenn nicht öfter, auf Klassenfahrt, da immer im Hochsommer), möchte aber gerne mal in den Faschingsferien oder den Herbstferien dorthin, wenn vielleicht weniger Touristen unterwegs sind. Da der Stepnwolf noch nicht da war, aber gerne mal möchte, lässt sich das vielleicht irgendwann – wenn Corona „besiegt“ ist – einrichten.

    Fußgänger können über die Karlsbrücke von der Altstadt kommend die Moldau überqueren, um auf die Kleinseite zu kommen, auf der die Prager Burg thront.

    Das linke Bild oben zeigt die Blickrichtung Kleinseite (2009); die zwei anderen den Blick Richtung Altstadt.

    Und so ist es nicht nur die Brücke an sich, die ich liebe, sondern auch der Blick von der Brücke aus in beide – eigentlich in alle vier – Richtungen. Ganz besonders schön war 2016 dieser Abendhimmel (die Straßenlampen unten auf der Brücke):

  • Mit dem Fotoapparat unterwegs: Sonnenuntergang und Mondaufgang in München

    Nachdem die letzten Tage auf Twitter Fotos über Fotos vom Mond (kurz vor Vollmond und gestern an Vollmond) kursierten, habe ich mich ganz kurzfristig dazu entschlossen, doch noch loszufahren, um von der Friedenheimer Brücke aus ein paar Fotos zu machen. Zunächst hatte es danach ausgesehen, als würden Wolken den Blick auf den Mond versperren, doch als es dann aufklarte, hab ich mich ganz schnell auf die Socken gemacht. Das hieß leider auch, dass ich nicht nochmal die Tipps eines Bekannten zur Mondfotografie durchgelesen habe… Sind trotzdem ein paar schöne Fotos von der abendlichen Tour dabei.

    Erstmal: Sonnenuntergang

    Dann der Blick gen Osten – jetzt nur nicht den Mondaufgang verpassen!

    Und dann kam er!

    Und dann wurde es schnell wieder so dunkel, dass der Mond ganz hell erstrahlte.

    Bevor es zurück nach Hause ging – noch ein Blick vom Bahnsteig (S-Bahn-Station Hirschgarten).

    Ein letzter Blick auf den Mond und München…

    … und den Himmel über dem Münchner Westen.

  • Fotografie: Lieblingsorte #8

    Es ist ja mein großer Traum, einmal die gesamte U.S. Route 101 am Pazifik entlangzufahren – oder zumindest von seinem nördlichen Ende in Tumwater, WA bis San Francisco (bis Los Angeles muss nicht sein, da ich L.A. nicht besonders mag (ich war vor 31 😮 Jahren schon mal dort).

    Als ich 2016 Teil des U.S. 101 in Oregon (dort genannt: Oregon Coast Highway No. 9) befuhr, wurde dieser Wunsch noch viel stärker – nicht zuletzt, als ich die Strände und Küste dort sah. Ich habe damals auch schon auf meinem Blog von Crescent Beach und Indian Beach geschwärmt. Letzterer hat mich NOCH mehr umgehauen – nicht zuletzt, weil der Himmel so fantastische Linien und Farben präsentierte und das Ganze dann auf dem mit einem leichten Film von Wasser überzogenen Sand reflektiert wurde.

    Dazu kam der Wind, die Geräusche der Wellen, die an die Basaltfelsen brandeten, und das Geschrei der Möwen. Dazu der unverwechselbare Geruch von Meer…

    Irgendwann ging es mir so, dass ich es nicht mehr „ertragen“ habe, länger dort zu bleiben – mein Herz drohte förmlich zu bersten angesichts so viel Schönheit. Ich war hin- und hergerissen zwischen „Ich will hier nie wieder weg“ und „Ich kann nicht noch mehr aufnehmen“. Was dieser Strand in mir an Gefühlen ausgelöst hat, lässt sich wirklich schwer beschreiben. Darum gehört er auf jeden Fall zu meinen Lieblingsorten.

