Am Freitag Abend habe ich auf dem Heimweg von einem Besuch bei einer ehemaligen Kollegin kurz am Straßenrand angehalten, um die Aral-Tankstelle in Gräfelfing endlich mal bei Nacht in einer Pfütze festzuhalten. Das Ergebnis habe ich Freitag Nacht unter meinem Hashtag #APuddleADay gepostet.
So weit, so normal. Doch dann ist dieses Foto regelrecht viral gegangen! Stand heute (17:00): 62.572 Impressions, 3.422 Likes, 131 Retweets und 112 Kommentare. Ich hatte bis dahin noch nie mit einem Tweet vierstellige Likes erhalten! 😳 😎 Außerdem bin ich jetzt bei 2.112 Follower*innen. DAS habe ich wirklich nicht erwartet.
Auch das gestrige #APuddleADay aus München hat weitaus mehr Resonanz bekommen, als normalerweise bei mir üblich: über 10.000 Impressions und über 500 Likes.
Ein herzliches Willkommen an meine neuen Follower*innen! 🥰 Ihr bekommt hier vor allem Pfützen-Content unter dem Hashtag #APuddleADay. 😎 Hier ein frisches aus München von gestern. #MuenchenInPfuetzen (Anklicken für das ganze Bild). pic.twitter.com/kdcd0qyfVn
Heute geht es endlich weiter mit meiner Reihe. Zwei Beiträge zu Seattle habe ich noch für euch – zunächst nehme ich euch mit auf einen Spaziergang durch Seattles Innenstadt – vom Lumen Field Stadion über altehrwürdige Bahnhöfe und Chinatown bis zu den Amazon Spheres ist hier der klare Fokus auf der jeweiligen Architektur. Natürlich waren wir auch kurz am Hafen und im Pike’s Place Market. Mein letzter Beitrag zeigt dann Seattle von oben.
Lumen Field (Stadion der Seattle Seahawks (American Football), Seattle Sounders FC (Männerfußball), Seattle Reign FC (Frauenfußball)
Einmal mit meiner Lumix im normalen Format……, einmal mit der Weitwinkelfunktion meines Pixel 8.
Von dort aus hat man auch einen tollen Ausblick.
Über die Fußgängerbrücke Weller Street Bridge über die Bahngleise, die zur King Station führen (zum Bahnhof später mehr) ging es Richtung International District / Chinatown. Die Südseite der Brücke wurde von zwei Künstlerinnen (Nanda D’Agostino and Valerie Otani) zu einer Bridge between Cultures gestaltet:
Inspired by the area’s historical and ongoing cultural connections, the artists created 40 hand-cut paper pieces with images of trade, salmon, sports, music, trains, navigation, and immigration—and those images were then laser-cut into the steel latticework on the south side of the bridge. As light passes through the metal—day and night—it casts shadows like a set of theatrical gobos, transforming the bridge into a dreamlike lantern. Quelle: https://www.4culture.org/public_art/bridge-between-cultures/
Im International District bzw. in Chinatown haben wir uns nicht allzu lange aufgehalten, obwohl es dort auch einiges zu entdecken gegeben hätte.
Hier haben wir den ersten Tesla Cybertruck gesehen, ein monströses Gefährt.
Ich wollte unbedingt die King Street Station und die Union Station besichtigen. Die King Station fiel schon immer wieder durch ihren hübschen Turm auf.
Aber noch beeindruckender war die Bahnhofshalle von innen.
Die Union Station war so gut wie ausgestorben und im vorderen Teil der Bahnhofshalle gab es eine Ausstellung, sodass ich leider nicht die ganze Halle in ihrer Schönheit auf Foto bannen konnte.
Nun aber – als Kontrasprogramm – einige Impressionen von Downtown (nicht zwingend in der Reihenfolge, in der wir die Straßen abgelaufen sind).
Die Kontraste zwischen alt und neu fand ich wieder einmal faszinierend. In den Bildern unten sieht man z. B. einen Teil von The Rainier Club (fertiggestellt 1904) und den F5 Tower (fertiggestellt 2017) im Hintergrund. Mir gefällt beides!
