Am zweiten Tag zeigte sich Mt. Rainier in (fast) voller Größe.
Da fiel es mir leicht, mich auf meine etwas längere Tour zu machen: Zuerst wollte ich den Lakes Trail bis zu den Reflection Lakes nehmen und dann entweder noch zum Pinnacle Peak wandern oder zum Snow Lake. Ich habe mich letztlich für Snow Lake entschieden, weil ich dort noch nie gewesen war.
Doch zuerst musste ich nochmal an Myrtle Falls vorbei – schließlich war heute bestes „Postkartenwetter“. Zum Vergleich auch nochmal das Foto vom Vortag:
Schon schön, oder? 🙂
Bevor ich Richtung Reflection Lakes abbog und ich mich dann ständig umdrehen musste, um Rainier doch immer wieder zu bewundern, noch ein Blick auf die spätsommerliche Bergwiese mit Vulkan Rainier im Hintergrund:
Doch, wie gesagt, immer wieder drehte ich mich um, meist um prompt einen Seufzer, wie „Ach, wie schön!“ loszulassen.
Auf dem Weg sah ich auch ein paar Tiere:
Auch wenn die „echten“ Reflection Lakes weiter unten warten, findet man am Rande des Weges einige kleine Seen oder Teiche, die sogar besser für Reflexionen wären, weil kaum Wind hinkommt. Aber leider hat sich der Berg nicht darin gespiegelt.
Aliens sind offenbar auch schon im National Park gelandet:
Man hat einen tollen Blick von oben auf den Louise Lake!
Aber auch ansonsten ist der Blick von diesem Standort aus nicht zu verachten:
Leider war es zu windig, um richtig gute Reflexionen des Berges in den Reflection Lakes einzufangen. Aber es ist trotzdem einfach ein wunderschöner Anblick!
Nach einer kurzen Rast ging es weiter Richtung Snow Lake. Dafür musste ich erst ein Stück auf dem Wonderland Trail wandern (ein Weg rund um den Berg) und dann ein paar hundert Meter auf der Straße zum Trailhead laufen. Der Bench and Snow Lakes Trail wird als „leicht“ beschrieben, war aber tatsächlich ganz schön anstrengend, weil es gegen Ende ziemlich steil bergauf ging. Auch hier wandte ich den Blick hin und wieder zurück, um dann solche Anblicke des Mt. Rainier präsentiert zu bekommen:
Der steile Aufstieg lohnt sich allerdings: der Snow Lake ist wirklich wunderschön – und auch an einem Sonntag in den Sommerferien kaum besucht.
Auf dem Weg zur „toilet with a view“ (meine Wortkreation) hat man nochmal einen etwas anderen Blickwinkel auf den See:
Auf dem Rückweg musste ich erstmal den selben Weg zurück, wieder an den Reflection Lakes vorbei, die mich zu weiteren Fotos verführten. Kennt jemand noch Bob Ross? 😉
Nun war ich schon ziemlich schlapp, musste ja aber jetzt wieder Richtung Paradise aufsteigen. Da habe ich nicht mal mehr den kleinen Umweg zu den Narada Falls gewagt – mir tat schon alles weh… Für Fotos habe ich auch nur noch selten angehalten – aber ganz ohne ging es natürlich auch nicht. 😉
Endlich am Parkplatz unterhalb des Paradise Inn angekommen, bot sich auch nochmal ein wunderschöner Blick:
Nach dieser Tour hatte ich das Gefühl, keinen weiteren Schritt mehr gehen zu können – meine Knie meckerten, die Waden und Oberschenkel schrien auch vor Schmerzen – doch nach einer heißen Dusche, Tee und Scones, fühlte ich mich gestärkt genug, um nochmal rauszugehen und ein bisschen Abendstimmung einzufangen.
Bei meinem kleinen Abendspaziergang leisteten mir ein paar Rehe Gesellschaft:
Die letzten Sonnenstrahlen sorgten für schöne Stimmungen.
Direkt am Parkplatz nahm ein Streifenhörnchen sein Abendessen ein:
So cute! ❤ Ein schöner Abschluss dieses anstrengenden Tages voller beeindruckender Aussichten und Anblicken! 🙂




























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