  • Fotografie: Lieblingsorte #7

    Vor ziemlich genau einem Jahr (in den Faschingsferien) war ich das letzte Mal in London. It feels like an eternity. 😥

    London birgt ja für mich viele Lieblingsorte. Aber an einen Ort zieht es mich wie magisch bei jedem Trip: an die Themse, und zwar hauptsächlich vom London Eye (Jubilee Bridge) bis zur Tower Bridge. (Da das ein etwas „größerer Ort“ ist, gibt’s auch ein paar mehr Bilder – ich konnte mich nicht entscheiden!)

    Dabei hat es mir insbesondere das südliche Ufer – die South Bank – angetan, vorbei am National Theatre, an der Tate Modern – dort auf jeden Fall auf die Millennium Bridge gehen – , dann das Globe Theatre… So geht es weiter bis zum Bridge Theatre und zur Tower Bridge. OK, ich schaffe nicht immer auf einmal die ganze Länge, manchmal muss ich auch stückeln. Als ich 2019 zur Shakespeare Excursion in London war, bin ich außerdem das erste Mal im Flussbett der Themse (bei Ebbe) gelaufen und habe nach Relikten (Tonpfeifen) aus der Shakespeare-Zeit gesucht. Man nennt das Mudlarking. Die Themse mit ihren Ufern, an denen sich alte Gebäude mit modernen Glas-Hochhäusern vermischen ist am Tag schön und bei Nacht spektakulär. Unter anderem habe ich für euch einen Regenbogen (eigentlich war es sogar ein Doppelregenbogen) und den Vollmond mit im Gepäck… ❤ Mein Herz schmerzt ein wenig beim Anblick der Fotos, denn ich bezweifle es stark, dass ich noch in diesem Jahr wieder an der Themse entlang flanieren werde…

    Beim Mudlarking auf der South Bank- mit Blick auf die Millennium Bridge und St. Paul’s Cathedral
    Blick von der Millennium Bridge Richtung Tower Bridge; links der Vollmond, rechts The Shard. An diesem Anblick kann ich mich einfach nicht sattsehen…
    Nach einem Regenguss (am 25.02.2020), währenddessen ich mich im Gift Shop des Globe Theatre versteckt hatte, wurde ich mit diesem Bild konfrontiert (das nächste Foto zeigt den Blick in die andere Richtung). 😮

    Zwei Stunden vorher sah es an der Tower Bridge noch so aus:

    Wenn mich jemand fragt, was man in London gesehen haben sollte, sage ich immer: Geht an die South Bank. Ich habe sogar meine schon über 80-jährigen Eltern 2018 noch entlanglaufen lassen – nicht die ganze Strecke, aber doch ein paar Abschnitte. Praktischerweise wohnten wir direkt hinter der Tate Modern – die für meinen Vater auch besonders interessant war. Ich habe heute wieder viel an ihn gedacht… Wie schön, dass ich ihm noch ein bisschen „mein London“ zeigen konnte.

  • Fotografie: Lieblingsorte #6

    Morgen würden normalerweise die Faschingsferien in Bayern beginnen, die ja aber von der bayrischen Regierung gestrichen worden sind… Früher – schon als Kind, dann als Jugendliche, aber auch noch bis in die 2000er hinein bedeuteten Faschingsferien immer: Skifahren am Sudelfeld mit der Familie.

    Nach dem „Einersessellift“ von Bayrischzell hoch ins Skigebiet, war unser erster Hang immer der im Bild oben. Wir nannten ihn Sonnenhang, aber ich glaube, der eigentliche Name war oder ist „Herrenabfahrt“. Als ich heute hier in München über mit Pulverschnee bedeckte Wiesen lief, habe ich diese Familientradition schmerzlich vermisst, und die Bilder (abfotografierte analoge Fotos) tun ihr Übriges, um mich in eine melancholische Stimmung zu versetzen. Noch dazu war ja auch mein Vater noch bis in seine 70er mit dabei – durch ihn habe ich Skifahren gelernt. ❤ So gut wie er bin ich allerdings nie geworden – insbesondere seiner Eleganz beim Tiefschneefahren und auf Buckelpisten ist wohl höchstens meine Schwester nahegekommen… (im Bild links bin ich, mein jüngerer Bruder und mein Ex-Mann auf dem Sonnehang/der Herrenabfahrt zu sehen, rechts mein Vater beim Aufwärmen)