An dieser Stelle noch ein paar Bilder aus dem Viertel Pioneer Square.
Doch nun geht es wieder eher zu modernen Gebäuden.
2020 wurde der Rainier Square Tower fertiggestellt, das zweithöchste Gebäude in Seattle..
Besonders gespannt war ich auf die Seattle Central Library – und sie hat mich nicht enttäuscht, weder von außen…
… noch von innen.
Blick nach oben,…
… Blick nach unten:
Und dazwischen:
Sehr cool! Und jeder kann hinein und sich z. B. einfach etwas ausruhen und seine Geräte aufladen.
Und dann wollte ich auch noch zu den Amazon Spheres, die Teil eines ganzen Blocks von Amazon-Gebäuden waren. Dies gehörte z. B. alles dazu:
Doch nun zu den Spheres, wo es jeden Tag „Community Bananas“ gibt – für Amazon-Mitarbeiter*innen und alle, die vorbeikommen. Wir haben uns auch zwei geholt. 🙂
Natürlich ging es auch ans Wasser, und von dort aus dann Richtung Pike’s Place Market.
Auf dem Weg zu Pike’s Place Market kamen wir ungeplant durch die Gum Wall in der Post Alley. Ich habe mir das mit einer Mischung aus Faszination und Ekel (letzteres insbesondere durch den süßlichen Geruch dort) angesehen. Farblich auf jeden Fall toll! 😀 Ach so: Ja, das sind alles Kaugummi…
Pike’s Place Market ist immer einen Besuch wert, auch wenn es beim Fischmarkt nicht viel Action gab. Lauter Touristen, und alle guckten nur und kauften nichts. Dann können sich die Verkäufer auch keine Fische zuwerfen…
Ich habe hier nicht wirklich viel fotografiert, weil ja immer Menschen im Bild waren – außer hier.
Ein Besuch beim Golden Age Collectibles Store ist seit meinem ersten Seattle-Besuch Pflicht. 😎
So, das war’s auch „schon“ – fast! Zu guter Letzt noch die wenigen Pfützenfotos, die ich in Seattle machen konnte.
Ich muss wirklich lernen, noch viel mehr auszusieben, tut mir leid für den Overkill! 😳 Ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß an den Bildern gehabt und könnt vielleicht ein wenig verstehen, warum Seattle eine meiner Lieblingsstädte ist.
Wenn man die Auffahrt auf die Space Needle online im Voraus bucht, wird einem angeboten, dass man ein Kombi-Ticket kauft, mit dem man dann auch in Chihuly Garden and Glass gehen kann. Ich habe das mal mehr oder weniger auf gut Glück getan – und was für ein Glück war das!!! Hier verdient jede fotografierte Glasskulptur von Dale Chihuly, der in Tacoma, WA, geboren und aufgewachsen ist, im Grunde genommen eine eigene Seite. Ich empfehle zumindest, diesen Beitrag nicht nur auf dem Handy anzusehen.
Winter Brilliance
Schon bei dieser ersten Installation entfuhr mir ein „Wow!“
Im Raum danach befanden sich verschiedene kleinere Glasgefäße, die mich (im Vergleich) nicht so vom Hocker gerissen haben, doch dann trat ich an den Durchgang zum nächsten Raum (Sealife Room) – und mir stockte der Atem.
Sealife Tower
I’ve made a Sealife Tower 20 feet high and it includes a lot of sea creatures in hopes that people will enjoy identifying them. – Dale Chihuly
Es gab hier außerdem noch kleine Skuplturen mit Getier des Meeres.
Doch im Grunde genommen war das alles erst der Anfang! Weiter ging es in den Raum mit der Persian Ceiling. Hier ein paar Ausschnitte aus der Decke – so viele Details!
Und dann wiederum der Blick in den nächsten Raum – ein einziger Farbenrausch!
