Auf der Suche nach Wanderwegen von Schwarzburg aus sind wir auf den Panoramaweg Schwarzatal gestoßen, dessen Etappe 2 wir uns für Donnerstag (20.8.) vorgenommen hatten. Für diesen Tag waren zumindest „nur“ Temperaturen knapp unter 30°C gemeldet, am Freitag sollte es bis 33°C heiß werden.

Gleich die ersten Kilometer von Schwarzburg nach Sitzendorf waren landschaftlich wunderschön – allerdings mussten wir einen Umweg nehmen, weil eine Brücke über die Schwarza gesperrt war. Dadurch sind wir nicht ganz an allen Punkten vorbeigekommen, die auf dem Weg lagen, haben aber immer noch ca. 2 1/2 Stunden von Schwarzburg nach Sitzendorf gebraucht (mit dem Auto auf der Straße sind das ca. 3 min 😀 ), auch weil wir nicht immer die richtige Abzweigung gefunden haben…













In Sitzendorf haben wir dann erstmal die Sparkasse aufgesucht (man konnte nur sehr selten bargeldlos zahlen) und haben dann eine Pause gemacht. Wie wohl jeder Ort in dieser Region, gibt es Häuser, die sehr gut in Schuss sind, und verfallende, leer stehende – oftmals Gaststätten (Bild 2 + 3).



Nach unserer Pause haben wir uns vorgenommen, über Unterweißbach tatsächlich noch bis Oberweißbach zu laufen, wo wir uns ein Abendessen erhofften. Auf der Strecke bis Unterweißbach habe ich noch einige Fotos geschossen, von dort bis Oberweißbach ging es dann allerdings stetig steil bergauf, z. Tl. durch sengende Hitze ohne Schatten, sodass ich mich einfach nur darauf konzentriert habe, einen Fuß vor den anderen zu setzen.













Endlich – nach fast 3 Std. für 10,5 km – völlig fertig in Oberweißbach angekommen, haben wir uns ein frühes und sehr leckeres Abendessen gegönnt, bevor wir dann gestärkt und erfrischt zur Haltestelle Lichtenhain/Bergbahn liefen, um dort eine der letzten Bergbahnen zu erwischen. Das war nochmal sehr idyllisch…
















Wir hatten das Glück, das Stück nach Obstfelderschmiede mit der Standseilbahn im „Cabrio-Wagen“ zu fahren. Da wir die einzigen Fahrgäste waren, hat uns der Wagenführer auch einiges zur Region und zur Bergbahn erzählt.









Dann noch mit der Schwarzatalbahn zurück nach Schwarzburg, wo ein Bahnhof auf uns wartete, der auch etwas wie aus der Zeit gefallen wirkte.


Und dann noch ein letzter Fußweg – mit Blick auf die Schwarzburg.

Laut meiner Health-Mate-App in Verknüpfung mit der Uhr von Withings (+ GPS) sind wir an diesem Tag 22 km gelaufen (28.234 Schritte) – allerdings zeigte die App von Stepnwolf (ohne GPS) nur 17 km an… Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen. Interessanterweise waren wir zwar an dem Abend direkt ziemlich fertig und die Beine taten weh, aber am nächsten Tag hatten wir keinen Muskelkater. 😎 🙂


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