    Aber Freude hatten wir alle am Skifahren, und an den damit verknüpften Familienritualen: Nach der letzten Abfahrt beim Winklstüberl vorbeifahren und leckere Torten und Kuchen mitnehmen, dann im Ferienhaus die Torten mit heißem Tee zusammen verzehrt, etwas ausruhen, duschen usw.; jeden Abend hat jemand anderes gekocht (also, als wir dann schon fast alle erwachsen waren), und danach Spieleabend (Canasta, Trivial Pursuit, Karrierepoker, Skat…). Das war unser Après-Ski. ❤

    Eine weitere Tradition war, dass wir eigentlich fast immer mittags auf der Sonnenalm Pause gemacht haben, meistens aßen wir da unsere mitgebrachten belegten Brötchen (war erlaubt, man musste nur Getränke vor Ort kaufen), manchmal durfte es auch ein Schnitzel mit Pommes oder ein Germknödel sein.

    Als ich im Corona-Frühsommer (Pfingstferien) mit dem Stepnwolf das erste Mal im Sommer auf dem Sudelfeld wanderte, habe ich auch da einen sehnsüchtigen Blick auf die Sonnenalm geworfen.

    Ich belächele ja manchmal Menschen, die jedes Jahr an denselben Ort in den Urlaub fahren. Es gibt zwei Lieblingsorte, bei denen ich es wirklich sehr vermisse, dass ich nicht mehr jedes Jahr dort hinfahre. Das Sudelfeld ist einer davon.

  • Fotografie: Lieblingsorte #5

    Norwegen: Ein Sehnsuchtsland für mich. Dadurch, dass eine Kollegin (Norwegerin) mit ihrem Mann (Deutscher) nach Norwegen umgezogen ist, habe ich die große Freude gehabt, sie seitdem dreimal in der Nähe von Oslo besucht zu haben: 2007, 2008 und 2013. Auf diesen Reisen habe ich viele Lieblingsorte dazugewonnen. 2007 und 2013 war ich hauptsächlich in Oslo (z. B. hier) und Umgebung unterwegs, 2008 haben mein damaliger Freund, meine norwegische Freundin und ich eine kleine Rundreise von Oslo über Stavanger nach Bergen und zurück unternommen.

    Die Erinnerungen waren schon ein wenig verblasst, aber als ich soeben alle Fotos dieser Reise nochmal angeschaut habe, wusste ich wieder, wie sehr ich von Vøringsfossen, einem der wohl bekanntesten und beliebtesten Wasserfälle in Norwegen, beeindruckt war. Er liegt bei Eidfjord am Westrand der Hardangervidda, einem Hochplateau.

    Schon der Blick darauf, wie sich der Fluss Bjoreio nach dem Fall durch das enge Tal schlängelt, war atemberaubend.

    Nun habe ich ohnehin ein Faible für Wasserfälle, und Norwegen hat da auch einiges zu bieten, aber dieser hier, mit einer Fallhöhe von 182 (!) Metern, war schon wirklich etwas Besonderes. Er passte nicht mal komplett aufs Bild…

    Wer den Wasserfall mal in bewegten Bildern sehen will, dem empfehle ich diese Website.

    Na toll, jetzt habe ich richtig große Sehnsucht nach Norwegen… ❤ Es gibt noch so viel dort zu entdecken – und es gibt auch schon weitere Lieblingsorte, die bestimmt im Laufe des Jahres noch hier erscheinen werden.

  • Fotografie: Lieblingsorte #4

    Heute gehen wir ganz schön weit zurück in der Zeit – bis 1997. Mein Vater hatte seine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen und wollte noch einmal mit der gesamten Familie, samt Anhang, sprich mit dem Mann meiner Schwester und ihrem ersten Sohn, und mit meinem damaligen Mann, eine Woche in den Urlaub fahren (bzw. fliegen). Wir wollten irgendwohin, wo man nicht das Gefühl hat, dass man ständig Ausflüge unternehmen müsste, und so fiel die Wahl auf Santorini (Thira). Es war Liebe auf den ersten Blick!

