Das Bergbad am Fuße des Petersberges hat laut Radio Brocken 2001 seine Pforten geschlossen und wurde seitdem von der Natur zurückerobert. (Da darüber sogar im lokalen Radio berichtet wurde, ist es auch OK, denke ich, den genauen Ort zu benennen.) Interessanterweise ist das Objekt nicht besonders gut abgesichert: Wir sind zwar durch einen eingetretenen Zaun aufs Gelände geschlüpft, aber am ehemaligen (zweiten?) Eingang stand einfach das Tor offen, was wir dann zum Rausgehen durchschritten haben. Ich habe auch nirgends ein „Betreten verboten“-Schild gesehen, für mich gesetzestreue Bürgerin (ich meine das tatsächlich unironisch… 🙄 😀 ) also ein Vergnügen ohne schlechtes Gewissen.
Beim ersten Betreten des Geländes sah es erstmal gar nicht nach Freibad aus – nur verwilderte Wiese und zwei durch Vandalismus beschädigte kleine Häuser.




Mich wundert es immer wieder, dass offenbar bei der Schließung so eines Objekts nicht alles Inventar ausgeräumt und entweder irgendwoanders weitergenutzt oder auf den Wertstoffhof gebracht wird. Hier ein paar weitere Beispiele dafür, wie es im Innern der verschiedenen Häusern aussah:







Hier sieht man schon das vorherrschende Farbschema: Blau – passend zu den Schwimmbecken.
Das Becken für Schwimmer






Schon faszinierend, wie sich in 20 Jahren die Natur ihren Platz zurückgeholt hat – hatte schon fast etwas apokalyptische Stimmung – but in a good way…





Hier will sich niemand mehr abduschen… Aber man sieht, dass das Bad wirklich wunderschön am Berg liegt, mit Felsen dazwischen.



Das Nichtschwimmerbecken







Und nun noch ein paar Impressionen vom Imbiss, einem Unterstand und den Umkleidekabinen:

















Zuletzt noch zwei Bilder, die noch einmal verdeulichen, wer auf dem Gelände die Oberhand hat.




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