Dieses Pfützenfoto mit einem etwas ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Hackerbrücke hat auf Twitter/X nicht so viel Feedback erhalten – mir gefällt es aber! 🙂 Ich mag den Kontrast zwischen den geraden Linien im Vordergrund und den geschwungenen im Hintergrund.
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Vorbemerkung: Die meisten der Fotos sind nicht nachbearbeitete jpegs. Ich denke, die wenigen mit Snapseed bearbeiteten (in der Regel solche, die ich auf Social Media geteilt habe) Bilder werdet ihr als solche erkennen.
Als wir Oregon verlassen hatten, ging es Richtung Redwood National Park und State Parks.



Das Coole an den Redwoods ist ja, dass wir tatsächlich drei Tage diese Giganten bewundern konnten, weil es neben den ohnehin schon lang gezogenen Redwood National Park und State Parks, die auf der folgenden Karte zu sehen sind, weiter im Süden (südlich von Eureka) dann auch noch den Humboldt Redwoods State Park gibt. Es waren drei Tage voller Staunen… 😮 ❤ Ich fasse die drei Tage zusammen, auch wenn dazwischen noch Eureka lag, wo ich auch einige Fotos gemacht habe.

Und so fuhren wir also am Nachmittag in den Jedediah Smith Redwoods State Park hinein… Hier ging es stellenweise nur auf Schotterpisten voran.


Und wir sahen unseren zweiten Tesla Cybertruck – er kam uns hier noch mehr fehl am Platz vor als in Seattle.



Dann also unsere erste kleine Wanderung zwischen diesen Giganten hindurch, deren gigantische Ausmaße man wirklich ganz schwer fotografisch festhalten kann, ganz zu schweigen von dem Effekt, den diese Bäume auf uns hatten.




Schnell habe ich festgestellt, dass sich das Google Pixel 8 hier besser eignete als meine Panasonic Lumix, die Bäume gut in Szene zu setzen (v.a. wegen der Weitwinkelfunktion). Hier mal zum Vergleich (links Lumix, rechts Pixel):


Es folgen ein paar Fotos, die die Dimensionen noch deutlicher machen. Ich weise allerdings schon mal darauf hin, dass das noch nicht die größten Wurzeln waren, die wir gesehen haben… 😮


Links das Foto, das ich gemacht habe, rechts das, das der Stepnwolf gemacht – mit mir zwischen den Bäumen. Es war wirklich atemberaubend!




Vielleicht gibt auch dieses Video einen Einblick in die Größe der Redwoods.

Bei diesem Wanderpfad hatte leider der Stepnwolf einen kleinen Unfall…




Das folgende Foto war das letzte Foto vor dem Unfall:

Ihr seht das Gitter, auf dem der Stepnwolf steht? Vom Betrachter aus gesehen, war rechts vom Stepnwolf (verdeckt durch den Strauch) eine Stufe, die er aber bei einer seitlichen Bewegung nicht gesehen hat und deswegen auf das Gitter gestürzt ist und sich das Knie ziemlich heftig aufgeschürft hat. Mein Reise-Erste-Hilfe-Täschchen hatte ich dummerweise im Auto gelassen, aber direkt vor Ort hat uns dann ein Paar geholfen. Am Auto zurück habe ich dann die Wunde desinfiziert und ihn verbunden, und auch die nächsten Tage habe ich ihn weiter verarzt. Zwischenzeitlich hatte ich leichte Panikzustände, ob wir nicht doch in die Notaufnahme hätten gehen sollen, aber es hat sich alles gut entwickelt, und heute sieht man kaum noch etwas.
Diese Verletzung hat an diesem Tag unsere Wanderungen recht abrupt abgebrochen und am nächsten Tag habe ich dann eine meiner wohl schönsten Wanderungen alleine gemacht – und zwar wirklich so gut wie komplett alleine (ich habe nur zweimal weitere Menschen getroffen) in einem Redwood Wald, der in Nebel gehüllt war. Die meiste Zeit war nicht mal ein Vogel zu hören – wie hier auf diesem Video.
Es waren magische Momente, ich fühlte mich wie in einer anderen, aber irgendwie auch meiner eigenen Welt – ein ganzer Wald aus Redwoods und anderen Bäumen nur für mich. Diese Wanderung wird mir für ewig ins Gedächtnis gebrannt sein. ❤

Deswegen bekommt hier auch jedes Foto seinen eigenen Platz.