    Ich weiß gar nicht, was ich zu dieser Zeit für eine Kamera hatte – auf jeden Fall war noch alles analog und eine Spiegelreflexkamera hatte ich auch noch nicht. Die Fotos, die ich euch heute hier präsentiere, sind mit dem Handy abfotografiert (ich habe keinen Scanner), deswegen sind sie auch noch weniger scharf als im Original.

    Nun war natürlich die ganze griechische Insel ein Traum, mit ihren steilen Küsten am Rande des ehemaligen Kraters (ein gewaltiger Vulkanausbruch zerriss die Insel Thera ca. 1.600 v. Chr.) und den weißen Häusern, die sich an diese schmiegen. Leider habe ich gar keine Fotos von der „Hauptstadt“ Fira gefunden…

    Aber mein Lieblingsort auf dieser Insel war ohnehin ein ganz anderer. Auf einer unserer Erkundungstouren auf der Insel entdeckten wir ein verlassenes Dorf – mit ganz engen Gassen und verfallenen kleinen, wie aus einem Guss zusammengefügten Häusern. Schon damals hatte ich wohl ein beginnendes Faible für „Lost Places“, auch wenn mir das nicht bewusst war. 🙂 Die Fotos sind tatsächlich nicht besonders toll, aber dieses eine fängt diese Enge und Einsamkeit schon ganz gut ein (auch wenn es leider nur in der Bildmitte annähernd scharf ist – seht es als Charme eines Fotodokuments aus der Vergangenheit… 😉 ).

    Das war absolut faszinierend, mit meinem Mann und meinem Bruder durch die kleinen Gassen zu laufen – fühlte sich fast etwas post-apokalyptisch an. Als wären wir die einzigen Überlebenden (in der tatsächlich sengenden Hitze)… Ich kann mir nicht vorstellen, dass es diesen Ort heute noch gibt – andererseits kann diese Insel ohnehin nur durch Tourismus leben – wer etwas anderes in seinem Leben anstrebt, wird diese Insel wohl eher verlassen und aufs Festland oder eine größere Insel ziehen. Es gibt z. B. kein Süßwasser dort – und so sollte man dort auch äußerst sparsam sein beim Duschen und Toilettenpapier nicht ins Klo, sondern in einen daneben stehenden Mülleimer werfen.

    Auf Santorini hatte ich auch eines meiner absolut schönsten Kinoerlebnisse (mit meinem jüngeren Bruder): The English Patient in einem kleinen Open Air Kino, in dem man an kleinen runden Tischen mit hübscher Beleuchtung saß. Das i-Tüpfelchen war, dass vor Vorstellungsbeginn Pat Metheny als Hintergrundmusik lief. Mein Bruder und ich waren (und sind) große Fans des Jazzgitarristen – und hätten nie gedacht, an diesem Ort seine Musik zu hören. Unvergesslich!

    Ob ich heute noch einmal nach Santorini reisen würde? Wenn, dann nicht zur Hauptreisezeit. Nicht nur wegen der Hitze. Schon damals war dort Ende August / Anfang September recht viel los. Ich kann mir vorstellen, dass heute (von Corona mal abgesehen) noch viel mehr Touristen, etwa via Kreuzfahrtschiff, diese Perle unter den griechischen Inseln besuchen. Ob es dann noch solche „entrückte“ Momente geben kann?

  • Fotografie: Lieblingsorte #3

    Ich habe den Anspruch, euch in meiner Reihe jede Woche einen ganz anderen Ort vorzustellen, sowohl von der geografischen Seite her, als auch vom Objekt an sich (also nicht zweimal hintereinander ein Naturwunder in den USA z. B.). Und so habe ich heute einen Sehnsuchtsort ausgewählt, dessen Fotogenität eigentlich eine kleinere Rolle spielt:

    Das Bridge Theatre in London

    Das auf der Südseite der Tower Bridge liegende Theater wurde 2017 eröffnet, und ich verliebte mich schon beim ersten Besuch Ende Oktober 2017 unsterblich in das Foyer mit seinem Lichtdesign. ❤

    Selbst wenn ich bei einem Besuch in London einmal keine Theatervorstellung im Bridge Theatre gebucht haben sollte – ein Besuch des Foyers, um die unvergleichlichen, frisch gebackenen Madeleines zu verspeisen, ist immer drin.

