
Nach diesem feurigen Sonnenaufgang kann es ja nur ein wunderschöner Tag werden. Genießt ihn und die Feiertage mit euren Liebsten!
Mit dem Fotoapparat unterwegs – in der Heimat und in der Ferne
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |

Nach diesem feurigen Sonnenaufgang kann es ja nur ein wunderschöner Tag werden. Genießt ihn und die Feiertage mit euren Liebsten!

In Pasing gibt es für mich drei Hauptstrecken für Spaziergänge: Pasinger Stadtpark – an der Würm entlang – Richtung Süden und Richtung Norden, und das Eck mit Feldern, Baumschule und dem Park „Liegewiese am Freibad“, das zwischen Blumenauerstraße, Silberdistelstraße, nahe Freibad Westbad liegt.
Den kleinen „Park“ (laut Google Maps eben „Liegewiese am Freibad“), der gegen Abend rege von Hunden und ihren Besitzern genutzt wird, liebe ich wegen seines Baumbestandes.




Seltsamerweise habe ich selten gutes Licht in dem Park, ab und an habe ich aber doch Glück.



Nebenan gibt es noch den sog. Formgeholze-Garten, in dem mich vor allem diese Formation an Ahornbäumen (mit riesigen Blättern!) immer wieder fasziniert.




Wenn es dann auf meinem Rundgang Richtung der Felder geht, laufe ich in der Regel auf diesem Weg:


Das ganze Gebiet bietet durch die Jahreszeiten allerlei Motive für Nahaufnahmen.













Vor allem aber kann ich hier meiner Himmel-Leidenschaft frönen:
Es ist ein Mekka für Sonnenuntergänge (eine Auswahl!),












Silhouetten von Sonnenuntergang,



















und den Mond:














Ich glaube, eine weitere Erklärung, warum das einer meiner Lieblingsorte ist, braucht es nicht, oder? 😉 ❤

Langsam gehen mir die Lieblingsorte aus (vor allem ausländische) – was auch ein Zeichen dafür ist, dass ich neue Lieblingsorte erkunden muss! Ich denke da an die für vielleicht 2023 geplante Autofahrt an der Westküste der USA entlang (Highway 101 & 1), an Island, Schottland, Irland… und IRGENDWANN Neuseeland. Können wir bitte BITTE die Pandemie 2022 in den Griff bekommen? Danke…
Heute geht es noch einmal nach Norwegen (vielleicht auch, weil ich letzte Woche nach sehr langer Zeit mal wieder mit meiner norwegischen Freundin via Skype geredet habe ❤ ), genauer gesagt nach Oslo, in den Vigelandsparken. Gustav Vigeland lebte von 1869 bis 1943 und ist Norwegens berühmtester Bildhauer. Vor meinem ersten Besuch in Oslo hatte ich nicht von ihm gehört, doch seine Figuren im nach ihm benannten Park haben mich ziemlich in ihren Bann gezogen – und ich würde den Park mit seinen mehr als 200 Skulpturen in Bronze, Granit und Schmiedeeisen auch sehr gerne noch einmal mit meiner Digitalkamera besuchen. Die folgenden Fotos sind von dm/CEWE digitalisierte Analogfotos von meiner Canon EOS aus dem Jahr 2007.






Hier noch ein paar Einzelskulpturen, die es mir besonders angetan haben.









Ein wirklich faszinierender Ort, der Kunst und Natur wunderbar zusammenbringt.

Ich bin ja gerne in Halle an der Saale (aus Herzensgründen ❤ ) – und es gab tatsächlich bisher nur einen Lieblingsort (immerhin #1) aus dieser Stadt. 😮 😳 Dabei liebe ich es ja sehr, durch Halle zu stromern – und an einen – etwas längeren – Ort zieht es mich und uns immer wieder: an die Saale. Nun habe ich gerade alle Fotos durchgesucht und habe 124 in einen Ordner gepackt (und trotzdem habe ich das Gefühl, es fehlen noch Bilder). Ähm, das ist vielleicht etwas viel – mal sehen, was ich euch letztlich präsentieren werde.

Der Stepnwolf und ich sind insgesamt (abschnittsweise) die Länge der Saale von Trotha bis zur Rabeninsel abgelaufen; manche Strecken natürlich mehrfach.
Ich werde nun versuchen, Bilder von Norden nach Süden zusammenzustellen – so mehr oder weniger…
Ich werde mich dabei im Wesentlichen auf Motive, die direkt mit der Saale zusammenhängen (der Fluss selbst, Brücken, Boote…), beschränken, auch wenn es natürlich auch auf den Wiesen z. B. noch mehr zu sehen gäbe.
Die Bilder sind in der Regel aus verschiedenen Jahren und Jahreszeiten.
Forstwerderbrücke