Pansonic Lumix DC-FZ10002 
Google Pixel 8 – wie alle folgenden Bilder 


Und hier nun mein absolutes Lieblingsfoto – nicht nur von diesem Tag, sondern wohl auch eins meiner liebsten Fotos EVER (und es war keine Pfütze involviert!).

Mit dem Weitwinkel-Modus meines Pixels geschossen, beschnitten und bearbeitet mit Snapseed. Am nächsten Tag – inzwischen im Humboldt Redwoods State Park angelangt – hat sich der Stepnwolf wieder zugetraut, das Auto zu verlassen und ein bisschen mitzuwandern (keine großen Touren).


Und da wir in den USA waren (das Land der Superlative 😉 ), galt:


Blicke nach oben:





Schaut euch DIESE Wurzel 😮 an:

Blicke von innen nach außen.



Doch irgendwann hieß es Abschiednehmen… Und so fuhren wir wieder der Küste entgegen, aber vorher genossen wir noch die Fahrt durch den Wald.


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Ich liebe Glücksfälle beim Fotografieren – wie diese Taube, die dem Foto hier noch das gewisse Etwas gibt.
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Liebe Leser*innen,
um meinen Blog noch etwas professioneller in Richtung meines „München in Pfützen“-Vorhaben zu gestalten, habe ich mal zwei Seiten mit entsprechenden Portfolios eingerichtet. Hier gibt es erst einmal eine relativ kleine Auswahl (ja, ich habe mich etwas zurückgehalten!) an Pfützenfotos, die ich bisher in diesem Jahr in München geschossen habe. Ich habe mich im Wesentlichen (mit wenigen Ausnahmen) auf Fotos von potentiell wiedererkennbaren Orten beschränkt.
Schaut doch gerne mal rein und lasst dann hier eure Kommentare (geht auf den Seiten nicht, dort könnt ihr nur liken) da, wenn ihr wollt! 🙂
Eure Pfützenjägerin ❤
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Die Kurt-Haertel-Passage (DER Weg, wenn man von der Hackerbrücke zur Theresienwiese will) eignet sich auch immer wieder für Pfützenreflexionen, wenn sie auch ein wenig betonlastig und grau ist…
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Hurra, es hat geregnet! 😀 Da bin ich doch nach einem Arzttermin gleich – in einer Regenpause – nach München reingefahren und an der Hackerbrücke ausgestiegen. Die macht sich einfach schon sehr gut doppelt…
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Heute bin ich mal meine Pfützenfotos von München (2022-heute) durchgegangen, um irgendwann endlich mal die wirklich besten Fotos für ein Portfolio zusammenstellen zu können. Da bin ich über dieses Fotos von der Bayerischen Staatsoper gestoßen, das ich bis dato gar nicht bearbeitet hatte. Ich glaube, mich hatten die Autos gestört und, dass die Spiegelung nicht ganz klar ist aufgrund des fallenden Regens. Heute finde ich es gar nicht so schlecht!
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Los geht’s auf dem Pacific Coast Highway.

Ich habe ja schon 2016 sehr geschwärmt von der Küste in Oregon, insbesondere von den Stränden Crescent Beach und Indian Beach. Diesmal dachte ich, wir sollten diese beiden Strände auslassen und dafür diesmal Cannon Beach aufsuchen, damit ich den Haystack Rock diesmal von der Nähe sehen und fotografieren könnte. Hat es sich gelohnt? Sagen wir es so: Ich war zwischenzeitlich sehr frustriert, weil ich kein besonders spannendes Foto hinbekam und der Strand auch ansonsten viel weniger an Felsen im Wasser zu bieten hatte, als die beiden oben genannten Strände.




An zwei Fotos vom Haystack Rock habe ich mal zumindest versucht, etwas interessantes in der Nachbearbeitung draus zu machen.


