Ich hoffe, ihr habt bisher Freude an meinem Adventskalender?! Heute habe ich noch ein „Zuckerl“ für euch: Unter allen Kommentierenden verlose ich einen „Wasserfälle in Island“-Wandkalender (A3). 🙂
Was müsst ihr tun, um in den Lostopf zu kommen? Kommentiert bei mindestens fünf Türchen (Wortman ist schon mal gesetzt 😉 ❤ ) und lasst mich am Ende hier (oder beim jeweiligen Beitrag) wissen, welcher Wasserfall euch am besten gefallen hat. 🙂
Im Vordergrund links das Schiffswrack Suðurland, rechts die verlassene Heringsfabrik von Djúpavík, die inzwischen im Sommer als Kunstausstellungsraum dient.
Eigentlich wollte ich gerade einen Beitrag mit allen Wasserfällen verfassen, da hatte ich eine viel bessere Idee: Ab dem 1. Dezember gibt es dieses Jahr als Foto-Adventskalender jeden Tag einen Wasserfall für euch. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack. 🙂
Heute geht es mal nicht thematisch weiter, auch wenn ich ursprünglich als nächstes „Waterfalls“ als Thema im Auge hatte. Allerdings wird es einigen Wasserfällen nicht gerecht, nur einer von vielen in einem Beitrag zu sein. Darum mache ich jetzt erstmal mit unserem ersten Sightseeing-Tag weiter, an dem wir – ganz klassisch – den Golden Circle abgefahren sind.
Bevor es los geht, noch eine kleine Anmerkung: Diese Beiträge heißen ja „Iceland in pictures“ , d.h. es sind nicht wirklich Reiseberichte, in denen ihr alles Wissenswerte über die jeweiligen Orte erfahrt – es geht mehr um meine ganz persönlichen Eindrücke und wie ich die Orte mit meiner Kamera gesehen habe. Ein paar grundsätzliche Informationen werde ich schon bieten und wo es geht, Links zu mehr Infos einbetten. Aber für vertiefte Infos fehlt mir leider – trotz Sabbatjahr – die Zeit, zumal ich ja jetzt fleißig am Nachbearbeiten der Fotos mit Lightroom Classic bin, was natürlich auch sehr zeitaufwändig ist.
Zu der Uhrzeit, als wir dort waren, stand die Sonne noch zu tief, sodass sie Schatten über den Kratersee warf. Außerdem war es ziemlich windig, wodurch es auch keine spannenden Spiegelungen gab. Für mich persönlich einer der weniger interessanten Stopps auf der Route.
Brúarfoss
Bei weitem nicht einer der gewaltigsten Wasserfälle, aber definitiv einer der hübschesten, u.a. aufgrund der türkisen Farbe des Wassers.
Der Geysir Strokkur
Hier hat mir die Serienaufnahme-Funktion meiner Canon gute Dienste geleistet. Schon praktisch, dass der Geysir ca. alle 10 Minuten ausbricht, so muss man nicht allzu lange die Kamera im Anschlag halten… Ein interessantes Schauspiel, aber ich müsste mir jetzt nicht mehrere solcher Geysire ansehen. Na gut, wenn ich irgendwann doch mal im Yellowstone NP bin, dann vielleicht nochmal… 😉
Gullfoss
Nach dem kleinen und verspielten Brúarfoss hat uns der Gullfoss mit seiner Wucht umgehauen. Da es in der Ecke extrem windig war, war es sehr schwer, gute Fotos zu machen – vor allem auch, weil sehr viel Wasser „in der Luft lag“. Natürlich insbesondere in der Nähe der Wasserfalls, aber durchaus auch bei weiter weg liegenden Viewpoints.
Wie ihr sehen könnt, ist der Gullfoss eine der Hauptattraktionen auf dem Golden Circle.
Ein Blick hinunter zum Fluss – in die andere Richtung:
Von der Nahaufnahme habe ich auch eine Schwarz-weiß-Version – was gefällt euch besser?
Wenn ihr diesen Wasserfall, von dieser Stelle aus gesehen, in bewegten Bilder sehen wollt, schaut doch nochmal hier rein. Mich hat diese Wucht auf jeden Fall zu Tränen gerührt.
Bevor ich meine Fotos von heute gesichtet habe, hier mal ein kurzes Video vom Gullfoss. Was für eine Wucht! Mir kamen fast die Tränen angesichts dieses Wasserfalls. (Das ist auch nur ein Teil davon.) pic.twitter.com/kVlafFHClH
Der Þingvellir (im Deutschen Thingvellir geschrieben) NP ist sowohl historisch als auch geologisch interessant. Hier fand zwischen 930 und 1798 einmal im Jahr das sogenannte Alþing statt, eine gesetzgebende und richterliche Versammlung.
Hinter der Kirche ist der Thingplatz.
Im Jahr 1000 wurde das Christentum als offizielle Religion hier eingeführt.
Außerdem wurde im Jahr 1944 am Lögberg die Unabhängigkeit Islands ausgerufen.
Aber auch die Natur hat hier einiges zu bieten, nicht zuletzt die Tatsache, dass hier das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten zu beobachten ist.
Man kann sogar zwischen den beiden Platten tauchen – in der Silfra-Spalte. Wir haben die letzte Tauchergruppe leider verpasst.