An der Burg Giebichenstein












Blick vom Lehmannsfelsen


Ziegelwiese mit Peißnitzbrücke














Würfelwiese mit Nutria










Genzmer Brücke mit Blick auf die ehemalige Freyberg Brauerei (dort soll bis Ende 2022 ein Wohnblock mit Lofts entstehen – im letzten Bild ist schon deutlich Baufortschritt zusehen)











Hafenbahnbrücke und Rohrbrücke Untere Aue






Rabeninsel & Rabeninselbrücke







Puh… Herzlichen Glückwunsch, wenn ihr die ganze Strecke mitgelaufen seid! 🙂 Es gibt wirklich so viele tolle Stellen an der Saale in Halle! ❤
Als der Stepnwolf vor unserem Trip nach Hamburg im Sommer 2019 meinte, er wolle unbedingt dort ins Miniatur Wunderland – und dass wir dafür bestimmt auch einige Zeit brauchen, war ich etwas skeptisch. Ich hatte noch nicht wirklich davon gehört und fragte mich, ob wir da wirklich mehrere Stunden einplanen müssten…

Aber dann bin ich mit großen Augen und Kamera permanent im Einsatz dreieinhalb Stunden durch die Ausstellung gelaufen und konnte mich kaum satt sehen an all den kleinen Details. Es ist wirklich ein Wunderland! ❤
Umso schwieriger fällt eine Auswahl an Bildern zu treffen, denn meine „Vorauswahl“ beläuft sich auf schon 240 Bilder… 😮 😳 Ich versuche mal, grob thematisch zu gliedern. Es werden wohl ein paar mehr Fotos als sonst bei dieser Reihe üblich…
Landschaft/Natur






Städte






Verkehrsmittel (unbedingt die Abflug-Anzeige genauer ansehen!)











Dörfliches Leben









Details/versteckte Gimmicks (hier lohnt es sich, manche Bilder einzeln anzuklicken!)












Es gäbe noch viel, viel mehr Bilder, aber ich glaube, so langsam könnt ihr euch vorstellen, warum mich das Miniatur Wunderland so in seinen Bann gezogen hat. Sollte es sich zeitlich ausgehen, würde ich es auf jeden Fall beim nächsten Hamburg-Trip erneut besuchen. Schließlich werden ja ständig neue Welten gebaut, die es dann wieder zu entdecken gäbe.
Zum Schluss noch zwei stimmungsvolle Nachtbilder.



Ich spaziere ja gerne an der Würm entlang – und da stößt man, wenn man von mir aus Richtung Norden läuft, irgendwann auf die Blutenburg, an der ich eigentlich nie vorbeigehen kann, ohne ein Foto zu machen – allerdings hauptsächlich von der Seite, auf der sie sich im kleinen See davor spiegelt (Überraschung! 😉 ).

Ich habe Bilder aus Sommer, Herbst und Winter…






Diesen Ort liebe nicht nur ich, sondern z. B. auch Gänse,…

Enten…




… und Schwäne.




Auch ein paar Blumen und Pflanzen im Umfeld ziehen mich immer wieder an.




Einfach ein Ort, der immer eine Augenweide ist!

Ich dachte, ich würde es vielleicht noch schaffen, mich aufzuraffen und meine Dias digitalisieren zu lassen, sodass ich zu einem weiteren Ort im Mount Rainier National Park euch auch Bilder von 1994 zeigen kann, aber ich glaube, das wird vor Ende des Jahres nichts mehr, drum bleibt es bei den Bildern, die ich 2016 von den Reflection Lakes gemacht habe. Im Grunde genommen ist die gesamte Wanderung auf dem Lakes Trail traumhaft, aber da könnte ich dann einfach auf meinen Beitrag von 2016 (oh, ich sehe gerade, dass der fast genau vor fünf Jahren veröffentlicht wurde!) verweisen – was ich natürlich soeben getan habe. 😉
Aber: Nichts schlägt einfach den Anblick des Mt. Rainier – und dann bieten die Reflection Lakes eine Kulisse, die einem Bob-Ross-Gemälde zu entspringen scheint. Auch wenn an dem Tag der Wind eine schöne, klare Reflexion meines Berges im See verhindert hat.

Da ich 2016 nach Erreichen der Reflection Lakes noch einen Abstecher zum Snow Lake machte, kam ich später dann noch einmal an den Seen vorbei. Und ich habe nochmal versucht, die Schönheit dieses Ortes fotografisch festzuhalten.