    Ganz abgesehen von den optischen und kulinarischen Reizen dieses Theaters, habe ich dort zweimal immersive theater „gesehen“, was eine völlig neue, unvergleichliche Erfahrung war. Gerade in diesen Zeiten, in denen der Coronavirus das kulturelle Leben sowohl hier als auch in London völlig zum Erliegen gebracht hat, fühle ich mich privilegiert, dass ich Julius Caesar und A Midsummer Night’s Dream dort in dieser Form erleben durfte. Ich darf kurz aus meinen Berichten zitieren (die vollständigen Lobhudeleien findet ihr, wenn ihr auf die Links klickt.

    Julius Caesar (Frühling 2018)

    To sum up, every play that I’m going to see from now on will have a lot to live up to. I certainly have no wish to see any other production of Julius Caesar, at least not any time soon, because I feel that Nicholas Hytner has managed to make me understand the play by letting me become a part of it as no other production – of Shakespeare or otherwise – has done so far. I have experienced Julius Caesar, not merely seen it. I’ve become part of the narrative if you like. It feels like this could be the future of theater – a type of theater that also young people can relate to. The matinee with the many kids was the best proof. Yes, in the beginning they had to be shushed a number of times, but seeing their faces – eyes and often mouths wide open – later on when „the action‟ had started, made me so happy.

    A Midsummer Night’s Dream (Sommer 2019)

    It’s hard to describe how I felt while watching and participating in this magical production. I think it was bliss (Glückseligkeit). […]

    Something that added to my immense joy was actually something that didn’t have anything to do with the production. It was the happiness and wonder I saw in my colleagues‘ eyes, their rosy cheeks of excitement, and the fact that one of my colleagues who had said she didn’t like Shakespeare’s comedies came out of the play saying she loved it too. Mission accomplished!

    Und jetzt sitze ich hier und habe Tränen in den Augen, weil ich Theater vermisse – allgemein gesprochen, aber auch ganz besonders das Bridge Theatre, das unter all den fantastischen Londoner Theatern einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat, auch wegen der schönen Begegnungen mit Schauspieler*innen und anderen Theaterliebhabern.

  • Fotografie: Lieblingsorte #2

    Dieser Lieblingsort kam völlig unerwartet und mit so einer Wucht, dass mir bei seinem Anblick die Tränen gekommen sind – I kid you not! Wer mir 2015 schon gefolgt ist, hat meine Schwärmerei damals sowohl fast live (ich veröffentlichte auf meiner USA-Reise mit meiner Nichte jeden Tag ein Picture of the Day), als auch in meinen Fotobeiträgen nach der Reise (#1, #2, #3) mitbekommen:

    Cedar Breaks National Monument (Utah)

    Wir haben damals wirklich aus einer Laune heraus die Abzweigung vom Highway, der uns zum Bryce Canyon National Park führen sollte, genommen, die uns durch das National Monument führte, ohne vorher gegoogelt zu haben, was uns da erwarten würde. Es war einfach eine der Routen, die uns bei Google Maps Richtung Bryce Canyon NP angezeigt worden war. Best detour EVER!

    Zunächst sah es einfach ein wenig wie eben auf einem Berg in 3.000 Meter Höhe aus – grüne Wiesen, Nadelbäume -, aber dann folgten wir dem Pfad, der uns zum Amphitheater bringen sollte… WOW! Ich wollte gar nicht mehr gehen, einfach nur auf diese Farben und Formen blicken…

    Wir haben an jedem Viewpoint rund um das Amphitheater angehalten, bis wir uns irgendwann losreißen mussten. Cedar Breaks NM – auch wenn ich es vielleicht nicht wiedersehen werde – gehört zu meinen absoluten Lieblingsorten, weil es mich ganz tief im Innersten bewegt hat. Solch eine majestätische Schönheit, die mich so völlig unvorbereitet traf. ❤