Selbst nachdem die Sonne etwas rauskam, war ich irgendwie unzufrieden, was mich gleichzeitig auch geärgert hat, weil das doch Jammern auf sehr hohem Niveau war…

Selbst eine Art Pfützenfoto wollte mir nicht so recht gelingen…

Aber ich habe mich angesichts soooo vieler toller anderer Anblicke schnell von der Frustration dieses Tages erholt. Zum Beispiel – noch am selben Tag – dieser hier:

Übrigens habe ich 2016 genau von derselben Stelle aus ein Foto gemacht (allerdings offenbar bei Ebbe) – schaut doch nochmal in meinen Oregon Coast #3-Beitrag nach. 🙂
Ein paar weitere Impressionen von diesem Tag:







Nach einem kurzen Umweg nach Corvallis, wo wir meinen Bekannten Nancy und Sam (Freunde von Ruth) einen Kurzbesuch abgestattet haben, ging es am nächsten Tag unter anderem zum Leuchtturm Yaquina Head, den ich auch schon 2016 – bei ganz anderem Wetter! – besucht hatte. Hier gibt es neben dem Leuchtturm auch sehr viele Seevögel und Seelöwen zu sehen.









In Newport haben wir uns dann nur den historischen Hafen angeguckt.







Die Yaquina Bay Bridge:

Aber am witzigsten – und am lautesten! – waren die Seelöwen… 😀



Dann ging es weiter Richtung Süden, denn am nächsten Tag wollten wir die Oregon Sand Dunes besuchen. Das Wetter wurde etwas nebliger…



Auch der nächste Tag bei den Oregon Sand Dunes fing zunächst sonnig an, wurde aber später neblig – ich fand das eine wunderbare Stimmung!





Die wenigen Menschen, die auch mit am Strand waren, verschwanden bald im Nebel… Wir fühlten uns völlig allein mit dem Meer – von Strandläufern und Möwen mal abgesehen. Es war soooo toll!!!







Ein Pfützenbild konnte ich auch noch machen. 🙂

Doch irgendwann mussten wir uns wieder durch die Dünen zurückkämpfen (stundenlang auf Sand zu laufen, insbesondere in den Dünen, wenn der Sand weich ist, ist echt anstrengend).





Für die Nacht hatten wir noch keine Unterkunft, also fuhren wir erstmal weiter…




Dann fuhren wir an einer Bucht am Ende des Örtchens Port Orford vorbei, die mir ganz besonders ins Auge sprang – und so haben wir tatsächlich bei nächster Gelegenheit (unter Protest des Stepnwolfs) umgedreht und sind zurückgefahren:

Und was für ein Glück – direkt gegenüber des Parkplatzes gab es ein Motel mit Restaurant, wo wir ein süßes Zimmer und ein leckeres Abendessen (samt jeder Menge Info vom Besitzer des Motels) bekommen haben.


Eine wertvolle Info war, wo wir für den Sonnenuntergang hinfahren sollen, denn am Strand des Battle Rock City Parks würde die Sonne hinter Felsen verschwinden. Ich habe das kurz überprüft…



… und dann sind wir zu Paradise Point gefahren. Der Name ist durchaus Programm, auch wenn leider ein Wolkenband auf dem Meer lag, sodass die Sonne dahinter verschwand – aber die Pastellfarben waren trotzdem wunderschön.





Mond-Suchbild:

Bei der Arbeit:

Foto @derStepnwolf 

Am nächsten Morgen zog es schon wieder etwas zu, was aber übrigens gar keine Kritik sein soll! Wir liebten das Wilde der Küste Oregons, und dazu gehört auch das etwas unbeständige Wetter (aber leider ohne Regen 😉 ).

Battle Rock am Morgen. Nun noch ein paar Impressionen von der letzten Etappe in Oregon.

Weniger schöne Anblicke (alle Fans des Horrorgenres sollten die Anspielung verstehen…):


Sisters Rocks:






Kissing Rock:




Cape Sebastian Viewpoint (wahrscheinlich):

Da „durfte“ ich nur kurz aussteigen, sonst wären wir einfach nicht weitergekommen – so viel Schönheit um jede Ecke! Arch Rock State Park:








Bye-bye, Oregon!

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IMMER NOCH KEIN TROPFEN REGEN HIER IN OBERFRANKEN!!! Dann eben nochmal ein Pfützenbild von Anfang August, als die Welt (für eine Pfützenjägerin) noch besser aussah.
Ja, OK, das ist schon wieder mit quasi Color Key – die einen freut’s, die anderen rollen vielleicht mit den Augen…

