• Fotografie: Lieblingsorte #28

    Wer hätte gedacht, dass der Corona-Sommer 2020 meine Liebe zum Thüringer Wald entfacht?!? Genauer genommen ist es das Schwarzatal, in das ich mich beim „Zwangsurlaub in Deutschland“ verliebt habe. Dies beginnt mit dem Ort Schwarzburg, wo wir von unserem hübschen Hotel im Oberen Schwarzburg einen traumhaften Blick auf das „Miniaturland“ Unteres Schwarzburg hatten.

    Das Obere Schwarzburg hatte die namensgebende Burg zu bieten.

    Absolut traumhaft – wenn auch z. Tl. äußerst schweißtreibend aufgrund der sengenden Sommerhitze – waren die Wanderwege von Schwarzburg aus, und zwar nicht nur landschaftlich, sondern auch, weil wir nahezu niemand anderem begegneten. Impressionen vom Panoramaweg Schwarzatal:

    Ein Highlight auf dieser Route war definitiv die Rückfahrt mit der Oberweißbacher Bergbahn.

    Die Talsperre Leibis-Lichte ist auch sehenswert. Allerdings ist der Weg am Stausee entlang nicht so spannend, weil man nicht ans Wasser kommt (es ist eine Trinkwassertalsperre).

    Auch auf der zweiten Wanderroute haben wir nur wenige Wanderer*innen getroffen.

    So schön es auch war, auf einsamen Pfaden zu wandern: Es hat mich richtiggehend geschmerzt, dass diese Region so schlecht besucht ist – etliche Restaurants und Hotels stehen verlassen und verfallen, es war schwierig, montags bis mittwochs überhaupt Essen gehen zu können.

    Ich bin mir sicher, Stepnwolf und ich werden nicht das letzte Mal im Schwarzatal gewesen sein! ❤

  • Fotografie: Lieblingsorte #27

    Es regnet und regnet hier in München. Passend dazu bin ich nach meiner 2. Impfung (diesmal mit BioNTech) am Mittwoch immer noch nicht wieder ganz fit. Und das Ganze hat nun eigentlich gar nichts mit meinem heutigen Lieblingsort zu tun – auch wenn London ja ganz gerne mit Regen in Verbindung gebracht wird. Doch am Regent’s Canal war ich immer bei einigermaßen gutem Wetter.

    2017 habe ich euch schon einmal in meinem Beitrag London in pictures #1: Regent’s Canal diesen Lieblingsort nach meinem ersten Besuch dort vorgestellt, seitdem war ich mindestens noch dreimal auf verschiedenen Abschnitten unterwegs. Was mir besonders gut an diesem Kanal gefällt, ist, dass er kaum von Touristen bevölkert ist – hauptsächlich sind dort Einheimische unterwegs, und es war auch nie besonders voll, außer natürlich in Camden, wo er direkt am beliebten Camden Market vorbeifließt.

    Zunächst also ein paar Bilder vom Kanal selbst, der durch sehr hübsche Wohngegenden führt, aber auch durch weniger attraktive Gegenden.

    Nun ein paar Details der vielen Hausboote, die im Regent’s Canal anliegen.

    Bei meinem bis dato letzten Kurzbesuch habe ich dann den wohl schönsten Buchladen der Welt zufällig gefunden:

    Definitiv werde ich bei meinen zukünftigen London-Besuchen auch immer wieder den Regent’s Canal ansteuern. Irgendwann möchte ich ihn mal in ganzer Länge (14 km) ablaufen. Darf ich halt mal keine Theater-Matinee buchen… 😉

  • Fotografie: Lieblingsorte #26

    Da ich dieses Wochenende mal wieder in meinem Elternhaus bei meiner Mutter bin, soll der heutige Lieblingsort der dazugehörige Garten sein – obwohl ich kaum Fotos besitze, die den Garten irgendwie als „Ganzes“ (ohnehin nicht möglich) zeigen. Ich hatte auch heute nicht die Muße, solche Bilder einfach heute zu schießen, da zwischen Erledigungen für meine Mutter, Korrekturen und Fußball nicht viel Zeit blieb.

    Es gibt auch nicht viele Worte heute von mir, obwohl es sicher viel zu schwärmen gäbe über diesen Garten, in dem ich mich als Kleinkind fürchtete zu verlaufen. Statt dessen lasse ich einfach Details für sich sprechen.