Mille Fiori
I’ve been inspired by so many things, one of which was growing up in a garden that my mother had. She had beautiful rhododendrons and azaleas and I would get to play in the garden and be around all these beautiful, natural forms. It also had a big influence on me, I think, in terms of color. Many of the installations are on black Plexiglas; a reflective surface. I love to work with reflective material. It gives a totally different dimension to the work, and the perspective changes as you move around the piece. – Dale Chihuly
Farbenfroh und mit tollen Reflexionen auf schwarzem Plexiglas ging es weiter:
Ikebana and Float Boat
I’ve always loved the water. I was raised in Tacoma, Washington on the water in the Pacific Northwest. As a little kid we’d beachcomb and find Japanese fishing floats and when we went to Finland I had the opportunity to throw the glass into the water and then we’d retrieve the glass in these Finnish rowboats like you see here. – Dave Chihuly
Es gab auch einige Zeichnungen/Gemälde von Chihuly zu sehen, aber ich möchte mich hier auf seine Glaskunst beschränken.
Chandeliers
Macchia Forest
It was the late 70s when we first found the German colors – that is, the German manufacturers of colored glass that was primarily produced for the stained glass industry, and we were able to incorporate it into our use for making studio glass here in America. Up to that point we had all made our colors ourselves and so consequently it was rather rudimentary, not a big palette of colors to work with, and all of a sudden “boom,” there was like three or four hundred colors that became available. I think the excitement of all of the sudden having this huge palette of colors to work with was an incredible thing, and Dale just had this idea – “I want to capitalize on this and put all this color to use,” and hence the concept or the idea for the Macchias came along. – Ben Moore, Glaskünstler
Bevor es hinaus in den Garten ging, kamen wir durch das Glasshouse, das auch Chihuly designt hat. Man kann das auch für (große) Hochzeiten oder Firmenevents mieten! ❤ Die einzigartige Aussicht von dort auf die Space Needle könnt ihr im gleichnamigen Beitrag genießen.
Nun noch einige Impressionen aus dem Garten – auch hier habe ich ein paar Glaskugeln, in denen sich die Space Needle spiegelt, schon im anderen Beitrag gezeigt.
Die Blume ist echt. 😉
Also, solltet ihr jemals nach Seattle kommen, lasst euch dieses Museum nicht entgehen! Es ist auf den Fotos wirklich kaum rüberzukriegen, wie beeindruckend schön diese Kunst ist. Man muss davor stehen und staunen.
Und dem Capybara (#CapyOnTour) hat’s auch gefallen! 🙂
Um euch nicht mit riesigen Fotobeiträgen zu erschlagen (naja, wir werden sehen, ob das klappen wird 😳 ), werde ich versuchen, jeweils kleinere Häppchen zusammenzustellen. Ich fange mal mit dem wahrscheinlich kürzesten Beitrag an, denn so viele Millionen Fotos von Seattles Wahrzeichen habe ich gar nicht… 😉
Manchmal sieht sie doch recht winzig aus.
Hier auf dem Weg zur Space Needle gewinnt sie schon etwas an Höhe…
Ganz nah dran…
Ich habe es sogar geschafft, sie in zwei Pfützen zu packen!
Auch vom benachbarten Chihuly Garden und Glass aus – dazu gibt es viele farbenfrohe Fotos im nächsten Beitrag – kann man die Space Needle sehen. Entweder sehr offensichtlich (aber mit interessanter Kulisse)…
… oder als winzige Reflektion in Glaskugeln. 🙂
Besonders hübsch ist sie natürlich im Abendlicht anzusehen (mehr Bilder wird es auch dazu noch geben in einem Beitrag zu Seattle von oben).
Ich hoffe, mein kleiner Beitrag macht Lust auf mehr?! 🙂 Dann bleibt dran! In der Zwischenzeit könnt ihr beim Stepnwolf nachlesen, wie’s ihm so in Seattle gefallen hat und was wir so dort gemacht haben.
Heute haben wir nicht mehr allzu viel unternommen, außer ein sehr ausgiebiges spätes Frühstück mit Pancakes zu verspeisen, noch ein paar letzte Souvenirs im Seaport Village zu kaufen und gute zwei Stunden die USS Midway zu besichtigen. Von der USS Midway gibt es sicher zu einem späteren Zeitpunkt noch Bilder zu sehen. Hier mal ein kleines Detail aus dem Unterdeck.
