Nachdem ich euch schon Sydney in Pfützen gezeigt habe, kommen jetzt noch „normale Fotos“ von meinem viertägigen Aufenthalt in Sydney. 🙂 Bei der Durchsicht der Fotos habe ich festgestellt, dass ich trotz des extremen Jetlags (mir war quasi ständig leicht übel) doch einiges gesehen habe. 😎
Tag 1
Am ersten Tag wollte ich gleich mal die Skyline samt Oper vom gegenüberliegenden Ufer sehen, also fuhr ich mit den Sydney Trains bis Milsons Point – zum nördlichen Ende der Harbour Bridge. Dort war es extrem windig, sodass ich mir Schutz gesucht habe und mich einfach nicht sehr lange direkt am Ufer aufgehalten habe.


Nach einem kleinen Abstecher zum Luna Park…



… ging es am Hafen entlang Richtung Wendy Whiteley’s Secret Garden.



Dort habe ich erstmal über die großen Bäume (vielleicht Australian banyans/Moreton Bay figs) mit ihren außergewöhnlichen Luftwurzeln gestaunt.



Trotz des Sonnenscheins ließ diese Aussicht auf die dunklen Wolken erahnen, dass Regen nicht fern war.

Ein wenig wollte ich jedoch den Garten noch erkunden, der bei besserem Wetter Menschen dazu einlädt, ein bisschen an diversen kleinen Sitzecken zu verweilen. Es stand auch etwas Kunst herum – meist Alltagsgegenstände, wie das nicht ganz alltägliche Fahrrad im zweiten Bild.


Links im Bild seht ihr auch schon ein Exemplar der Australbuschhühner (Australian brush turkey), die sich hier aufhielten. Als hübsch kann man sie nicht bezeichnen, aber definitiv als interessant!


Tja, nun fing es heftig zu regnen an und ich musste schnell flüchten.
Ich bin dann mit den Sydney Trains nach Circular Quay gefahren.

Es ist super einfach, die öffentlichen Verkehrsmittel in Sydney zu benutzen – einfach die Kreditkarte an den Leser halten und am Ende des Tages wird der Preis für all deine Fahrten errechnet.
Wie ihr wisst, wenn ihr meinen anderen Sydney-Beitrag gelesen habt, habe ich dann rund um den Hafen viele Pfützenfotos geschossen, aber ein paar „normale“ Fotos habe ich hier auch gemacht, während des Sonnenuntergangs.


Und dann hatte ich noch das unfassbare Glück, dass es über der Sydney Opera einen Regenbogen gab!

Spannend wurde es, als bei rosa-lila Sonnenuntergang ein riesiges Kreuzfahrtschiff einlief. Abstoßend und faszinierend zugleich.

Hach, dieses Abendlicht…!

Nun ging es für mich Richtung Oper, weil ich dort ja ein Orgelkonzert von Anna Lapwood mit Musik von Max Richter anhören wollte. Die Architektur war nicht nur von außen spannend, sondern auch innerhalb des Gebäudes.



Und so sah es im Konzertsaal aus:

Mein Platz hat umgerechnet übrigens nur rund 35 € gekostet. 😎 Es war ein fantastisches Konzert! ❤ In der Pause konnte man draußen die Aussicht genießen.


Und nach dem Konzert habe ich noch ein paar Bilder von der Skyline bei Nacht gemacht – hier mal in Schwarz-weiß (mit dem Google Pixel 8):


Eins meiner Lieblingsfotos von diesem Tag ist dieses hier:

Tag 2
Am zweiten Tag bin ich nach Bondi Beach gefahren und wollte dort den Coastal Walk bis Coogee Beach laufen. Aufgrund des späten Starts nach einer schlechten Nacht (ich habe HIER davon berichtet) bin ich dann aber nur bis Gordons Bay gekommen. Es war ein sehr windiger Tag hier an der Küste!



In bewegten Bildern:
Trotz Warnungen waren natürlich Surfer unterwegs.


Am Bondi Neach entlang gab es eine Mauer mit Graffiti/Wandmalereien.






Hier sieht man ganz gut, wie hoch die Gischt war:

Ein paar Impressionen vom Coastal Walk. – und das Capybara war dabei (#CapyOnTour).









Hier ist normalerweise eine Badestelle, doch dafür war das Meer einfach zu stürmisch an diesem Tag.

Begegnungen mit Vögeln am Rande des Wegs (vermutlich ein Regenbogenlori und ein Weißwangenreiher):



Tag 3
Am dritten Tag wollte ich ein wenig durch die Stadt mit dem Ziel Royal Botanic Gardens laufen. Hier ein paar Eindrücke:








Auffällig häufig sind mir dabei Australibisse (White Ibis, manchmal auch „bin chickens“ oder „trash turkeys“ genannt) über den Weg gelaufen. Auch nicht wirklich hübsch…



Das letzte Bild wurde am Pool of Reflection am Anzac Memorial (ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps, ein Armeekorps der Streitkräfte des Britischen Empire im Ersten Weltkrieg, das u.a. in Gallipolli gekämpft hat) aufgenommen.

Noch bevor ich im Royal Botanic Garden angekommen war, faszinierten mich schon die Bäume überall.


Dann kam ich noch an Saint Mary’s Cathedral vorbei – toll beleuchtet innen!


Hier von außen und die vor der Kirche stehenden Statue des Kardinals Patrick Francis Moran, der den Sydney Tower stützt. 😉


Hach, und überall diese Bäume!

Auf der Welcome Plaza der Art Gallery of New South Wales Kunst von Francis Upritchard: „Here Comes Everybody“.



Und vor der Art Gallery dann wieder – extra für mich – die Wasserbecken.

Dann war ich endlich in den Royal Botanic Gardens angekommen. Hier ein paar Impressionen:






Bäume, Bäume, Bäume…




Diese Statue fand ich irgendwie witzig:

Ein paar Vögel habe ich auch gesehen (Regenbogenlori (rainbow lorikeet); Maskenkiebitz (masked lapwing/plover):



Und mein australischer „Instant-Lieblingsvogel“, der Jägerliest / Lachende Hans (laughing kookaburra):
Dann ging es so langsam wieder zurück Richtung Sydney Metro… Die Sonne stand schon tief.


In der Martin Place Station habe ich dann noch das Stahl-Kunstwerk Continuum von Mikala Dwyer entdeckt – toll!

Und wieder mal ein Selbstportrait:

Ein toller Bahnhof!


Tag 4
An meinem letzten Tag hatte ich nur noch einen halben Tag zur Verfügung, weil ich am frühen Abend dann nach Christchurch geflogen bin. Da das Wetter besser als an meinem ersten Tag war, wollte ich doch einmal über die Harbour Bridge laufen (von Norden nach Süden).

Wie ihr ja wisst, mag ich Brücken sehr…

Was ich bisher allerdings noch selten gesehen hatte, war ein Fußgängerweg, der SO stark abgesichert war.

Natürlich war auch der Blick von der Brücke aus toll.




Beim Bau der Brücke starben 16 Arbeiter bevor sie 1932 eröffnet wurde.
Bei dem Gebäude im Vordergrund fragt man sich schon, wie niedrig da die Decken sein müssen (auf einem Balkon rechts unten steht eine Person)… 😮



Dies waren meine Eindrücke von Sydney – eine Stadt, in der es sicher noch viel mehr zu erkunden gegeben hätte. Ich bin froh, dass ich den Stopp auf meinem Weg nach Neuseeland eingelegt habe.
Und nun hoffe ich, dass euch meine Fotos auch einen kleinen Eindruck von Sydney gegeben haben. 🙂

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