    Es gibt jedesmal etwas Neues zu entdecken und Altes wiederzufinden. Dazu allerlei Getier, wie z. B. Frösche:

    Es wird mir immer wieder bewusst, dass ich in einem Paradies aufgewachsen bin – auch wenn mir Gartenarbeit, für die wir ab einem gewissen Alter natürlich auch herangezogen wurden, wirklich so gar keinen Spaß gemacht hat.

    Lieblingsort seit dem 3. Lebensjahr. ❤ 🙂

  • Bei der letzten Aufgabe habe ich zwei Bilder am Start. Danke fürs Anschauen! 🙂

  • So, da der Monat Juni nur 30 Tage hat, die Aktion aber 32 Aufgaben beinhaltet, gibt es heute zwei Bilder.

    Hier hatte ich natürlich einen großen Fundus, aus dem ich zurückgreifen konnte. 😉
  • Hier wird nochmal deutlich, dass es sich hierbei um Aufgaben für Schüler*innen handelt. Ich habe mir also das Twitter-Profil von Elena (@weltentochter) ein wenig angeschaut und mich dann für dieses Bild entschieden, weil sie auch Bilder aus dem Flugzeug getweetet hatte.

  • Fotografie: Lieblingsorte #25

    Nachdem mein Lieblingskino wieder geöffnet hat und ich das letzte Wochenende „dort verbracht“ habe, ist es nur gut und billig, das Cinema München als einen meiner Lieblingsorte hier miteinzubringen. Leider finde ich gerade keine Außenaufnahme davon – irgendwie macht man ja selten Fotos von Orten, die man regelmäßig besucht (und zwar nicht, um dort zu fotografieren). Hier zumindest die eigene Litfaßsäule:

    Das Innere des winzigen Foyers wurde vor ein paar Jahren renoviert und mit Projektionswänden und Spiegeln an der Decke ausgestattet. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden an den Theken zusätzlich Gläser eingesetzt, verziert mit allerlei Motiven aus Filmen.

    Der Saal mit ca. 400 Sitzplätzen wurde, seit ich in München bin (also seit 2005), mit Dolby Atmos und 4K + HFR ausgestattet – Bild und Ton sind wirklich unschlagbar! Ein Manko ist, dass der Saal nach hinten nur minimal ansteigt, weswegen die Sicht im vollbesetzten Kino nicht komplett frei ist – man hat unten im Bild immer ein bis zwei Köpfe aus der Reihe vor einem. Zur Zeit – bei der minimalen erlaubten Auslastung – ist das kein Problem. Trotzdem wünsche ich mir natürlich wieder das Erlebnis eines nahezu ausverkauften Kinos zurück.

    Als ich noch in Forchheim lebte, war es recht schwierig, Filme im Original zu sehen. Manchmal musste ich „nur“ bis nach Erlangen fahren, meistens aber bis nach Nürnberg. Und lange Zeit gab es dort nur ein kleines Fremdsprachenkino, in dessen kleinem Saal die Soundtechnik aus zwei neben der Leinwand stehenden Lautsprechern bestand. Ich weiß noch, wie meine Freundin und ich bei Gosford Park nahezu verzweifelten, weil wir einfach nichts verstanden. Und so war es für mich wie das Paradies, dann in München das englischsprachige Cinema zu finden, das mit dem Auto in 15 min zu erreichen war, und so eine tolle Soundanlage hatte.

    Anfang 2006 lernte ich über einen Bekannten die Sneak Previews kennen – und schon bald war ich fast jeden Freitag Abend um 23:15 (später auf 22:45 vorverlegt) im Kino zu finden. Dieses Gefühl, nicht zu wissen, welcher Film gleich über die Leinwand flimmern würde, zusammen mit dem Wissen, eine der ersten zu sein, die diesen Film in Deutschland sehen, ist etwas, das ich seit der letzten gesehenen Sneak (Harriet am 13.03.2020) sehr vermisst habe… 😥

    Vor ein paar Jahren wurde dort auch der „Cinema Movie Club“ etabliert, worüber ich schon Klassiker wie The Good, The Bad And The Ugly, 2001: A Space Odyssee oder Blade Runner das erste Mal auf der großen Leinwand sehen konnte.

    Außerdem war das Cinema auch das Kino in München, über das die ersten NT Live-Übertragungen liefen – dort sah ich 2011 meine ersten NT Live-Stücke Fela!, King Lear und Frankenstein. Somit verdanke ich meine Leidenschaft für englisches Theater auch dem Cinema. ❤

    Ein wahrer Lieblingsort, den ich am liebsten wöchentlich besuche! ❤