Mein #APictureADay ist aber von der riesigen Skulptur „Unconditional Surrender“ von Seward Johnson, die ganz in der Nähe des USS Midway Museum steht.
Ein Pfützenfoto konnte ich heute auch noch schießen:
Danke euch fürs Reinschauen und Mitverfolgen unseres tollen Roadtrips! ❤
Ich habe Capybaras gesehen!!! Und davon drei „Capybabys“! ❤ ❤ ❤ Hier sind zwei davon. Im Gegensatz zu ihren Eltern, die meist nur herumlagen, sind sie zumindest ein bisschen rumgelaufen. Aber ins Wasser sind sie leider nicht gegangen… Ich will endlich mal welche schwimmen sehen!
Ich konnte nicht umhin, in der „Zootique“ noch etwas zu eskalieren… 😳 😎
Nach diesem beglückenden, aber auch anstrengenden Tag im Zoo, sind wir abends nochmal ins Gaslamp Quarter gegangen. Dort habe ich tatsächlich ein paar kleine Pfützen (nicht von Regen) gefunden.
Heute war ich nach 10.000 Schritten in San Diego erstmal so platt, dass wir im Hotel eine längere Pause eingelegt haben. Es lag bestimmt an dem wenig reichhaltigen „Frühstück“, was wir hier im Hotel bekommen… 🙄
So viel haben wir also noch gar nicht gesehen, und fühlten uns eh recht allein auf weiter Flur, da wirklich nur sehr wenige Menschen in den Straßen herumliefen. Links im Bild übrigens das Convention Center, in dem auch immer die San Diego Comic Con stattfindet.
An den Sunset Cliffs, zu denen wir dann nach Powernap und Abendessen beim Mexikaner fuhren, waren dann zum (sehr unspektakulären) Sonnenuntergang allerdings doch ganz schön viele Menschen. Unter anderem auch zwei Klippenspringer. Hier ist einer:
Wenn ihr lesen wollt, was wir so in San Francisco unternommen haben, schaut doch beim Stepnwolf vorbei – er hat einen neuen Beitrag aus seiner Sicht geschrieben. 🙂
Heute sind wir die letzte Etappe des Pacific Coast Highway 1 gefahren. 😥 Vorbei an berühmten Stränden, wie dem Malibu Beach. Angehalten haben wir dann doch in Santa Monica am Pier und sind dann runter zum Venice Beach gelaufen.
Diesen letzten Abschnitt werden wir sicher kein zweites Mal fahren – es hat ewig gedauert, bis wir aus L.A. „raus“ waren (eigentlich ging sozusagen ein Beach in den anderen über, mit jeder Menge Verkehr am Sonntag Spätnachmittag). Immerhin kam dann der Mond raus und hat mir als Beifahrerin die Fahrt versüßt.
Die nächsten Fotos habe ich aus dem fahrenden Auto durch die Windschutzscheibe gemacht.
Letzte Zwischenstopp vor San Diego (Los Angeles lassen wir nämlich links liegen): Carpinteria, kurz nach Santa Barbara (, das uns zu teuer war). Endlich Sonnenuntergang am Pazifik, wobei die Sonne auch hier nicht im Meer, sondern hinter Bergen untergegangen ist. Trotzdem wunderschön! ❤
Und in der anderen Richtung stand der Mond, umgeben von Pastellfarben.
Um zu erklären, warum der heutige Tag ein wenig enttäuschend war, bräuchte ich mehr Worte als ich jetzt (Ortszeit 00:09) noch fähig bin zu schreiben. Nur so viel: wir hatten nicht gewusst, dass morgen (heute) das Monterey Motorsports Festival stattfindet… Es waren sooo viele Autos und Menschen unterwegs, dass wir den 17-Mile-Drive zwar gefahren sind, aber dann Carmel so „schnell“ (im Stau durch das Örtchen) wie möglich verlassen haben.
Immerhin haben wir lecker an Fisherman’s Wharf gegessen…