Während ich diese Bilder ansehe, stehen mir Tränen in den Augen. Ich fühle mich so sehr mit diesem Berg verbunden, dass jedes Foto, ob es nun meine eigenen sind oder Fotos von anderen, die ich z. B. auf Twitter sehe, mein Herz berührt. Für die neuen Leser*innen unter euch: Ich habe 1994 im Nationalpark im Paradise Inn auf ca. 1600 m Höhe einen Sommer lang gejobbt und dadurch mein Herz an diesen Schichtvulkan der Cascades in Washington State verloren. Es ist einfach ein unfassbares Glück, zwei Monate lang fast jeden Tag diesen majestätischen Berg von deinem Schlafzimmer aus als erstes am Morgen zu sehen („fast jeden Tag“, weil natürlich der Berg auch mal in Wolken gehüllt war).
Zusätzlich habe ich auf einer meiner Wanderungen damals meine inzwischen verstorbene Freundin Ruth kennengelernt – und selbst auf den Bildern von den Reflection Lakes aus (je nach Perspektive) könnte ich euch zeigen, wo wir uns damals – über der Schneegrenze – angesprochen haben. Diese ungewöhnliche Freundschaft – ich war 24, sie Mitte 60, als wir dann gemeinsam weiter wanderten – hat bis zu ihrem Tod 2017 angehalten. 2016 war ich wegen ihr extra noch einmal nach Washington geflogen – ich hatte so dieses unbestimmte, aber dringende Gefühl, dass ich einen Besuch nicht länger aufschieben durfte. Das alles geht mir gerade wieder durch den Kopf und lässt mein Herz schmerzen. Wenn ihr mehr über diese Freundschaft wissen wollt, lest den am Anfang des Absatzes verlinkten Beitrag – wohl einer meiner besten Texte, die ich hier veröffentlich habe. ❤
Ich weiß, dass es mich immer wieder zum Mt. Rainier (oder vielleicht heißt er dann – wieder – Tahoma oder Tacoma; es gibt Bestrebungen, ihm wieder den Namen zu geben, unter dem er bei den Puyallup bekannt war) ziehen wird. Vielleicht werde ich nicht immer lange Wanderungen unternehmen, aber bei den Reflection Lakes werde ich auf jeden Fall vorbeischauen – in der Hoffnung meinen Berg dann wieder doppelt zu sehen. ❤

Nachdem ich vor kurzem mal wieder im Nymphenburger Schlosspark war und unbedingt „zu meiner Brücke“ musste – und dort wirklich sensationelle Farben einfangen konnte – , dachte ich mir so, dass sich diese Brücke in den letzten knapp anderthalb Jahren eigentlich auch zu einem echten Lieblingsort entwickelt hat. Es handelt sich um die Brücke am Pagodenburger See (26).

Normalerweise treibe ich mich ja meistens in der Südhälfte, um die Badenburg, herum, schließlich befindet sich dort auch einer meiner ersten Lieblingsorte in München. Aber seit 2020 habe ich doch auch des öfteren eine große Runde durch den Park gemacht und bin auch am Pagodenburger See vorbeigegangen, manchmal auch erst über Umwege, wenn ich noch weiter nördlich unterwegs war. Und da fiel mir im Mai 2020 offenbar das erste Mal diese Brücke auf (habe kein früheres Bild gefunden).
Das habe ich mir dann im selben Jahr im Herbst nochmal angesehen…
Im schneereichen Winter (Februar 2021) habe ich die Brücke das erste Mal (und ausschließlich) von der anderen Seite fotografiert.

Einen Tag vor meinem Geburtstag war ich dann mal wieder mit meinem Freund im Park unterwegs – diesmal haben mich die Grüntöne regelrecht in Euphorie versetzt…
… und dann schwamm auch noch ein Schwan durchs Bild! ❤

Aber ganz ehrlich – das alles war nichts gegen die Ekstase, die die Herbstfarbenexplosion (verstärkt durch die Einstellungen „Toy“ und „Toy Pop“) vor ein paar Tagen ausgelöst haben. ❤ 😮 ❤
Enjoy!



Jetzt, da ich die Nummer 42 hier lese, muss ich mich spontan umentscheiden und heute den Highgate Cemetery in London nennen, weil dort im East Cemetery Douglas Adams begraben ist, dessen Grab ich 2014 besucht und dort einen Kugelschreiber gelassen habe. Fans von Douglas Adams wissen, was es mit der 42 und den Kugelschreibern auf sich hat… 😉

Ich war tatsächlich erst einmal auf dem Highgate Cemetery, würde aber gerne noch einmal dort hinfahren, schon allein, weil ich damals noch keine gescheite Digitalkamera hatte.
Der Friedhof ist in einen Ost- und einen Westteil geteilt – den Ostteil kann man auf eigene Faust erkunden, während man den älteren Westteil nur über eine Führung besichtigen kann. Anscheinend aber wurde das zu Coronazeiten jetzt geändert, eine Twitter-Bekannte hat von ihrem Besuch dort vor ein paar Monaten berichtet. Das wäre tatsächlich ein Traum, diesen Teil auch mal im eigenen Tempo zu durchstreifen…
Hier zunächst ein paar Bilder aus dem Ostteil, in dem doch auch einige Prominente (das Originalgrab von Karl Marx war offenbar weniger pompös) begraben sind.









Im Westteil war es noch dunkler, sodass nicht so viele richtig gute Bilder entstanden sind.




Super spannend sind die Gruften.






Ein Ort, der irgendwie etwas Mystisches hat. Werde ihn bestimmt bei einem meiner nächsten Londontrips mal wieder besuchen.