Und ansonsten? Felsen, Ausblicke über den Þingvallavatn, und natürlich auch ein Wasserfall (Öxarárfoss). Gerne hätte ich noch ein bisschen mehr Zeit gehabt, aber wir waren ohnehin schon fast bis Sonnenuntergang dort.
Von den nächsten drei Sonnenuntergangsfotos habe ich jeweils zwei Bearbeitungen – eine natürlichere und eine etwas „künstlerische“ mit verstärkten Blautönen. Was gefällt euch besser?
Zum Abschluss noch ein „Capy on tour“-Foto – woran wir auf dieser Reise leider viel zu selten gedacht haben…
Es ist etwas überraschend, aber wahrscheinlich habe ich mehr Kirchen als Wasserfälle in Island fotografiert! 😮 Darum gibt es als nächstes einen Beitrag über die fotografierten Kirchen.
Die Isländische Staatskirche ist evangelisch-lutherisch, an ihrer Spitze steht als Bischof von Island seit 2024 Guðrún Karls Helgudóttir. Wie ich bei Wikipedia nachgelesen habe, ist jede der 300 Gemeinden eine finanziell unabhängige Einheit, die für den Bau und die Instandhaltung ihrer Kirchengebäude sowie für die gesamte Gemeindearbeit verantwortlich ist. Es gibt auch katholische Gemeinden, aber das sind wohl tatsächlich nur acht (Stand: 2020), und nur 17 Kirchen. Ich habe nur eine einzige katholische Kirche (in Akureyri) fotografiert. Wie viele evangelische es geworden sind, könnt ihr ja dann selbst nachzählen… 😉
Bevor es losgeht, noch eine kleine Randbemerkung: Dies ist der erste Beitrag mit von mir mit Lightroom Classic bearbeiteten Fotos (nicht alle wurden bearbeitet). Sie sind allerdings deutlich komprimiert, damit mein Speicherplatz hier noch eine Weile reicht, könnten also beim Reinzoomen vielleicht nicht immer superscharf sein.
Kirchen in Reykjavík
Fríkirkjan (Freikirche) – am Tjörnin gelegen
Dómkirkja – Sitz der Bischöfin
Hallgrímskirkja – die berühmteste Kirche von Island (auf meinen Fotos fehlt die ikonische Regenbogenstraße, weil ich da einfach kein Foto mit wenigen Menschen hinbekommen habe)
Kirchen von Akureyri
Akureyrarkirkja
Péturskirkja (kath. Kirche)
Minjasafnskirkjan (Museumskirche)
Kirche im Þingvellir Nationalpark: Þingvallakirkja
Auf der Insel Heimaey: Landakirkja
Vík í Mýrdal: Víkurkirkja
Reyniskirkja (nahe Reynisfjara)
Seyðisfjörður: Seyðisfjarðarkirkja
Ólafsfjörður: Ólafsfjarðarkirkja
Siglufjörður: Siglufjarðarkirkja
Glaumbær Turf Farm & Museum: Glaumbæjarkirkja
Irgendwo on the road…
Hólmavík: Hólmavíkurkirkja
Mit Regenbogenstufen! 🙂
Árneskirkja I
Mit Regenbogen! 🙂
Árneskirkja II
Ísafjörður: Ísafjarðarkirkja
Tálknafjörður: Tálknafjarðarkirkja
Am Rauðisandur: Saurbæjarkirkja (eine meiner Lieblingskirchen, die einzige schwarze mit rotem Dach, die wir gesehen haben)
Das Schöne an meinem Sabbatjahr ist ja auch, dass ich nach den Reisen Zeit habe, um die Fotos zu sichten und auszuwählen, später auch zu bearbeiten (habe ich jetzt für diesen Beitrag so gut wie nicht), und dann hier Beiträge zeitnah zu veröffentlichen. Da ich jetzt die ersten Tage zu Hause noch keine Muße verspürte, mich endlich in Lightroom einzuarbeiten, habe ich mit etwas einfachem angefangen, nämlich den Leuchttürmen. Sicher könnte man auch hier das ein oder andere Foto noch etwas nachbearbeiten, das geschieht dann vielleicht noch in Vorbereitung eines Leuchtturm-Kalenders. 🙂
Ich habe tatsächlich nur 12 Leuchttürme (von insgesamt, laut Wikipedia, über 130) fotografiert – zwei davon nur von sehr weiter Ferne, weil es zu zeitaufwändig gewesen wäre, dorthinzukommen. Im Nachhinein direkt etwas enttäuschend, vor allem habe ich jetzt in der Durchsicht festgestellt, dass ich in den Westfjorden gar keine Leuchttürme abgelichtet habe. Immerhin fällt dann die Auswahl umso leichter (ich kann einfach alle zeigen, ohne euch zu überfordern 😎 😉 ).
Es gibt jetzt hier von jedem Leuchtturm nur ein Foto, unter Umständen gibt es zu vereinzelten Türmen dann noch einmal ein bisschen mehr von der jeweiligen Umgebung zu zeigen – dann in einem extra Beitrag.
Hier habe ich dieses Foto ausgewählt, weil es etwas sehr Typisches zeigt: Die meisten Leihwagen waren weiß (unserer auch, zumindest zu Beginn 😉 ) – wie auch hier im Bild zu sehen.